Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Blaues Auge verteilt…


By Dierechteklebbe... - Posted on 03 April 2011

Blaues Auge verteilt…

… aber den Gegner damit davon kommen lassen.

Wie in der Woche zuvor, war die Ausgangsposition bis zum Anpfiff diesmal gegen den OSC erneut nicht die Günstigste.

Spieler krank oder im Urlaub, der Mannschaftskapitän spielt für die Dritte und die Erwärmung erfolgte aufgrund der Haftmittelregelung mit einem Ball.

Dennoch zeigte die Mannschaft Moral und startete von Beginn an aus einer gefestigten Abwehr. Der Gegner, der die Liga dominant nach Punkten anführt, schien aber mit den Restriktionen in eigener Halle deutlich mehr zu kämpfen zu haben als wir und konnte zu keiner Situation den tabellarischen Abstand erkennbar machen. Bis kurz vor Ende der ersten Hälfte konnten wir so einen permanenten Vorsprung halten und mussten uns durch unsere erste Schwächephase nach 30 Minuten mit 15:16 geschlagen geben. Hinzu kam eine etwas unglückliche rote Karte, die sicher nicht dem erneut allein und gut pfeifenden Schiedsrichter anzulasten ist. Unverständlicherweise schafft es der HVB wohl nicht in der eigenen höchsten Spielklasse alle Ansetzungen angemessen zu koordinieren. Der Beginn der zweiten Hälfte war recht ausgeglichen, bis wir jedoch nach kurzer Zeit eine erneute Schwächephase einbauten und den Gegner auf 6 Tore enteilen ließen. Der Mannschaftsmoral ist es zuzuschreiben, zu keinem Zeitpunkt aufzustecken und so den Rückstand wieder nahezu zu egalisieren. Letztendlich musste man sich, vielleicht auch für den Gegner etwas schmeichelhaft, mit einem Tor geschlagen geben.

Endstand 31:30.

Damit bleibt wieder einmal nur die Erkenntnis gut mitgespielt zu haben. Es hat dennoch Spaß gemacht das Spiel zu beobachten, da neben einigen sehenswerten Treffern auch Teamgeist und Willen geboten wurden.

Die nächste Partie findet gegen die beste Abwehr der Liga am Sonntag in Friedrichshain statt. Es ist wieder alles möglich, auch wenn die Tabelle es so nicht wiederspiegelt.

Souverän ist anders

Noch vier Punkte fehlten vor dem Spiel zur Berliner Meisterschaft, und noch zwei sollten es nach Spielende sein. Soviel zur Theorie.
Der Gegner aus dem Norden der Mutterstadt war uns bereits aus dem Hinspiel als eine überaus unangenehm zu spielende Mannschaft in Erinnerung geblieben, wo ein zwischenzeitlicher 10-Tore-Vorsprung beinahe egalisiert werden konnte. Einen ähnlich großen Torabstand gab es am vergangenen Wochenende leider nicht zu bewundern, vielmehr Kampf und eine ganze Menge Krampf.
Man kam vor mäßiger Kulisse nur sehr verhalten aus den Startlöchern und sah sich schnell Rückständen gegenüber, welche auch fast die kompletten ersten 30 Minuten nicht ausgeglichen werden konnten. Dazu trugen mehrere Faktoren maßgeblich bei: Die Abwehr agierte unglücklich bis fahrig und schaffte es selten, sich auf das Spiel des Gegners einzustellen, der ausschließlich Kreisanspiele versuchte. Dies blieb aber den Deckungsspielern der SG OSF lange Zeit verborgen. Bereits letzte Woche in Spandau war dies eine große Schwachstelle in der ansonsten gut funktionierenden Deckungsreihe der Gastgeber, die v.a. im Hinblick auf nächste Woche schnellstens abgestellt werden sollte, spielt der VfL genau dasselbe Angriffssystem.
Im Angriff spezialisierte man sich währenddessen darauf, die Sportart zu betreiben, die uns bereits 6 Minuspunkte einbrachte: Einen armen Menschen (den gegnerischen Torwart) grün und blau zu schießen, und das Ganze aus glasklaren Torgelegenheiten heraus. Insgesamt ca. 12-15 völlig freie Bälle sollten so wohl Beute des sicher nicht schlechten Keepers der Gäste werden, einige hätten aber eventuell doch den Weg in das viereckige Gehäuse finden können (müssen).
Darüber hinaus ließ auch der einzelne Herr in Gelb die Deckungsreihe des PSV schalten und walten, wie sie wollte, denn das Zeitstrafenverhältnis von 4:3 für den Gegner ist eine sehr leichte Untertreibung. Das Dargebotene auf PSVer Deckungsseite hatte dafür mit den Regeln des Handballsports in der Verteidigung leider meist zu wenig zu tun.
Die genannten Punkte konnten leider auch in Halbzeit 2 nur kurzzeitig ausgemerzt werden, bevor wieder in den alten Trott verfallen wurde. So konnte aus einer fast aussschließlich durch die zahlreich aushelfenden A-Jugendlichen herausgeworfene 26:20 Führung gegen eigentlich zu diesem Zeitpunkt resignierende Gegner nicht ausgebaut werden, sondern man ließ den Gegner im Gegenzug noch mehrfach bis auf 1 Tor aufschließen. Die offene Manndeckung kurz vor Ende in Überzahl brachte dann glücklicherweise keinen Ballverlust unsererseits mehr, so dass 2 ganz wichtige Punkte eingefahren wurden.
Hervorzuheben diesmal war vor allem der hart attackierte Philipp Wieschollek, der sich trotzdem nur selten aufhalten ließ und den entscheidenden Treffer kurz vor Ende setzte und der erneut sehr treffsichere Martin Berger.
Da Narva sich auswärts bei der Tus Hellersdorf knapp durchsetzen konnte, müssen noch zwei weitere Punkte her, um den Meistertitel unter Dach und Fach zu bringen. Diese sollten im besten Fall gleich nächste Woche im letzten Heimspiel der Saison gegen den VfL Lichtenrade eingefahren werden, um unnötige Zitterpartien zu vermeiden. Anpfiff ist um 16h am Sonntag auf dem Geisberg.

1. Männer - Polizei SV II 31:30 (16:15)

Strafminuten: 0:0

Besondere Vorkomnisse: PSV Nr. 19: Destabilisieren eines Gegenspielers in der Luft

Aufstellung:
Philipp Wieschollek (7), Martin Berger (7/1), Julius Dierberg (5/2), Björn Reichwald (3), Fabio Baumert (2), Robert Kohrs (2), Gregor Herdmann (1), Manuel Manteuffel (1), Marco Krause (1), Philipp Böttcher (1), Simon Richlitzki (1), Christian Schirrmeister, Felix Kloss, Kevin Kloft

Quelle: http://www.sg-osf.de/index.php?id=57&action=show&berichtid=406

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