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Wild Boys lassen Charlottenburg keine Chance


By unti - Posted on 26 Februar 2012

Wild Boys lassen Charlottenburg keine Chance

Die HSG Charlottenburg war nicht zu beneiden. Musste man bereits vor dem Spiel auf etliche Akteure verzichten, verletzte sich nach nur drei Minuten Spielzeit mit Ex-PSVer Björn Steiner der Dreh- und Angelpunkt der Gäste.

Nach müdem und unengagiertem Beginn machte das Trainerteam knapp und kurz deutlich woran es haperte und flugs setzten sich die 1. Herren auch ab. Vor allem Philipp Pohl, Johann Finck und die Aussen hatten daran großen Anteil.

Auch in Halbzeit zwei war es ein lockerer Aufgalopp und so bot sich die Gelegenheit, allen Spielern ausreichende Spielanteile zu gewähren, die in den letzten Wochen etwas kürzer kamen. Auch Torwart Darius Finck machte einen guten Anschlussjob und vereitelte einiges an Chancen.

"Wir haben ein völlig unspektakuläres Spiel gesehen, welches wir deutlich und locker gewonnen haben. Der Dank geht an die Zuschauer, die uns immer wieder unterstützen, auch wenn kein Highlightspiel zu erwarten ist. Spieler des Tages ist für mich Niclas Schauer, der seinen Dienst unterbrochen hat, um sein Team zu unterstützen und nach dem Abpfiff sofort zurück musste. Toller Einsatz!", so Trainer Daniel Untermann nach dem Abpfiff beim 29:19.

Im Gesamtklassement ändert sich indes nichts, da der TSV Rudow nach seiner schwachen Phase der letzten Wochen gegen den fast eine Halbzeit (22 Minuten) in Unterzahl spielenden TuS Hellersdorf ebenfalls mit zehn Treffern gewann.

Am kommenden Samstag geht es für die Wild Boys zum VfL Lichtenrade. In der Zescher Str. wollen die Mannen um Niclas Schauer wieder ein Feuerwerk abbrennen.

Pohl (1.-40.), D. Finck (40.-60.); Sirotenko (2), Trambow, Schauer, Schmidt (2), Buchholz (4), Jetschni, Groth (1), J. Finck (5), Wittkopf (1), Berger (10), Ninnemann (2), Vergin (4)

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Ein Unglück kommt selten allein

Die Aussichten für das Spielwochenende waren schon nicht besonders rosig, nach dem Moe, Yasar und Tobi für Samstag arbeitsbedingt absagen musste. Also machten wir uns zu Zehnt, mit nur zwei Auswechselspielern, auf zum Tabellenzweiten nach Hohenschönhausen. Allerdings nur mit einem etatmäßigen Halblinken!

Das Spiel ging dann gar nicht schlecht los. Polizei war etwas unkonzentriert im Abschluss und wir kamen mit deren 3-2-1-Deckung ganz gut zu Rande, so das wir die Partie in den ersten 10 Minuten ausgeglichen gestalten konnten. Dann verletzte sich leider Björn in einem unglücklichen Zusammenprall so schwer am Knöchel, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Auf einmal standen wir ohne “gelernten” Halblinken da. In den folgenden 10 Minuten mussten wir uns erstmal vorne wie hinten sortieren, da mit Björn auch die etatmäßige Hälfte des Mittelblocks fehlte. Diese “Unruhe” nutzte der Gegner konsequent und schnörkellos, so dass sie schnell zu einem 5 Tore Vorsprung kamen. Diesen bauten sie dann bis zur Halbzeit (14-7) noch auf 7 Tore aus.

In der zweiten Halbzeit ließ Polizei dann nix mehr anbrennen, sie machten das was man gegen einen dezimierten Gegner mit nur einem Auswechselspieler machen muss, wenn man selbst eine volle Bank hat: keulen, keulen, keulen (wie die Achim, Charlottenburger Mauer, immer zu sagen pflegte). So ist die Geschichte der Partie schnell erzählt. Bei uns schwanden die Kräfte und der Gegner wechselte munter durch. Dazu machten wir noch einige Gastgeschenke in Form von technischen Fehlern und Fehlwürfen, so dass es am Ende 29:19 für Polizei SV stand.

Eingesetzte Spieler: Nils Keller, Moritz Schnitger / Alexander Illgen (7), Till Armgardt (3), Philipp Heiduk (1), Levent Müller (2), Björn Steiner, Amaury Pourteau (2), Simon Hagedorn (1), Kostas Kehagias (3/2)

Quelle: http://maennermannschaft.hsgcharlottenburg.de/

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