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Wer das Eine will, muss das Andere mögen!


By ultra - Posted on 10 November 2013

Wer das Eine will, muss das Andere mögen!

Es war Derbyzeit, wir waren zu Gast bei der SG TMBW. Die Halle war gut gefüllt und beide Seiten freuten sich auf das erste Derby der Saison. Allerdings war es nicht nur das erste Derby, sondern auch das Aufeinandertreffen des Vorletzten gegen den Letzten. Das versprach nicht die filigrane Handballkunst, aber dafür Spannung und Kampf.

Der Beginn des Spieles war geprägt von Nervosität und dem daraus folgenden Festival von technischen Fehlern und Fehlpässen. Beide Teams schien die Bedeutung dieser Partie zu blockieren. Aufgrund dessen marschierte man die ersten Minuten nebeneinanderher. Die Zwischenstände lauteten 4:4, 6:6 und 10:10.

Beim Stand von 11:10 nahm Trainer Rainer Untermann eine Auszeit, um neue Ordnung zu schaffen. Die Gastgeber hatten nun ihre stärkste Phase und konnten sich über ein 13:11 auf 16:11 absetzen. In dieser Phase gelang es uns nicht den Ball gegnerischen Tor unterzubringen. Die Gründe hierfür sind vielfältig, Fehlpässe, technische Fehler und hektische Abschlüsse.

So gingen die Mannschaften beim Stand von 16:11 in die Kabinen.

Die ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte änderten nicht viel an dem Vorsprung der Gastgeber. 18:13 und 21:17 waren die Zwischenstände. Es folgten fünf Minuten, in denen wir zum ersten Mal so spielten, wie es eigentlich 60 Minuten lang der Fall sein sollte. Die Abwehr stand stabil und so zwangen wir die SG in mehrere technische Fehler und überhastete Würfe. Durch diese Ballgewinne kamen wir zu schnellen und einfachen Toren und konnten uns auf 23:22 herankämpfen. In dieser Phase gelang es uns trotz vieler Chancen nicht den Ausgleich zu erzielen. Mehrere "freie" Würfe wurden unkonzentriert abgeschlossen und somit nicht verwandelt.

Die routinierte Mannschaft der Gastgeber ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und konnte sich dadurch über ein 26:24 auf 29:25 absetzen. Damit war der sprichwörtliche Drops gelutscht. Beim Endstand von 31:27 wurde die Partie abgepfiffen und man musste feststellen, dass man wieder einmal unter seinen Möglichkeiten geblieben ist.

Man kann in dieser Liga nicht überleben, wenn man nur am Spieltag kämpft. In der Oberliga beginnt der Kampf schon in der Woche beim Training. Es ist klar, dass sicherlich auch berufliche Gründe dazu führen, dass nicht immer alle Trainingseinheiten wahrgenommen werden. Allerdings darf man nicht erwarten, dass man ohne vernünftige Vorbereitung in dieser Liga bestehen kann. Alle Spieler wollten den Aufstieg in die Oberliga, demnach haben auch alle Spieler jederzeit alles ihnen mögliche dafür zu geben, um den Klassenerhalt zu schaffen.

Ein Sieg gegen Bad Doberan ist sicherlich eine schöne Sache, aber nichts wert, wenn man die "wichtigen" Spiele nicht ernst genug nimmt. Darüber sollten alle Beteiligten nachdenken und sich darüber im Klaren sein, dass die Leute im Hintergrund auch nicht nur am Spieltag ackern.

Aufstellung: Metelmann 2, Lasarzik 1, Longardt, Vergin 7/4, Schmidt, Untermann, Kuche 4, Heere, Fischer 2, Groth 5, Marschall 6, Bänecke, Wildau, Wolf

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Im ersten Freitagsspiel der Saison trafen wir in der heimischen Kolonne auf den Lokalrivalen vom PSV Berlin. Die Ausgangslage vor diesem Kellerduell war klar. Beide Teams brauchten die Punkte um im Kampf um den Klassenerhalt den Anschluss an die unteren Ränge des Mittelfelds nicht zu verlieren.

Zu Beginn der Partie agierten beide Teams äußerst nervös. So stand es nach acht Minuten erst 1:1. Mit fortschreitender Spieldauer konnten jedoch beide Seiten ihr Spiel erfolgreicher aufziehen. Keiner Mannschaft gelang es, sich bedeutend abzusetzen und so marschierte man bis zum 11:11 nahezu im Gleichschritt. In den letzten Minuten der ersten Hälfte hatten wir unsere bis dato beste Phase. Der wiedergenesene Fiddicke organisierte auf der Mitte die Angriffe mit viel Übersicht und der überragend spielende Steckenborn zeichnete sich mehrmals durch das Vereiteln von Großchancen aus. Das erste Mal in diesem Spiel sahen wir uns mit drei Toren in Front 14:11. Die Gäste ihrerseits wollten unbedingt den Anschluss vor dem Seitenwechsel herstellen. Allerdings konnten wir mit einer sehr aufmerksamen Abwehr dieses Bemühen im Keim ersticken. Ein weiterer Tempogegenstoß und ein klasse heraus gespieltes Tor über Einläufer Kruttasch sicherten den Halbzeitstand von 16:11.

Im zweiten Spielabschnitt konnten wir die Führung nicht weiter ausbauen. Die Polizisten spielten nun geduldiger, in dem Wissen noch genug Zeit für eine Aufholjagd zu haben. Die nun klarer erarbeiteten Chancen wurden konsequent verwertet. Auf unserer Seite fehlte aufgrund der vermeintlich hohen Führung etwas die Konzentration. So gelang es dem PSV sich Tor um Tor heranzukämpfen (20:16; 23:20; 24:23). Als die Begegnung kurz vorm Kippen war, war es allerdings erneut Keeper Steckenborn, der uns die Führung sicherte und den Gästen nun auch den letzten Zahn zog. Wir konnten uns wieder ein Polster von vier Toren aufbauen (29:25). In den Schlussminuten des Spiels gaben wir diesem Vorsprung nicht mehr her und gewannen somit ein spannendes Derby verdient mit 31:27.

TMBW: Finck, Steckenborn
Cornett, Krause , Viehstädt (8), Holubek, Schlüter (1), Fiddicke (4), Kniewel (3), Grellmann (8) , Kruttasch P. (1), Engelein (2), Warnst (3), Mess (1)

Quelle: www.sg-tmbw.de

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