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Aufsteigende Tendenz bei TuS nicht belohnt


By Dierechteklebbe... - Posted on 23 November 2010

Aufsteigende Tendenz  bei TuS nicht belohnt

Aufsteigende Tendenz von TuS nicht belohnt

Nach dem Sieg im letzten Spiel gegen BTV 1850 hieß es den Erfolg zu konservieren und auf der Welle mit zu schwimmen. Im Training zeigte sich, wie wichtig der Sieg vom Kopf her und somit für das Selbstbewusstsein war. So gingen wir konzentriert und vor allem ehrgeizig in das Spiel.

Durch eine gute Abwehr und einen starken Torhüter konnten wir nach 4 Minuten ein 0:2 auf der Anzeige erkennen und der Vorsprung konnte über 5:7, 7:9 und 8:10 gehalten werden. Bis dahin war schon zu erkennen, dass dieses Spiel nichts in der Schönheitsgalerie zu suchen hat. Nach gut 25 Minuten hatten sich auf beiden Seiten zahlreiche Fehler in das Angriffsspiel beider Mannschaften eingeschlichen; nur das Glück schien auf unserer Seite zu sein, so dass wir relativ konsequent erfolgreich von den Fehlern profitieren konnten. So wollten wir in den Schlußminuten den Vorsprung ausbauen und der TuS nicht das Gefühl geben sich aus dem schlechten Spiel der Vorwoche herausgekämpft zu haben.
Doch wurde die Hoffnung blitzschnell von der Realität eingeholt und wir schwebten lediglich in der Hoffnung den Gegner bis dato geärgert zu haben. Unachtsam und ohne Not gaben wir dem Gegner die Möglichkeit in den Schlussminuten seinen Rückstand aufzuholen und vor allem noch einen Vorsprung auszubauen. Nur durch unseren Schlussmann konnte Schlimmeres verhindert werden und so gingen wir mit 1 Tor unter in die Halbzeitpause.

Mehr als ärgerlich, da wir den Gegner über lange Zeit in seiner Unsicherheit belassen konnten und in 5 Minuten unseren Vorsprung lechtfertig verspielten. Wir bauten den Gegner unnötig auf und nach dem Pausentee fanden wir recht schleppend in unser Spiel zurück. Erst durch einige Umstellungen und einem 5-Tore-Rückstand konnten wir mit bewährten Kräften beim Stand von 19:19 ausgleichen und das Spiel hätte nochmal in unsere Richtung kippen können. Jetzt wurde es zu einem Nervenspiel doch Hellersdorf konnte sich nochmal mit 2 Kontertoren absetzen. Der Wille von uns war da, doch die Selbstsicherheit fand zu den Hellersdorfern zurück und so ließen sie sich das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen.

Ein Spiel, dass uns trotzdem positiv nach Vorne schauen lässt und zeigt, dass wir bis zum Ende dran waren. Auch wenn es zum Sieg nicht gereicht hat so hörte ich böse Geister rufen, dass wir in Hellersdorf untergehen werden.
Gegen den Spitzenreiter werden wir am kommenden Sonntag als klarer Außenseiter ins Spiel gehen und als David lebt es sich sowieso besser...Sonntag 28.11.2010 um 17:30 Uhr in der Fritz-Lesch-Halle.

Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass wir unsere Auswärtstrikots zum ersten Mal in dieser Saison auspacken durften. Sie waren eine halbe Stunde vor Spielbeginn noch fest verschlossen in einem Safe versteckt, damit sie jungfräulich, unbefleckt und erst zum Spielbeginn übergestreift werden konnten. Dank geht an die Überbringerinnen und vor allem an die Trainerin von Hellersdorf, die uns mit ihrem Entgegenkommen und Gastfreundlichkeit diesen kleinen Fauxpas erlaubte.

Noch vor Wochenfrist war fast schon Land unter zu melden, als die 1. Männer bei Hermsdorf ein schreckliches Gesicht zeigten. Dementsprechend fiel die Auswertung unter der Woche aus.
Trotzdem war deutlich zu merken, dass noch einiges an Nervosität in der Luft lag. Gegen den Aufsteiger aus Hohenschönhausen hatte man in der Landesliga noch beide Spiele gewonnen und auch letztes Jahr im Pokal schlug man die Reserve. 2 Punkte sollten es daher natürlich werden, vor allem weil der Aufsteiger immer als Außenseiter ins Spiel geht. Dennoch spürte man das letzte Spiel noch in den Köpfen der Mannschaft, die sehr zögerlich begann.

