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1. Männer verliert das erste Auswärtsspiel gegen den LHC Cottbus deutlich


By Ronny B. - Posted on 20 September 2010

1. Männer verliert das erste Auswärtsspiel gegen den LHC Cottbus deutlich

„Nimm Dir Essen mit, wir fahr'n nach Brandenburg.“ So hat es Rainald Grebe bereits erkannt, und so mussten wir feststellen, dass es nicht viel zu holen gab, im schönen Brandenburg.

Am Samstag ging es am zweiten Spieltag zur ersten Auswärtsfahrt der noch jungen Saison. Nachdem man am letzten Wochenende zu Hause gegen den Aufstiegsanwärter Neuruppin eine schwere Niederlage wegstecken musste, stand nun der Regionalliga Absteiger LHC Cottbus auf dem Plan.
Gemeinsam mit einigen PSV Anhängern ging es im Bus nach Cottbus: Endstation Kolkwitz-Center.
Nach einer kurzen Ansprache der Trainer und den letzten taktischen Tipps für die kommenden 60 Minuten ging es mit lautstarker Unterstützung der PSV Fans in die 1. Halbzeit. Uns gegenüber stand eine von der Altersstruktur ähnlich aufgestellte Truppe, dies sollte aber an diesem Tag auf dem Feld die einzige Gemeinsamkeit bleiben.
Nachdem wir die ersten Minuten hervorragend begannen und alle ein ausgeglichenes Spiel sahen, stellten wir unsere Defensivbemühungen beim Stande von 7:7 ein. Die Abwehr wurde nicht mehr mit dem nötigen Biss und einer fairen Grundhärte gestaltet, die Zuordnung war nicht mehr vorhanden. Im Angriff wurden wie gegen Neuruppin einfache Fehler gemacht, die die Brandenburger zu nutzen wussten. Konnte man sich die ersten 20 Spielminuten noch gegen das 2. Welle Konzept der Heimmannschaft stemmen, fand dies nun immer häufiger einen freien Mann und damit meist einen erfolgreichen Torabschluss. Eine vom Trainerteam genommene Auszeit zeigte leider auch keine Wirkung und so wurde beim Halbzeitstand von 21:9 der Pausentee aus unserer Sicht lauwarm dargeboten.

In der Kabine war man sich schnell einig, das Maximum aus der zweiten Hälfte zu holen, „von Null“ zu starten und somit dem Spiel vielleicht nochmal eine andere Richtung zu geben.
Doch die mitgereisten Fans, den unser uneingeschränkter Dank gilt, wurden jäh enttäuscht. Während die Lausitzer konsequent ihr Können abriefen und sowohl vorne wie hinten mit einer hohen physischen und psychischen Präsenz agierten, offenbarten wir weiterhin Mängel im Spielaufbau und konnten vor allem in der Abwehr das Vorgenommene nicht umsetzen. Am Ende stand ein in dieser Höhe auch verdienter 39:18 Heimsieg der jungen Cottbuser.
Am kommenden Wochenende gastieren nun die Mannen des MTV Altlandsberg im Sportforum. Dort wird es dann nach einer Woche harten Trainings sicherlich ein anderes Spiel zu sehen geben, mit euch im Rücken hoffen wir dort auf die ersten Saisonpunkte.

Matthi

Spielfilm: 3:3 7:7 13:8 19:9 21:9 - HZ - 24:12 30:13 35:15 Endstand 39:18

Mannschaft (Tore): Kapa(6/3) Bursche(1) Trambow(1) Schauer (6)Beutler(3) Krenz(1) Seidel (/) Klühs(/) Sioume(/)
TW: Bänecke, Neilson

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LHC gewinnt zu Hause souverän mit 39:18

Was für ein gelungener Handballnachmittag! Mit satten 21 Toren Differenz schickten unsere Jungs den Polizei SV Berlin am Samstag wieder nach Hause und übernahmen damit sogar vorerst die Tabellenführung der Ostsee-Spree-Liga. Dabei begann das Spiel wieder recht spannend. Die Gäste gingen gleich mit einem Strafwurf in der ersten Spielminute in Führung, die Cottbuser wirkten in den ersten 10 Minuten ein wenig aufgeregt, bis zum Spielstand von 3:4 zu Gunsten der Berliner. Doch dann platzte der Knoten und mit drei Toren in Folge zeigte Matthias Lehmann den Gästen wo der Hammer hängt und schaffte damit die erste 2-Tore-Führung. Von da an spielten sich unsere Jungs in einen regelrechten Rausch. Während die Berliner bis zur Pause noch 5 Tore erzielten, traf der LHC gleich dreimal so viel. Spielmacher Max Kröning gestaltete die Angriffe nach Belieben, setzte seine Nebenmänner immer wieder gut in Szene und war dabei selbst einer der torgefährlichsten Schützen. Auch durch eine schnell gespielte zweite Welle kam man ein ums andere Mal zum Torerfolg, die stabile Abwehr ließ kaum Torgefahr durch den Gegner zu. Kurz gesagt wurde sehr attraktiver Handball gespielt, man hatte viel Spaß beim Zuschauen. Zur Pause stand es dann hochverdient 21:9 für die Lausitzer. Die zweite Halbzeit gestaltete sich ähnlich wie die erste, die Cottbuser begannen leicht überhastet und blieben bis zur dritten Minute ohne Tor. Die Gäste hatten dem aber auch nichts entgegen zu setzen, trafen ebenfalls nicht. Nach dem 22:9 ging das Torewerfen auf Seiten der Cottbuser munter weiter, der Vorsprung wurde immer größer. Das gab auch den Cottbuser Trainern die Gelegenheit komplett durchzuwechseln, so dass jeder Spieler seinen Teil zum souveränen Sieg beitrug. Ebenfalls sehr treffsicher zeigte sich Martin Robert, besonders vom 7m-Punkt ließ er den Torhütern bei allen 5 Strafwürfen keine Chance. Auf der anderen Seite ließ hinten im Cottbuser Kasten ein glänzend aufgelegter Torsten Borrack die Berliner regelrecht verzweifeln, nur neun mal musste er in Halbzeit 2 ins Netz greifen. Folglich war der erste Heimsieg eine ganz klare Sache, in der die Jungs ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht geworden sind.

LHC Cottbus: Karstädt, Borrack – Robert (8/5), Michling (5), Trupp (2), Kröning (6), Lehmann (8), Meier, Fischer (1), Wieland, Takev (3), Stengel (1), Fleischer (3), Schadock (2)

Bericht: Juliane Schellin

Quelle:http://www.lhc-cottbus.de/news.php?newsid=152

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..nicht nur gegen uns gewonnen, auch ne Karla Kolumna haben se!

...doch och und besser schreiben kann se auch...wenn wa schon nicht auf dem Spielfeld gewinnen, gewinnen wir wenigstens das Literatenduell...danke du Po...et!

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