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Wild Boys überrennen TMBW-Reserve


By unti - Posted on 11 September 2011

Wild Boys überrennen TMBW-Reserve

Teammanager Jan Müller hatte alles angerichtet. Freibier, bestes Wetter, Buffet...Fans, Familien und Sponsoren waren gekommen, um die neue Mannschaft in Augenschein zu nehmen.

Und diese präsentierte sich bestens auf den Gegner der TMBW-Reserve vorbereitet. Zwar kassierte man das 0:1 - doch danach ging es los. Angeführt vom überragenden Dennis Wittkopf zogen die 1. Herren auf 7:1 davon. Da waren bereits alle Messen gelesen. Die Tempelhofer verloren sich in Einzelaktionen und vor allem in der Schiedsrichterschelte.

Ein munteres Schaulaufen, was in Ermangelung eines ernstzunehmenden Gegners nicht immer schön anzusehen war, wurde von allen Spielern gestaltet. Jeder dufte ran und sich erstmals präsentieren.

Am Ende stand ein, auch in dieser Höhe verdienter, 31:17-Erfolg zu Buche, was die erste Tabellenführung bedeutet. Doch schon nächste Woche wird es den ersten wirklichen Prüfstein geben, wenn man bei Fortuna Biesdorf antreten muss.

Pohl (1.-50.), D.Finck (50.-60.); Kapa (6), Thümmler, Trambow (2), Untermann, Schauer (2), Schmidt (1), Jetschni (2), Groth (1), Strehlow, Wittkopf (8/3), Berger (7), J. Finck (2)

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Saisonauftakt: Zwote verliert beim PSV 31:17

Nach holpriger Vorbereitung startete die Reserve der SG am Samstag in die neue Spielzeit. Das Team, bestehend aus Alteingesessenen, Neuzugängen von den Neukölner Sportfreunden und Verstärkungen aus der eigenen dritten Mannschaft, ist noch dabei sich zu finden. Erfreulicherweise fanden sich trotz zahlreicher Urlaubs- und Dienstreisen noch zwölf Spieler im Sportforum ein.

Unerfreulicherweise dagegen entpuppten sich die Polizisten von Beginn an als ganz schlechte Gastgeber und stenkerten gleich mit 7 Toren los, nachdem wir mit 1:0 in Führung gegangen waren. Die Folge: Auszeit unsererseits, kurz sortiert und bis Ende des ersten Spielabschnitts das Ergebnis mehr oder weniger gehalten. Beim durchaus verdienten 15:7 Halbzeitstand, ging es in die Pause, die gänzlich unaufgeregt ausgelegt wurde. Definitiv darf man auch auswärts bei einem Titelaspiranten ein paar Tore mehr werfen aber geschockt zeigte sich niemand. Bis dato erzielten die Gastgeber ihre Tore vor allem aus dem schnellen Umschalten von der Abwehr in den Angriff heraus. In den seltenen Momenten, in denen der PSV aus dem gebunden Spiel Tore erzielen musste, standen wir sogar verhältnismäßig sicher und bekamen lediglich den Sportfreund Wittkopf nicht in den Griff.

Der zweite Spielabschnitt war dann beidseitige Ergebnisverwaltung. Unser Anliegen, das Spieltempo zu verschleppen, um nicht gänzlich unter die Räder zu kommen, wurde vom Kampfgericht höchst erfolgreich parodiert. Jede Spielunterbrechung wurde zur bequemen Zigarettenpause ausgedehnt. Die Herren von der pfeifenden Zunft sahen sich ihrerseits auch keinesfalls in der Pflicht, ihre Kollegen am Zeitnehmertisch zu entlasten und fuchtelten sich mit erhobenen Fingern emsig durch die Halle. In einem Spiel, das selten durch große Härte auffiel, brachten sie es auf beeindruckende 36 vergebene Strafminuten, 8 gelbe und 2 rote Karten. Dieser andauernden Unterbrechung und Dezimierung geschuldet, fand in der zweiten Halbzeit kaum noch Handball statt. Bis zum 24:16 aus Sicht des PSV war man bemüht sich nicht gegenseitig weh zu tun. Kurz vor Schluss wuchs die Diskrepanz zwischen der Anzahl der Polizisten, die noch Tore werfen wollten und der, der Tempelhofer, die noch zum Zurücklaufen bereit waren, doch zu erheblich. Am Ende stand ein, in der Höhe völlig verdientes, 31:17 auf der Anzeigetafel, das uns den ersten Spieltag auf dem letzten Tabellenplatz abschließen lässt.

Auch wenn viele an dem Tag unter ihren Möglichkeiten blieben, wäre ein erwarteter Sieg vermessen gewesen. Der PSV ist aktuell außerhalb der Sphären derer Teams, bei denen wir unsere Punkte hamstern müssen. Am kommenden Spieltag erwarten wir mit den Spandauern ein gleichermaßen ambitioniertes Team. Obgleich des psychologischen Nachteils, mit einer eventuellen Niederlagenserie starten zu müssen, sollten wir den Spielplan aber eher als Segen verstehen. So bleibt dem neu formierten Team Zeit sich einzuspielen, um am Ende der Hinrunde die Punkte gegen die Tabellenplatzkonkurrenz zu holen.

Sport frei
der Schreiber

Quelle: www.sg-tmbw.de

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