Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

1. Ernte 2010 - Silber für den PSV - NOHV-Pokalfinale erreicht


By Admin1 (nicht überprüft) - Posted on 28 März 2010

mB_Vizemeister 010_jubel2.jpg

Mehrfach und eindringlich gewarnt waren die Mannen von Trainer Daniel Untermann und Keepercoach Herbert Mühlenbruch - nach dem furiosen Sieg gegen den VfL Lichtenrade musste im letzten Saisonspiel der Landesmeisterschaft ein Sieg her. Gegner die SG OSC-Schöneberg-Friedenau. Und ganz verheerend, die Kampfsau Nummer 1 des PSV, Heiko Strehlow, fiel mit Magen-Darm-Virus aus.

Und weil die Schöneberger eben nichts zu verlieren hatten, kämpften sie, als ginge es um ihr Leben. Mit Erfolg. Zu keinem Zeitpunkt souverän, überwanden die Aussenseiter den Favoriten vom Polizei SV Berlin mehrfach sehr ansehnlich.

So kam es auch, dass man zur Halbzeit mit 17:20 zurücklag. Dass die Halbzeitansprache nicht unter die Rubrik "Wir diskutieren den Weltfrieden bei Räucherstäbchen und grünem Tee" fiel, kann sich der geneigte Leser vorstellen.

Die Deckung wurde umgestellt, die Schlagzahl und der Druck erhöht und endlich sah man das weisse in den Augen der Spieler, welches von Nöten war, um sich gegen die Schöneberger und die zwei Damen an der Pfeife durchzusetzen. Beim 27:26 war erstmalig die Führung erzielt und wurde dann auch auf 30:26 ausgebaut. Doch der OSC gab sich nicht geschlagen, bis auf 31:32 kamen die Gastgeber wieder heran, bevor Claudius Voigt und Christian Untermann alles klar machten.

Als beim 34:31 dann der Abpfiff erfolgte, sah man die Polizei-Delegation über das Spielfeld hüpfen und tanzen. Und es war ein grosses Krachen zu vernehmen. Man munkelt, es seien die Felsbrocken gewesen, die dem Trainerteam Untermann/Mühlenbruch vom Herz fielen. Damit hat der Polizei SV die Silbermedaille in der Landesmeisterschaft eingefahren und sich für die Finalrunde im NOHV-Pokal qualifiziert. "Jetzt wollen wir alles holen, was geht!", so die Kampfansage von Kapitän Alen Hodzic, der sich mit seinem Team auch im Landespokalfinale am Wochenende 17./18.04. erneut mit dem VfL Lichtenrade messen darf. Dort erhofft man sich dann auch die Ehrung durch den Handballverband Berlin, der am letzten Spieltag der Saison mit Abwesenheit glänzte.

Ein Wort in persönlicher Sache möchte der Schreiber nun loswerden. Als vor sieben Monaten mein jüngster Bruder fragte, ob ich nicht helfen könne, weil man im Trainerstab dringend Unterstützung benötigte, war mir am Anfang nicht wohl bei der Geschichte. PSV, der Verein, gegen den ich in meiner Berliner Handballgeschichte mehr als eine Schlacht geschlagen habe, sollte ausgerechnet von mir unterstützt werden??!

Heute kann ich sagen, dass es eine Entscheidung war, welche ich in keinerlei Hinsicht bereut habe. Ich denke, die Jungs, sowohl in der A- als auch B-Jugend, welche jetzt noch dabei sind, haben es allen bösen Zungen bewiesen, dass man mit Zusammenhalt und auch mal einigen Talfahrten zum Ziel kommen kann.

Ich möchte mich vor allem bei den Jungs bedanken, die in den Augen Aussenstehender als die 2. Garde angesehen werden. Ohne eine solche ist ein Team nicht überlebensfähig. Und auch meinem Partner Herbert möchte ich für die immer vertraunsvolle Zusammenarbeit und seinen unbändigen Willen, "seine" Torleute besser zu machen, danken.
Wir haben jetzt die erste Ernte eingefahren und schon jetzt hat sich alles gelohnt. Alle Zeit, alle Arbeit und vor allem alle Entbehrungen. Es hat sich gelohnt. Und einem danke ich ganz besonders. Er hat mir das Vertrauen gegeben, das Schiff wieder auf Kurs zu bringen, mich immer und in allen Belangen unterstützt, war immer dabei, wenn es die Zeit erlaubte. Danke Gio!

Ich hoffe, dass wir nun auch weiter die Ernte einfahren. Und vor allem, dass die PSV-Anhänger uns dabei unterstützen.

Auf geht's!

Unti

Finck, Distlbacher; Voigt (6), Untermann (4), Schicke (6), Leonov ( 8 ), Nehring (4), Hodzic (6/1), Hegner, Bläsche, Hoffmann, Gawendowiz, Neugber, Rudolf

Mitglied im

Deutscher Handball Bund

Handball Verband Berlin

Freiwilliges Soziales Jahr