Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Auf den Spuren der Saison 2003/2004


By Ronny B. - Posted on 19 April 2010

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Nach der vierwöchigen Osterpause führte uns der Weg ins beschauliche Köpenick, wo die Mannen des KSV Ajax zum Tanz baten. Nach den überzeugenden Spielen vor der Saisonunterbrechung und dem deutlichen 39:26 Hinspielerfolg hatte man sich vorgenommen, einen sicheren Pflichtsieg einzufahren. Einige waren sich vielleicht auch schon zu sicher …

… anders lässt sich nicht erklären, warum die erste Halbzeit vor allem in der Offensive mit angezogener Handbremse hinter sich gebracht wurde. Erneut war die Abwehr fast immer zur Stelle um die Angriffsbemühungen der Gastgeber zu unterbinden, einzig mit Einzelaktionen kam der Gegner zu seinen Toren. Vorne allerdings fehlte eigentlich auf allen Positionen der notwendige Druck um den Gegner seine Grenzen aufzuzeigen. Und so waren auch wir genötigt durch Aktionen Einzelner unsere Tore zu erzielen. Zur Halbzeit gingen wir dann mit einer 16:12 Führung in die Kabine, Grund zur Freude war dies allerdings nicht, wusste doch jeder, dass deutlich mehr drin war.
Einer der Gründe für die erfolgreiche Saison ist zweifelsohne die Fähigkeit, Fehler abzustellen und sein Spiel neu zu gestalten. Teil zwei der Partie stützte diese Erkenntnis einmal mehr.
In der Abwehr konnte man nochmals taktisch zulegen, so dass der Verbund nebst gut aufgelegten Torhütern lediglich neun Gegentore zuließ. Im Spiel nach vorne war sowohl im Tempospiel, als auch im Positionsangriff die nötige Aggression zu spüren und so führten schnelle Konter, eine clever gespielte 2. Und 3. Welle, sowie engagiertes Auftreten im gebundenen Offensivspiel zu einer deutlichen Distanzierung der Heimmannschaft. Am Ende konnte man sich über einen leistungsgerechten 34:21 Auswärtssieg freuen.
Auf Grund der Ergebnisse der Konkurrenz ist es nun am 19. Spieltag tatsächlich so weit:

Matchball um einen der beiden Aufstiegsplätze!!!

Neben der Revanche gegen den Tabellenvierten OSC-Schöneberg-Friedenau II für die unnötige 31:32 Hinspielniederlage geht es also auch um den Aufstieg. Letztmalig stand in der Landesliga am Saisonende ein Team des PSV Berlin vor sechs Jahren auf einem Aufstiegsplatz. Unter dem damaligen Trainerteam Mario Müller/ Bernd Stempel spielten neben mir lediglich Marco, Björn und Michael aus dem aktuellen Kader in diesem Team. Gerade für die vielen jungen Spieler könnte so gleich am Anfang ihrer Männerlaufbahn etwas „Greifbares“ am Saisonende rausspringen.
In diesem Sinne hoffen wir beim Heimspiel am kommenden Samstag (24.04.2010), um 18.00 Uhr, auf möglichst viele Zuschauer, die uns beim Erreichen unseres gesetzten Saisonzieles unterstützen.

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..als nimmer müder Diskussionpatner,bestimmt auch andere Mannschaftsmitglieder, fragen sich, wie wäre wohl die Halbzeitansprache abgelaufen,hätte man eine schwächere Leistung abgeliefert!

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... dein Trainer bin, wie du ja sicher weißt nehme ich solche Turniere extrem ernst, wirst du es spätestens dort erfahren! :)
Ich fühle mich aber natürlich zu tiefst bestätigt, dass eine etwas softe Halbzeitansprache bei Vielen Fragen aufwirft, und werde die letzten Spiele wieder an meine alten Hasspredigten anknüpfen.