Polizei spielte für ihre Verhältnisse sehr untypisch. Von dem schnellen, dynamischen Spiel, das sie früher spielten, blieb eher wenig übrig. Durch einen ruhigen Positionsangriff wollte man sich anscheinend gute Wurfmöglichkeiten erspielen, was anfangs auch gelang. Die Gäste gingen mit 0:2 in Führung und konnten diesen Vorsprung die ersten 25min auch halten. Auf beiden Seiten kam es in der Folge zu vielen technischen Fehlern und eher schwachem Angriffsspiel gegen allerdings gute Abwehrreihen. Kurz vor der Pause gelangen uns in der Verteidigung einige wichtig Ballgewinne, die sofort in Kontertore umgemünzt wurden. Aus dem Rückstand wurde zur Halbzeit eine 11:10 Führung, die hätte noch höher ausfallen können. PSV war wohl schon mit den Gedanken in der Kabine, sodass sie in den Schlussminuten viele Bälle herschenkten.

Das Spiel an sich war bis dato keine Offenbarung, aber wenigstens gingen wir mit einer Führung in die Kabine, was uns sichtlich aufmunterte. Mit entsprechender Einstellung und wirklich sehr guten 10 Anfangsminuten gelang es uns, eine 4-Tore-Führung zu erzielen. Wer dachte, dass damit der Wille der Gäste gebrochen war, täuschte sich, denn unnötigerweise vergaben wir zahlreiche große Chancen oder machten technische Fehler, die PSV II wieder aufrüttelten. Plötzlich stand es 19:19. Wer nun allerdings dachte, dass wir uns verunsichern ließen, der irrte. Und genau hier liegt der große Pluspunkt an unserem Spiel. Zwar spielten wir vorne sehr schwach und verschenkten eine beruhigende Führung, aber wir verloren diesmal ganz und gar nicht den Kopf. Trotz der vorangegangen Fehler schien kein Feldspieler beeindruckt zu sein, sodass wir sicher unsere Angriffe AUSSPIELTEN und abschlossen. Die letzten 10min waren die richtige Antwort auf die letzte Woche und dieses Spiel. Alle Verunsicherungen schienen weg und man spielte zwar nicht besser aber souveräner. So viel hat uns die letzte Saison also schon gebracht: Erfahrung und das Bewusstsein, es selbst in der Hand zu haben. Und genau das hatten wir in dem Spiel auch. Und genau das zeigten wir dann auch. Zwar vergaben wir weiterhin riesige Chancen (unter anderem mehrere 7m) gegen einen sehr gut aufgelegten Gäste-Keeper, aber wir spielten konsequent unseren Stiefel weiter. Warum auch nicht? Wir erspielten uns so die Torchancen, die nur genutzt werden mussten.
Auf der anderen steigerte sich unsere Abwehr stetig. Immer weniger gelang den Gästen, die entweder an der Abwehr oder Ben scheiterten. Als nach 60min und dem 25:22 endlich der Abpfiff folgte war wenig Freude aber sehr viel Erleichterung zu sehen.

Das Spiel war keine Offenbarung, aber auch fürs Schönspielen gibt es nur 2 Punkte. Wahrscheinlich hätte man das Ergebnis höher gestalten müssen, aber der Sieg an sich war das ersehnte Heilsmittel nach der bitteren Pille letzte Woche.
Nun stehen wir mit 9 Punkten auf Rang 4 der Tabelle, was allerdings noch gar nichts zu sagen hat. Von Rang 9 trennen uns 3 Punkte und unsere Restaufgabe in der Hinrunde birgt einige direkte Konkurrenten. Nächste Woche beispielsweise geht es auswärts gegen den Tabellenzweiten der SG Narva. Ein heißer Tanz wird dort auf uns warten, denn Narva setzte sich gegen Preussen und diese Woche gegen Lichtenrade durch. Die Liga startet nun in die Phase, in der sich die Spreu vom Weizen trennt. Wir müssen versuchen, dran zu bleiben, auch wenn uns Auswärtsfahrten so gar nicht liegen. Trotzdem sollten wir nicht vergessen… alles ist möglich.

Quelle: http://tushellersdorf-handball.de/news.php?news=77

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