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Wild Boys mit Remis bei Narva


By unti - Posted on 11 Dezember 2011

Wild Boys mit Remis bei Narva

Es sollte der Befreiungsschlag werden - fast wäre es die dritte Niederlage in Folge geworden. Die 1. Herren des Polizei SV spielen bei der SG Narva nur 26:26.

War man verheißungsvoll in das Match gegen den Bezirksnachbarn gestartet (4:8, 5:9), liess man plötzlich die letzte Konsequenz in der Deckung vermissen. Hinzu kamen etliche nicht genutzte Chancen im Angriff, welche man sträflich liegen ließ, sowie ein indisponierter Philipp Pohl im Tor, der sonst ein großer Rückhalt des Teams ist. Zur Halbzeit trennte man sich 17:17.

Wer jetzt mit einem Feuerwerk in der zweiten Hälfte rechnete, wurde bitter enttäuscht. Die aufopferungsvoll kämpfenden Hausherren zogen Tor um Tor davon, auf Seiten der Wild Boys spürte man kein Aufbäumen und blieb unglaubliche zwanzig Minuten ohne Tor. Trainer Untermann bat zur Auszeit und stellte die Deckung um. Das sollte zunächst Erfolg haben. Schnell und effektiv spielend, mit einem guten Darius Finck im Rücken, ging es vorwärts.

Der Rückstand wurde egalisiert und man ging wieder mit einem Treffer in Führung.Doch die SG steckte nicht auf und glich aus. Eine halbe Minute vor dem Ende dann die Möglichkeit auf Sieg. Siebenmeter für die Wild Boys, doch Wittkopf vergibt die Chance. Der letzte Angriff der Narvaristi konnte erfolgreich abgewehrt werden, doch zu einem Sieg reichte die Zeit nicht.

Beim 26:26 pfiff der aufgrund von Krankheit seines Partners allein, aber gut agierende Schiedsrichter Jedrzejak ab und der nächste Punktverlust des Polizei SV war bittere Wahrheit.
Damit steht man zwei Punkte hinter dem Tabellenführer Rudow, der die SG Hermsdorf mit einem Treffer Unterschied schlagen konnte.

Nun sind die Spieler gefordert, endlich eine entsprechende Reaktion zu zeigen und am kommenden Wochenende bei eben dieser SG Hermsdorf doppelt zu punkten, will man sich nicht frühzeitig aus dem Meisterschaftsrennen verabschieden. Dazu bedarf es einer grundlegenden Analyse und Änderung der Einstellung des jungen PSV-Teams, welches sich derzeit oft als zu grün hinter den Ohren entpuppt.

"Wir sind gerade Opfer unserer neuen Zusammensetzung. Wenn sich dort nicht jeder als Teil des Ganzen versteht und entsprechend einbringt, wird der direkte Aufstieg nicht funktionieren. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir in der kommenden Woche die richtige Truppe aufbieten können, welche sich für den Erfolg zerreissen wird. Wer nicht mitzieht, ist raus.", so die klare Ansage von Trainer Daniel Untermann.

Pohl, D.Finck; Sirotenko (2), Kapa (1), Thümmler (1), Trambow (1), Schauer (5), Schmidt (1), Jetschni (1), Groth (4), J. Finck (1), Wittkopf (1), Berger (6), Ninnemann (2)

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SG NARVA - Polizei SV 26:26

Die Erste bestätigt den Aufwärtstrend – Punktgewinn im Derby gegen den PSV

Eine Woche nachdem die Erste durch eine spielerisch überzeugende Leistung gegen die zweite Mannschaft des OSC Schöneberg-Friedenau die fünfwöchige Negativserie stoppen konnte, war an diesem Wochenende Derby-Time. Gast im NARVAdrom war die junge Truppe des Polizei SV, die nach einer deutlichen Niederlage gegen die Routiniers vom TSV Rudow am vergangenen Wochenende die Tabellenführung an selbige abgeben mussten. Durch das gezielte Training unter der Woche und mit dem guten Spiel der Vorwoche im Rücken, konnten wir durchaus optimistisch in die Partie gehen. Der Druck lag nicht bei uns, sondern beim Aufstiegsmitfavoriten, dem PSV.

