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Auswärtssieg - wichtige Punkte in der Ferne!


By ultra - Posted on 27 Oktober 2010

Auswärtssieg - wichtige Punkte in der Ferne!

Am Sonntag begab man sich bereits zu früher Stunde nach Lübtheen, im Südwesten von Mecklenburg-Vorpommern, um dort den Hausherren, dem Mecklenburger HC gegenüberzutreten. An beiden vorangegangen Spieltagen zeigten diese eindrucksvoll (vor allem beim deutlichen Sieg in Lübben), zu was sie in der Lage sind. Doch auch wir waren hochmotiviert und jedem Einzelnen war der Siegeswille ins Gesicht geschrieben.

Und so ging es für uns mit mächtig Rückenwind von der Tribüne in die Partie, die sich anfangs ausgeglichen gestaltete (6:6). Doch bereits nach 17 Minuten konnte der MHC sich mit zwei Toren auf 10:8 absetzen. Dieses Mal unterliefen uns jedoch nicht die Fehler, wie häufig in den Spielen zuvor und wir blieben ruhig, sodass wir bis zur 26. Minute dranblieben (14:12). Nun legten wir den Schalter um und die Mecklenburger kamen in den letzten vier Minuten der ersten Halbzeit in die Bredouille. Wichtiger Schlusspunkt der ersten Hälfte war Arian Thümmlers Treffer zur 16:15 Führung.
Optimistisch und mit breiter Brust starteten wir in die zweite Halbzeit und konnten bis zur 28. Minute unsere knappe Führung verteidigen. Zwei Minuten vor Schluss gelang den Gastgebern der Ausgleich (30:30). Doch an diesem Tag war uns das Glück endlich hold. Im Angriff wurde der Wurf von Arian Thümmler vom Blockspieler direkt in den Winkel befördert und in der Defensive parierte der auch sonst überragende Sven Neilson. Im Gegenzug prellte sich Matthias Trambow durch die gesamte Mecklenburger Manndeckung und machte den Sieg perfekt (30:32).
Der Jubel kannte nun keine Grenzen mehr und in der Halle und vor allem auf der Heimfahrt wurde die Freude (und vielleicht auch Erleichterung) ausgelebt.
Doch der wahre Sieger dieser nervenaufreibenden Partie sind alle mitgereisten Fans, die uns mit allem was Stimme und Trommel hergaben unterstützten und ein schweres Auswärtsspiel in ein gefühltes Heimspiel verwandelten. Man kann euch nicht genug danken, das war ganz große Klasse!
Christian

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LÜBTHEEN - Nach zwei Siegen hintereinander unterlagen die Handballer des Mecklenburger HC in der Ostsee-Spree-Oberliga auf eigenem Parkett der Vertretung des SV Polizei Berlin mit 30:32 (15:16) Toren.

Dabei hatte es für den Gastgeber gut begonnen. Nachdem in den Anfangsminuten bis zum 6:6 beide Teams auf eine kontrollierte Abwehrarbeit verzichtet hatten, führte der MHC mit 10:8 (17.) und 14:12 (26.). Es schien zunächst so, als ob der MHC das Spiel in den Griff bekommen hätte. Doch wie gewonnen, so zerronnen: „Wir haben drei Mal den Ball vertändelt und schon waren die Berliner vorn“, beschrieb MHC- Trainer Holger Antemann die Nachlässigkeiten. Zudem war er im gesamten Spielverlauf nicht mit der Arbeit in der Defensive zufrieden. „Immer wieder wurden wir durch Kombinationen ausgespielt. Uns ist es nicht gelungen, den Gegner aus dem Konzept zu bringen.“

So liefen die Hausherren auch nach dem Seitenwechsel immer einem knappen Rückstand hinterher. Und als es beim 30:30 (58.) um die Wurst ging, stellten sich die Berliner cleverer an. Ausschlaggebend für die Niederlage war weiterhin, dass beide Torleute kaum einen Ball hielten. Außerdem musste der MHC in der zweiten Hälfte auf Tom Koop verzichten, der nach einer Disqualifikation mit Bericht seiner Mannschaft darüber hinaus weitere zwei Wochen nicht zur Verfügung stehen wird.

Die Enttäuschung stand der Mannschaft und den etwa 200 Fans natürlich ins Gesicht geschrieben. „Durch einen weiteren Sieg wollten wir uns im Mittelfeld festsetzen, das ist uns leider nicht gelungen“, resümierte Holger Antemann. Er fordert von seinem Team noch mehr Disziplin. „In unserer Liga geht es eng zu. Jeder kann jeden besiegen. Da können schon kleinere Fehler den Erfolg kosten.“

Mecklenburger HC: Link, Fischer; Kögler, Bahr 6/1, Larisch 8/1, Schwarz, Thüring 4, Jehring, Wild 5, Lange, Lembcke 4, Koop 3, Jesse, Nörren

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