Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Als der Fin(c)k flog, wurde der VfL star(r)


By Admin1 (nicht überprüft) - Posted on 21 März 2010

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Es war alles gerichtet für einen Showdown in der Oberliga der männlichen B-Jugend. Die beiden Teams, welche die Liga - bis auf die Füchse - dominierten, trafen am vorletzten Spieltag aufeinander, um sich in den Kampf um Silber und der damit verbundenen Teilnahme am NOHV-Pokal zu stürzen.
Die Halle gut gefüllt und sogar ein Schiedsrichter fand sich ein, nicht selbstverständlich, wenn man bedenkt, dass 66,6% der Spiele von Trainer-Vater Rainer Untermann geleitet werden mussten.
Das Team des Polizei SV konnte mit voller Combo auflaufen. Auch auf Seiten der Lichtenrader waren alle Mann an Bord.

Vor einer großen Kulisse erfolgte dann der Startschuß zum echten Endspiel um Silber und es sah so aus, als wenn der PSV besser aus den Starlöchern kommen sollte. Mit einem Rückraumkracher eröffnete Denis Leonov das Spiel, und Kapitän Alen Hodzic legte gleich nach. Doch dann war es erst einmal vorbei mit aller Herrlichkeit. Denn die Randberliner aus Lichtenrade zogen mit dem 5:6 am PSV vorbei. Die Linie war verloren und eine Auszeit auf Seiten der Gastgeber dringend benötigt. Die Deckung wurde umgestellt, Dennis Bläsche kam für den angeschlagenen Denis Leonov, eine Einwechslung, die sich auszahlen sollte.

Heiko Strehlow war es dann vorbehalten, den Anschlußtreffer zum 12:13 zu erzielen und obwohl die Lichtenrader noch 40 Sekunden Spielzeit bis zum Halbzeitpfiff hatten, fiel ihnen nichts mehr ein, als halbherzig mehrfach in die nun stehende Deckung zu ballern.

Während man auf der PSV-Seite merkte, was noch an Reserven zur Verfügung stand, war auf Seiten des VfL nicht mehr als ein - Achtung Calauer! - Kraischen zu vernehmen.

Dies verpuffte aber bei den Lichtenradern nach schon einer Minute in Halbzeit zwei, nachdem man sich erst auf 12:15 absetzte, um sich dann einen Triple einzufangen. Nun stand die Hütte Kopf. Die PSV-Fans hielt es nicht mehr auf ihren Sitzen und die Truppe von Trainer Daniel Untermann spielte wie entfesselt. Vor allem einer machte sich zum Helden des Spiels. Torwart Darius Finck, welcher die gesamte Saison fast durchgängig A- und B-Jugend-belastet ist, legte das Spiel seines Lebens auf das Parkett. Und wie in dem schönen Kinderreigen, nach Finck kommt starr. Und genau das war die Körperhaltung der Lichtenrader, wenn der Finck ausfolg, um die Bälle aus der Luft zu kratzen.

Spätestens beim 21:19 war es dann soweit, die Gegenwehr der Krai-Truppe war gebrochen und aufopfernd kämpfende PSVer enteilten unter dem Jubel der Tribüne auf 25:20. Trainer Daniel Untermann zog die grüne Karte und wechselte sämtliche Bankspieler ein, die teilweise vom Mitgehen schon derart geschwitzt waren, dass man hätte denken können, sie hätten auf der Platte gestanden. Mit der Schlußsirene erzielte Lasse Nehring nach schöner Ballstaffete Gawendowiz - Untermann - Nehring völlig frei vom Kreis das 26:20, welches gleichzeitig den Endstand bedeutete.
Unter dem tosenden Jubel des Heimpublikums, welches aber auch die Leistung des abgelösten Tabellenzweiten honorierte, denn ohne diese wäre das nicht solch eine Werbung für B-Jugendhandball gewesen, ließen sich die Spieler um feiern.

Nun steht man mit einem Bein bereits auf dem Podiumsplatz der Silbermedaille der Landesmeisterschaften Berlin. Diese würde die gleichezeitige Qualifikation für das NOHV-Pokalfinale bedeuten. Aber...zunächst muss am letzten Spieltag die SG OSC-Schöneberg-Friedenau geschlagen werden, erst dann ist man sicher am Ziel.

Doch schon bald kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Silber- und Bronzeteams. Im Berliner Pokalfinale stehen sich die Untermann- und Krai-Truppe erneut gegenüber. Dann werden die Karten neu gemischt und der Finck vom Trainer mit Sicherheit aus seiner Voliere geholt.

Nun aber hofft die männliche B-Jugend auf noch mehr Zuschauer am kommenden Sonntagabend, wenn um 17 Uhr in der Geisbergstr. das letzte Spiel der Saison angepfiffen wird und im Anschluß die Medaillen verteilt werden. Verdient hat sie es allemal.

Unti

Finck, Distlbacher; Hegner, Untermann (4/1), Bläsche (4), Gawendowiz, Schicke, Strehlow (3), Hoffmann, Leonov (3), Rudolf, Nehring (1), Voigt (1), Hodzic (10/4), Neugber

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Tolles Spitzenspiel, das diese Bezeichnung vedient hat. Gratulation an Mannschaft und Trainerteam.

Viele Grüße
Euer Fan Jörn

Bild des Benutzers goose

...beiden beteiligten Mannschaften. Danke für die gezeigte Leistung. Selten habe ich im Jugendbereich solch eine spielerische Klasse gesehen. Dies war Werbung pur für unsere Sportart. Dieses Spiel als Sieger zu beenden war ganz großes Kino...Jungs ich bin stolz auf euch...ihr habt in mir einen neuen Fan gefunden...jetzt gut trainieren und die Saison mit einem Sieg beim abschließenden Spiel "versilbern"...

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