Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Die richtige Antwort gefunden...


By Admin1 (nicht überprüft) - Posted on 17 April 2010

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...hat die erste Männermannschaft des Polizei SV Berlin beim eindeutigen 31:24 Heimerfolg gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Berliner Meisterschaft. Ein in dieser Höhe völlig gerechtfertigter Sieg gegen das Team des VfL Lichtenrade lässt erkennen, welch Potential wirklich in der Mannschaft steckt...

Nachdem am letzten Spieltag die Mannschaft das erste Mal in dieser Saison am Ende eines Meisterschaftsspiels als Verlierer auf dem Feld stand war klar, dass sich etwas ändern musste um nicht im Endspurt um die Berliner Meisterschaft schon frühzeitig die Segel streichen zu müssen.

Hatte die Mannschaft am letzten Spieltag bei der 2-Tore-Niederlage gegen die Mannen der SG Narva noch all das vermissen lassen was den Handballsport so auszeichnet, so war diesmal vieles anders. Im Spiel gegen den VfL Lichtenrade war ein komplett anderes Team auf „der Platte“. Nicht personell, sondern die Einstellung zum Sport betrachtend.

Mit Beginn der Partie war die Heimmannschaft hellwach und zu jeder Zeit bereit alles für den Erfolg zu geben. Jedem war bewusst, dass man eine Leistung wie am letzten Wochenende nicht noch einmal sich und den Fans zumuten konnte. Und so liegt es nahe, das man sagen kann, dass die Niederlage im letzten Spiel vielleicht genau zum richtigen Zeitpunkt kam. Irgendwie mussten wir aus dem Trott herausgeholt werden…dem Trott schlecht zu spielen und trotzdem zu gewinnen oder zumindest unentschieden zu spielen. Die Formulierung im Spielbericht Narvas trifft es wohl sehr gut…“Dass man mal einen schlechteren Tag erwischt, passiert jeder Mannschaft. Aber wenn man den Anspruch hat, Berliner Meister werden zu wollen, muss dafür in allen Spielen gekämpft und gearbeitet werden. Das ließen die Spieler des Polizei SV heute über weite Strecken und insbesondere in der Schlussphase vermissen. Die Quittung dafür haben sie erhalten, es befinden sich nun auch auf ihrem Punktekonto zwei Zähler auf der Minusseite, die einer Niederlage geschuldet sind“.

Heute haben wir gekämpft, als Einheit und mit einem klaren Ziel vor Augen. Jeder Mannschaftsteil hat seinen kleinen Anteil zum großen Ganzen beigetragen. Beginnend bei den stark aufspielenden Torhütern, bei denen Bryan eine der wohl besten Saisonleistungen ablieferte und Sven 2 von 3 Strafwürfen parierte. Die Abwehr stand solide und so wurde sich die nötige Sicherheit für die Offensive geholt. Nur 24 Gegentore gegen eine der stärksten Mannschaften Berlins sprechen eine Sprache für sich!

Von Beginn der Begegnung entwickelte sich eines der besseren Verbandsligaduelle, bei dem in Durchgang eins keines der beiden Teams die Oberhand gewinnen konnte. Die Führung wechselte ständig hin und her und am Ende der ersten Halbzeit hieß es 14:12 für die Hausherren. Mit Beginn der zweiten Halbzeit zeichnete es sich dann deutlich ab, dass es am heutigen Abend wir waren, die den größeren Willen und vielleicht auch das größere Potential besaßen um diese Begegnung als Sieger zu verlassen. Aus einer immer besser werdenden Defensive holten wir uns die nötige Sicherheit für das offensive Spiel und dominierten die Begegnung so deutlich, dass zwischenzeitlich neun Tore Differenz auf der Anzeigetafel zu lesen waren. Wenn doch einmal die Abwehr nicht Herr der Lage war, so stand da immer noch ein zuverlässiger Torwart dahinter.

