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Der kommende Spieltag (30./31.10.) im Überblick:


By ultra - Posted on 27 Oktober 2010

Der kommende Spieltag (30./31.10.) im Überblick:

Nach dem wichtigen Auswärtserfolg am vergangenen Sonntag beim MHC empängt die "Erste" des PSV am kommenden Samstag (30.10.) um 18.00 Uhr den Tabellendritten der Ostsee-Spree-Liga, den Ludwigsfelder HC. Austragungsort ist wie gewohnt die Lilli-Hennoch-Halle in der Fritz-Lesch-Straße.

AI (OL) vs. SG SG Lira/Preussen II; So. um 15.30 Uhr; Wedellstraße 57
BI (LL) vs. SG Narva; So. um 14.15 Uhr; Palisadenstraße 76-78
CI (LL) vs. SG Lira/Preussen II; So. um 13.30 Uhr; Wiesbadener Straße 20
DI (LL) vs. SG Spandau/Füchse II; So. um 10.00 Uhr; Frohnauer Straße 74
DII(BL) vs. SG Hermsdorf/TVW; So. um 10.50 Uhr; Place Moliere 4

Feuert unsere Teams lautstark an - Ihr seid der 8. Mann - Forza PSV!

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Neuer Standpunkt Ludwigsfelde gewinnt das vierte Spiel in Folge

Der LUDWIGSFELDER HC schlägt den HC Spreewald mit 25:19 und schiebt sich in der Ostsee-Spree-Liga auf Rang drei der Tabelle.

Von Lars Sittig
LUDWIGSFELDE Der ältere Herr mit dem Plastebeutel schlenderte gemächlich durch die Stadtsporthalle. Als er sein Ziel erreicht hatte, fuhr er entschlossen die Hand aus und tätschelte Sebastian Hoba kurz die Schulter. „Du hast uns mindestens einen Punkt geklaut“, sagte er anerkennend zu Ludwigsfeldes Keeper. Hoba grinste breit wie ein Handballtor, er hatte zwischen den Pfosten des LHC eine gute Partie gemacht. Für sein Ensemble hatte er an diesem Abend in der Stadtsporthalle einen neuen Standpunkt entdeckt. „Wir kleine Durchhänger gehabt, aber wir haben mit dieser Leistung aber gezeigt, auf welchem Platz wir in der Tabelle stehen müssen, wenn wir unsere Leistung abrufen“, sagte der Keeper nach dem 25:19 (13:8)-Sieg gegen das Ensemble aus dem Spreewald. Der LHC rangiert nach vier Siegen in Folge auf Rang drei der Ostsee-Spree-Liga, die Equipe aus dem Spreewald steckt als Zehnter im Abstiegskampf. „Ich habe wegen unserer vielen Abgänge von Anfang an gesagt“, meinte Mirko Woltschke, der Trainer des HCS, „dass wir gegen den Abstieg spielen. Gegen den LHC haben wir zu viele technische Fehler gemacht und zu viele Torchancen ausgelassen.“ Fahrige Aktionen beim Abschluss, von denen auch Hoba profitierte, der im Sommer von der Reserve des VfL Potsdam nach Ludwigsfelde kam und am Sonnabend in der Stadtsporthalle rund 50 Minuten auf dem Parkett stand. „Es ist schön, wieder in der Heimat zu spielen, wo viele alte Bekannte sind“, befand Hoba angesichts seiner Zeit im Nachwuchs der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst, bevor er an die Sportschule in Potsdam wechselte. Der LHC hatte sich gegen den HC Spreewald nach gut 20 Minuten zum ersten Mal etwas deutlicher abgesetzt (9:5/22.), wirkte aber im Abschluss wie der Rivale unkonzentriert. „Mit der Arbeit in der Deckung bin nicht zufrieden“, urteilte LHC-Coach Gerhard Wartenberg, „überhaupt nicht zufrieden bin ich dagegen mit der Chancenauswertung.“ Angesichts der vielen verworfenen Siebenmeter sagte er: „Da fehlt im Moment einer, der da so richtig mit Selbstvertrauen hingeht.“ LHC-Manager Jörg Taeger sprach von einer geschätzten Treffer-Quote von „30 Prozent“.
In der zweiten Hälfte setzte sich der LHC ab und fuhr mit einer kleinen Delle im Zwischenergebnis (15:12, 43.) einen souveränen Sieg ein. Die Kurzfassung für die Phase zwischen der 35 und 50. Minute: viele Unterbrechungen, viele Zeitstrafen, viele Karten – wenig Tore, wenig Handball. Am Ende wies die Statistik neun Zeitstrafen für den LHC aus, acht für den Rivalen aus dem Süden des Landes Brandenburg. „Es war wegen der vielen Unterbrechungen kein schönes Spiel für die Zuschauer“, befand Wartenberg und war sich sicher: „Das Wichtigste heute waren die beiden gewonnenen Pluspunkte.“ Seinem Keeper Hoba bescheinigte er eine „sehr gute Leistung“. Er habe sich sehr gut auf den Gegner eingestellt.