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KSV Ajax/Neptun – Polizei SV II 21:33 (12:16)

Am Ende stand gegen den momentanen Tabellenführer der Landesliga eine verdiente, in dieser Deutlichkeit jedoch etwas überraschende Niederlage für unsere 1.Männermannschaft. Diese wollte nahtlos an die guten Leistungen vor der Osterpause anknüpfen, um so den Aufwärtstrend im spielerischen Bereich zu bestätigen und weiter voran zu treiben. Dies gelang jedoch wenn überhaupt nur in den ersten dreißig Minuten der Partie.

Die Gäste erwischten den besseren Start und unsere Männer sahen sich ziemlich schnell einen Rückstand hinterherlaufen, 0:2(3.). Da Dirk dem Team nicht zur Verfügung stand, musste der Mittelblock mit Paul und Martin neu gebildet werden. Doch daran allein hat es bei weitem nicht gelegen, dass wir einige Zeit brauchten um ins Spiel zu finden, denn auch im Angriff fehlte zunächst die nötige Abstimmung, so dass der Tabellenführer mit wenig Mühe zum Torerfolg gelangen konnte 2:6(11.), 4:8(14.) Das sollte sich Mitte der ersten Hälfte ändern. Für kurze Zeit blitzte nun das wahre Vermögen unserer Mannschaft auf, welcher durch mehrere Ballgewinne und konzentrierte Abschlüsse ein Zwischenspurt zum 7:8(17.) gelang. Die Partie war somit für beide Teams wieder völlig offen und gestaltete sich für eine Weile ausgeglichen, wobei unseren Männern jedoch nie die eigene Führung gelang, 10:11(23.) Doch anstatt das eigene, nun erfolgreiche Spiel beizubehalten häuften sich auf Ajax- Seite die individuellen Fehler im Angriff und auch die Abwehrreihe ließ den Gegner insbesondere über die Mitte zu oft ungestört gewähren. Folge dessen war eine erneute, nun schon deutlichere Führung des PSV bis zur Pause, 12:16(30.).

In der zweiten Hälfte waren unsere Männer durchaus gewillt, dem Gast nochmals Paroli zu bieten. Gegen ihr fehlerhaftes und leicht zu durchschauendes Spiel fanden sie an diesem Nachmittag trotz guter kämpferischer Einstellung einfach kein Mittel. Hinzu kam ein hoher Spielanteil in Unterzahl, der mit 6:0 gegen unser Team allein in Hälfte Zwei dazu führte, dass der neutrale Beobachter, was das Ungleichgewicht der Schiedsrichterentscheidungen betraf, sich fragend die Augen rieb.

Insgesamt führten jedoch die eigenen Unzulänglichkeiten zu der am Ende auch in dieser Höhe verdienten Niederlage.

Trainer Peter Mauer:
„Wir haben heute nur sporadisch zu unserem eigenen Spiel gefunden, die nötige Ballsicherheit und das Tempo im Spiel nach vorne fehlten. Insgesamt wurden auch zu viele individuelle Fehler produziert, die so einfach nicht mehr passieren dürfen. Trotzdem haben wir keinen Grund die Köpfe hängen zu lassen. Wir werden weiter hart arbeiten, um in den nächsten wichtigen Partien wieder gut aufgestellt zu sein.“

Spielverlauf

0:2, 2:3, 2:6, 4:8, 7:8, 10:12, 12:16 (30.)

12:17, 13:20, 15:22, 17:24, 17:29, 19:32, 21:33(60.)

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...man gern! Sowohl der recht fair geschriebene Bericht, mit nur einem kurzem Kommentar zur Schiedsrichterleisutng (Im spiel wirkte der Gastgeber doch in diesempunkt sehr unausgeglichen) als auch die Aussicht auf neue demontierende und doch Glasklare analysen unseres Ballspiels!

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... manchmal liegt die Lösung so nah!

ehrlich gesagt waren wir auch nicht zu mehr genötigt, was mich nach der ersten Halbzeit etwas überascht hat. Aber der Bericht hat dies schon ganz gut beschrieben. Auf eigene Stärken verweisen und dem Ziel näher kommen.

Ein, zwei kleine Schmankerl hat Kevin doch schon von sich gegeben...das du immer so neugierig bist...

Mal schauen was dieses Wochenende kommt...

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