Resümierend bleibt festzuhalten, sollten wir in der Lage sein diese machbare Leistung zu wiederholen, so brauchen wir uns vor keinem Gegner zu verstecken…egal wer da spielt oder aufläuft…!!! Dieses Jahr sind wir eine Mannschaft und es macht wieder Spaß Handball zu spielen…ich glaub nicht, dass das in allen Mannschaften Berlins der Fall ist…das hängt ja auch immer vom Trainer ab…

Also…wie ich schon letzte Woche zitiere ich gern noch einmal einen Torwart aus einer Randsportart :-) …“Eier wir brauchen Eier“…auf geht’s Männer, als nächstes steht eines der wohl schwersten Auswärtsspiele der Saison auf dem Plan…Sonntag 25.4.10 16.00Uhr bei Fortuna Biesorf…

Forza PSV

Tore: Kapa 8, Kempe 5, Thümmler 5, Bursche 4, Fröhlich 3, Schadow 2, Walther 2, Finck 1, Gruner 1

Spielfilm aus PSV-Sicht: 0:1, 5:3, 7:7, 10:8, 11:11, 14:12 HZ; 15:12, 15:14, 20:14, 25:16, 27:21, 30:22, 31:24 END

Ist es nicht toll was man als TEAM erreichen kann...

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DESOLATE LEISTUNG, VERDIENTE NIEDERLAGE

Kaum ertönte der Startschuss zum Endspurt der Saison, straucheln wir und lassen die zwei so wichtigen Punkte in Hohenschönhausen. Das Endergebnis lautete 24:31 und wir machten uns mit hängenden Köpfen auf die weite Heimreise.

Aber nun zu den harten Fakten:

Das Spiel begann flott und beide Teams kamen immer wieder über das schnelle Spiel zum Torerfolg. So entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzten konnte. Der PSV nutzte fast jeden Ballverlust unsererseits für einen langen Pass in die erste Welle und netzten ein ums andere mal ein, wir dagegen konnten über die zweite Welle immer wieder die gegnerische Abwehr bezwingen, scheiterten aber viel zu oft am gut aufgelegten Torwart der Polizisten. Das war dann auch ein wesentlicher Beitrag an dem Zwei-Tore-Rückstand zur Halbzeit.

Halbzeitstand: 12:14

Doch was dann in der zweiten Halbzeit auf dem Parkett geboten wurde ist eigentlich nicht zu Entschuldigen. In der Abwehr wurde nicht mehr richtig angefasst, die zweite Welle wurde nur noch sporadisch gelaufen und im gebundenen Angriffsspiel suchten wir viel zu häufig den überhasteten und unvorbereiteten Abschluss, der nur selten zum Erfolg führte. PSV spielte sich vor heimischer Kulisse in einen Rausch und überrannte uns einfach in der ersten und zweiten Welle oder tanzten uns auf einem Bierdeckel aus. PSV verkörperte all die Tugenden, die wir eigentlich unser Eigen nennen sollten: Motivation, Kampf- und Teamgeist. So konnten die Polizisten ihre Führung nach einer viertel Stunde auf weitere 6 Tore ausbauen, was dann eine Auszeit von Trainer Michael Kruse zur Folge hatte.

Nach der Auszeit lag nochmal ein Hauch eines kurzen Aufbäumens in der Luft und wir konnten den Rückstand zeitweise auf 5 Tore minimieren. Mehr aber auch nicht. Kaum einer glaubte mehr an das „Wunder“, was deutlich an der Körpersprache zu erkennen war. PSV nutzte dies und warf uns nun endgültig den Stock zwischen die Beine und aus dem Straucheln wurde ein schmerzhafter Sturz.

Diese Niederlage hat uns nun in die Verfolgerposition gebrach (Preussen und Spandau gewannen ihre Spiele) und aus eigener Kraft ist die Meisterschaft nicht mehr zu holen, nichts desto trotz ist noch nichts verloren. PSV, Spandau und Preussen spielen ebenfalls alle noch untereinander und können sich gegenseitig die Punkte stehlen.

Allerdings ist nun jeder in der Mannschaft gefragt, sich wieder aufzurappeln und den Endspurt erneut anzusetzen. Und wer weiß, vielleicht Stürzen auch andere Titelaspiranten und wir können noch einmal vorbeiziehen.

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