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Wild Boys begeistern in der Fremde - 3. Platz beim Peenetal-Cup


By unti - Posted on 07 August 2011

Wild Boys begeistern in der Fremde - 3. Platz beim Peenetal-Cup

Die erste Herrenmannschaft des Polizei SV Berlin trat mit nur zwölf Spielern die Reise zum 9. Peenetal-Cup des HSV Peenetal Loitz an.

Während etliche Spieler ausfielen (Wittkopf, Kapa, Schauer, Kraft, Sirotenko und Seissenschmidt), spielte sich die Mannschaft um Matthias Trambow in einen Rausch und die Herzen der gastgebenden Zuschauer aus Loitz.

Im ersten Spiel gegen den HSV Grimmen zelebrierten die Wild Boys einen Traumstart und gingen schnell 4:0 in Führung. Diesen Abstand hielt man bis zur Pause und dem 7:11, um in Halbzeit zwei noch einen draufzulegen. Ergeblichen Anteil daran hatten die agressive Abwehr und ein überragender Philipp Pohl zwischen den Pfosten. So konnte man auch verdient mit 20:12 als Sieger das Parkett verlassen.

Das schlechteste Spiel des Tages lieferte man gegen den Gastgeber aus Loitz ab. Lust- und kraftlos agierte man nie auf der Höhe des Geschehens und verlor zurecht mit 9:13 gegen den gerade abgestiegenden Drittligisten.

Im Spiel gegen den haushohen Favoriten des HSV Insel Usedom (3.Liga) rechnete keiner mit einer Sensation, vielmehr mit einer Klatsche.
Doch es sollte anders kommen. Mit beherzter Abwehr, einem cleveren Angriff und enormer Kampfkraft begeisterten die Wild Boys nicht nur ihr Trainerteam und Manager Jan Müller, der den Ausflug excellent organisierte, sondern fegten vor allem die Zuschauer von ihren Plätzen. Das komlette Publikum des Gastgebers stand plötzlich von der Tribüne auf, als die Schiedsrichter aus Usedom ihren Verein nach vorne pfiffen.
Beim 17:17 kurz vor dem Ende kochte die Halle, doch die Herren der unparteiischen Zunft machten eben jener keine Freunde. Unter grellenden Pfiffen wurde das Match beim 18:17 für Usedom abgepfiffen. Trauer? Mitnichten, denn die Wild Boys bedanken sich beim Publikum, welches mit stehenden Ovationen das jüngste Team des Turniers feierte.

Im Spiel um Platz drei, welches schon 20 Minuten später angepfiffen werden sollte, sah man die Spieler von Trainerteam Untermann/Schadow förmlich auf dem Zahnfleisch laufen. Doch mit geschickten Wechselspielen, welche aufgrund des Ausfalls von Buchholz und Finck nötig wurden, drehte Arian Thümmler im Alleingang das Spiel mit fünf Treffern in Folge. Die Führng wurde bis auf das Letzte verteidigt, woran auch Juniorteam-Torhüter Darius Finck seinen Anteil hatte, und unter dem Jubel der gastgebenden Fans, welche man nun endgültig auf seiner Seite hatte, wurde das Spiel beim 16:14 für die Wild Boys abgepfiffen. Damit sicherten sich die Spieler des Polizei SV Bronze und konnten sich erhobenen Hauptes der Siegerehrung stellen.

Dort wurde dann auch noch der beste Torhüter des Turniers geehrt...Philipp Pohl wurde einstimmig von den Trainern der teilnehmenden Teams gewählt und nahm - völlig zurecht - den Pokal dafür entgegen.

Die Wild Boys können auf ein überragendes Turnier zurückblicken, zu welchem man aufgrund der vielen Ausfälle ohne jegliche Ambitionen gefahren war. In der kommenden Woche geht es weiter...

Pohl, D. Finck; Berger (15/2), Strehlow (3), Thümmler (11), Jetschni (1), Trambow (10), Untermann (3), Groth (8), J. Finck (7), Schmidt (2), Buchholz (1).

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