Der Gast erwischte zu unserem Leidwesen den besseren Start ins Spiel. Trotz der guten Vorsätze hatten wir von Beginn an Probleme, das Spiel unseren Vorstellungen entsprechend zu gestalten. Die Abwehr war zunächst zu passiv, um die Gegenspieler bei Ihren Angriffsbemühungen entscheidend zu stören. So nutzte der Gegner zunächst jede kleine Lücke, um nach erfolgreichem 1-gegen-1 oder über den Kreis zum Torerfolg zu kommen. Wir hingegen taten uns auf der Gegenseite äußert schwer, unser Offensivspiel aufzuziehen. Dies lag daran, dass wir zunächst nicht ausreichend Druck ausübten, um die gegnerische Abwehr ins Laufen zu bringen. Dementsprechend gab es kaum Lücken zum Durchkommen, jedes einzelne Tor musste sich hart erarbeitet werden. Die Anfangsüberlegenheit des PSV schlug sich schließlich auch auf der Anzeigetafel nieder. Mitte der ersten Hälfte lagen wir bereits mit 4 Toren hinten. Im Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten nahm der Coach jedoch in dieser Phase keine Auszeit, sondern ließ die Mannschaft gewähren, er stellte die Mannschaft jedoch personell etwas um. Diese Maßnahme verfehlte ihre Wirkung nicht. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr fanden wir nun von Minute zu Minute immer besser ins Spiel. Unsere Angriffsbemühungen waren nun viel druckvoller. Dies verschaffte uns mehr Lücken und entsprechend leichtere Tore. Hervorzuheben ist an dieser Stelle Patze, der zu seinem ersten Saisoneinsatz in der Ersten kam und im linken Rückraum eine starke Partie ablieferte. Kurz vor der Halbzeit waren wieder dran, die Partie völlig offen. Ende 1. Halbzeit 17:17

Nach anfänglichen Problemen boten wir dem Gegner ein Spiel auf Augenhöhe. Für die zweiten 30 Minuten war folglich alles drin. Die Ansprache des Trainers war klar, wenn wir das Spiel gewinnen wollen, dann müssen wir das Temposspiel des Gegners konsequenter verteidigen, gegen den Positionsangriff noch kompakter stehen und beweglich verschieben. Ähnlich wie schon in der Vorwoche kamen wir stark aus der Kabine. Die Mannschaft konnten die Vorgaben des Trainers fast perfekt umsetzen. Die Abwehr brachte die PSVler zum Verzweifeln. Da jedoch auch der Gegner in der Verteidigung etwas kompakter Stand, fielen die Tore im Vergleich zur ersten Halbzeit nun nicht mehr wie am Fließband. Dies war jedoch nicht zu unserem Nachteil. Aufgrund der starken Defensive konnten wir uns Tor um Tor vom Gegner absetzen und hatten bei noch ca. 10 zu spielenden Minuten eine 25:20 Führung herausgeworfen. Die Vorzeichen für den doppelten Punktgewinn waren folglich bestens. Der Gegner ließ sich zu unserem Leidwesen jedoch nicht hängen, sondern nahm den Kampf an. Einige Unkonzentriertenheiten bzw. Ungenauigkeiten in unserem Angriffsspiel brachten den Gegner wieder ins Spiel. Obwohl die Tempogegenstöße bis zu diesem Zeitpunkt gut unterbunden werden konnten, waren wir nun aufgrund der müder werdenden Beine nicht mehr in der Lage, die PSV-Konter zu stoppen. Dies führte dazu, dass PSV kurz vor Ende des Spiels mit einem Tor in Führung gehen konnte. Durch diesen Rückschlag ließen wir uns jedoch nicht unterkriegen und erkämpften uns den verdienten Ausgleich. In der Endphase des Spiels bekam der PSV nun nochmal einen 7m zugesprochen, den Martin, der seine bis dahin schon überzeugende Leistung krönte, hielt. Im Anschluss konnte keines der beiden Teams mehr einnetzen, weshalb die Partie beim Stand von 26:26 vom souverän pfeifenden Schiedsrichter Jedrzejak (Pfiff wegen krankheitsbedingtem Ausfall seines Partners alleine) abgepfiffen wurde.
Endstand 26:26

Fazit: Eine Woche nach dem Sieg gegen die zweite Vertretung des OSC Schöneberg-Friedenau II zeigt die Erste erneut eine starke Leistung, die mit einem Punkt gegen den PSV belohnt wird. Die Stimmung in der Mannschaft ist ausgesprochen positiv, der Spaß und die Freude am Handball ist bei jedem Einzelnen wieder deutlich zu erkennen. Diese Spielfreude überträgt sich auch auf das Publikum, das von der Ersten in den vergangenen Wochen nun nicht gerade mit der allerfeinsten Handballkost verwöhnt wurde. So war vermehrt zu hören, dass es nun endlich mal wieder Spaß macht, der Ersten beim Handballspielen zuzuschauen. Wir sind also auf dem richtigen Weg.

Steffen Schmuhl

Quelle: www.sg-narva.de

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