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"Wer da nicht brennt" - Feuriges Duell um die Spitze


By unti - Posted on 29 November 2011

"Wer da nicht brennt" - Feuriges Duell um die Spitze

Das ewig junge Derby - das Duell der Spitzenreiter - Kampf der Favoriten, im Internet überschlagen sich die Superlative zum absoluten Highlight in der Landesmeisterschaft der Verbandsliga Berlin.

Die Wild Boys des Polizei SV Berlin (14:2) bitten den Tabellenzweiten vom TSV Rudow (13:3) zum Tanz. Dabei wirft das Spiel einiges an Brisanz auf.

Beide Teams traten in der zurückliegenden Saison in der Ostsee-Spree-Liga an. Während der PSV schon von Beginn an zum Kreis der Abstiegskandidaten gerechnet wurde, erwischte es die Südberliner kalt. Mit namenhaften Neuzugängen ausgestattet, hatten viele Trainer und Experten die Südberliner zu den Meisterschaftskandidaten gezählt. Doch unter Trainer Jens Deffke liessen die Rudower jegliches Aufbäumen und mannschaftliche Geschlossenheit vermissen und fanden sich am Ende völlig zurecht eine Liga tiefer wieder.

Die Mannschaft, bereits in der zurückliegenden Saison von Altstar Tilo Rautenberg übernommen, musste den Gang in die Verbandsliga antreten. So schnell die Spieler da waren, so schnell wechselten sie auch wieder und laufen aktuell für den BFC Preussen auf, der auf einem Abstiegsplatz der Ostsee-Spree-Liga steht.

Betreuer und rührige Seele Bernd Konrad schaffte es, die Leistungsträger Gohl, Höhna und Heck zu halten und ein schlagkräftiges Team aus eigenem Bestand auf das Feld zu schicken. Nach verhaltenem Start und unerwarteten Punktverlusten in Preussen und Hellersdorf befinden sich die Südberliner derzeit auf dem zweiten Platz, welchen sie nur allzu gerne nach dem anstehenden Spiel mit den Gastgebern tauschen würden.

Die PSV Wild Boys hatten in den zurückliegenden zwei Wochen Zeit, die Wunden zu lecken. Die Niederlage gegen die SG OSF II hat die Schwächen offen gelegt und das Team um Kapitän Trambow eifrig gearbeitet, um zum Höhepunkt fit zu werden.
Nicht mit von der Partie wird Niclas Schauer sein, der immer noch auf sein MRT-Ergebnis wartet. Damit fällt im PSV-Lager einer der Protagonisten aus, den die Rudower noch in schlechtester Erinnerung haben dürften. Mit einer Wahnsinnsleistung hatte er den Polizei SV im Pokal im Januar 2011 eine Runde weiter gekämpft (28:27).
Auch Simon Kapa konnte seit zwei Wochen verletzungsbedingt nicht trainieren und spielen und die medizinische Abteilung arbeitet fieberhaft daran, ihn für das Wochenende fit zu bekommen.

Somit haben die Trainer alle Hände voll zu tun, um ihr Team auf alle Eventualitäten vorzubereiten. "Wir haben wirklich gut an uns gearbeitet, die Jungs haben alles mit auf den Weg bekommen, was sportlich nötig ist, um zu bestehen. Nur die Einstellung müssen sie selber finden.", ist Trainer Daniel Untermann guten Mutes, dass eben diese gefunden wird. "Wer da nicht brennt, der sollte Murmeln gehen. Das sind die Spiele, die die Jungs haben wollen, die die Fans sehen wollen und die wir alle gemeinsam gewinnen wollen.", ergänzt Co-Trainer Sebastian Schadow.

Die Meisterschaft wird am Samstag noch lange nicht entschieden, lediglich darüber befunden, wer Weihnachten an der Spitze steht. Doch auch das ist allemal Motivation genug, um am Samstag den Adventskranz brennen zu lassen.

Anpfiff zum Top-Spiel des Tages ist um 18 Uhr am Samstag in der Lilli-Henoch-Hölle.

Das Vorspiel bestreiten die 2. Herren in der Landesliga um 16 Uhr gegen die SG Ajax/Altglienicke. Im Anschluß an die Spiele findet die große PSV-Weihnachtsfeier statt, zu der alle Fans and Friends herzlichst eingeladen sind. Restkarten sind am Samstag noch erhältlich.

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