Quelle: www.lhc-ludwigsfel.de

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Niederlagenserie hält an

Auch wenn die 19:25 Niederlage des HC Spreewald durchaus zu erwarten war; hat der HC doch in Ludwigsfelde in den vergangenen Jahren selten Punkte mit nach Hause genommen; wäre es jedoch noch nie so einfach gewesen, diese in den Spreewald zu entführen. Einige Hiobsbotschaften, Steven Schnitzer wird uns verletzungsbedingt voraussichtlich bis Ende der Vorrunde fehlen, Matthias Henow und Christopher Faatz sind stark angeschlagen und nicht 100%ig fit, sorgten jedoch bereits in der Vorbereitung zu diesem Spiel nicht gerade für optimale Bedingungen.

Leider gelang es der Sieben daher nicht, über 60 Minuten lang konstant zu spielen und dem durchaus an diesem Tag schlagbaren Gegner Paroli zu bieten. Dass die ersten Minuten relativ ausgeglichen verliefen, lag daran, dass beide Mannschaften klarste Chancen in der Verwertung ausgelassen haben. Beide Torhüter, vor allem jedoch Tomasz Wilkosz auf HC-Seite sorgten mit hervorragenden Paraden dafür, dass sich keine der beiden Mannschaften eine größere Führung erarbeiten konnte. Das 7:5 für Ludwigsfelde nach 15 Minuten belegte auch die mangelnde Chancenverwertung beider Teams. Dann kam wieder die sich mittlerweile durch die ganze Saison schleichende Auszeit des HC-Spreewald. Das komplette Vorhaben des Teams, einfache Konter durch eine geordnete Rückzugsbewegung zu vermeiden, die Kreise des starken Rene Rose auf Rückraum links einzugrenzen und damit die Spielstärke von Ludwigsfelde zu unterbinden, wurde innerhalb von wenigen Minuten ausgehebelt. Wenige Minuten fehlende Konzentration nahmen jegliches Selbstvertrauen, was sich die letzten Minuten der ersten Hälfte ganz besonders im Angriff zeigte. Viele technisch Fehler, teilweise Unbeholfenheit und vielleicht schon ein wenig Aufgabe führten zu einem vorentscheidenden 8:13 Rückstand in der ersten Hälfte.

Auch wenn Ludwigsfelde in der zweiten Hälfte zunächst die Führung auf 15:8 ausbaute, ging durch die Mannschaft ein Ruck und innerhalb weniger Minuten ließ sie das Potential, was in ihr steckt, aufblitzen. Das Kämpferherz wurde ausgepackt, in der Abwehr kompakter gestanden und über schnelle Konter aus einer sich sicher anbahnenden Niederlage auf 12:15 verkürzt. Schnelle Kombinationen über wenige Stationen zeigten die Abwehrschwächen des Gegners auf, der sich in dieser Phase nur durch grobe Fouls und Abwehrhandlungen im Kreis verhelfen konnte. Hätten die beiden Unparteiischen auch das Niveau der Liga mithalten können, wäre die Sensation an diesem Abend auch möglich geworden.

In dieser spielentscheidenden Phase setzte sich dann doch letztendlich die Routine des Gegners durch. In Angriffshandlungen wurde sich theatralisch fallen gelassen und Abwehrspieler umgestoßen. In Rückwärtsbewegungen wurden unfaire Aktionen wie Beinstellen oder Ellenbogenchecks gegen Spieler von uns durchgeführt. Und selbst, wenn Ludwigsfelder Spieler in einer Abwehraktion den Gegenspieler regelrecht angesprungen haben, erhielten diese in dieser Phase ein Stürmerfoul zugesprochen. Hier fehlte eindeutig die Unterstützung der Schiedsrichter. Mehrere Zeitstrafen gegen den HC und natürlich die sich an diesem Abend auf 20 summierte Anzahl von Fehlwürfen und 16 technischen Fehlern sorgten dafür, dass sich Ludwigsfelde über 17:12, 19:14 vorentscheidend absetzen konnten. Zwar ließen sich die Spreewälder auch von diesem erneuten Rückschlag nicht beeindrucken und kamen in der 55.Minute nochmals auf 17:21 heran, letztendlich fehlte dann doch am Ende die Kraft und Überzeugung, die 19:25 Niederlage zu vermeiden.

Als Fazit muss die junge Mannschaft die Lehre daraus zu ziehen, dass sie nur bei einer konstanten und hoch konzentrierten Leistung in dieser Liga bestehen kann. Die nächsten Gegner werden mit der Potsdamer Reserve am nächsten Wochenende und den Spitzenmannschaften aus Eberswalde und TMBW Berlin in den kommenden Wochen nicht einfacher.

Die Spieler und Torschützen:

Im Tor Tomasz Wilkosz und Florian Kleindienst; Steffen Löwendorf (4), Matthias Henow (1), Chris Guhrenz (1), Pascal Freund (5), Jens Kranick (5), Laszlo Baruta (1), Nils Werner (2), Robert Schwengber, Paul Schwebel, Robert Magister (1) Christopher Faatz und Timo Wägner.

Dieter Zwieb

Quelle: www.hc-spreewald.de

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HC Spreewald vs. 1. VfL Potsdam II - SR: Ferchof/Schulz
Polizei SV vs. Ludwigsfelder HC - SR: Hengst/Renne
MTV Altlandsberg vs. SV 63 BB-West - SR: Sarakewitz/Schuster
LHC Cottbus vs. Mecklenburger HC - SR: Bauch/Stahl
TSV Rudow vs. HC Neuruppin - SR: Domke/Lehmann
Fortuna NBB vs. 1.SV Eberswalde - SR: Bentzien/Peters

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