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Die Schlacht von Tegel ist geschlagen


By unti - Posted on 05 Dezember 2010

Die Schlacht von Tegel ist geschlagen

Es war das erste von zwei Spitzenspielen innerhalb einer Woche. Es war eine Schlacht angekündigt, dass die Gastgeber dies allerdings wörtlich nehmen würden, damit konnte niemand rechnen. Doch in eindrucksvoller Manier setzte sich das Juniorteam mit 36:23 beim VfL Tegel durch.

Bis auf Alen Hodzic konnte das PSV-Trainergespann Untermann/Mühlenbruch auf alle Spieler zurückgreifen, ein Glück musste man nach dem Spiel feststellen, denn mit 10 Mann wäre es bei der Fülle von Ausfällen wohl zu einem Unterzahlspiel geworden. Doch der Reihe nach:

Innerhalb von 36 Sekunden schlug das Juniorteam zu und ging mit 2:0 in Führung. Doch dann war es erst einmal vorbei mit aller Herrlichkeit. Beeindruckt von der körperlichen Härte der Gastgeber wurde man kleiner und kleiner, klare körperliche Vergehen wurden weder mit Strafen, noch Strafwürfen geahndet. Kaum hatte man sich versehen, lagen die Untermann-Schützlinge mit 5:9 im Hintertreffen.

Auszeit!

Was sagt man in einer Minute, um sein Team wieder auf die Spur zu bringen? Es war klar: Tegel hatte den körperlichen Tarif vorgegeben, das Juniorteam musste nun dagegenhalten. Dass das Schiedsrichterpaar seine Feldhandballmanier nicht ablegen würde, war allen klar. Heiko Strehlow und Cornelius Bartz, sowie Jonas Schicke kamen für Gevorgian, Ramic und Leonov, Bläsche war zuvor bereits mit schwerer Hüftprellung ausgeschieden.

Ein alter Trainer schrieb mir einst: "Zufälle lassen sich erzeugen, Ungewissheit lässt sich verscheuchen, mit Harmonie und Disharmonie kann man spielen und agieren, aber Glück kann man nur geschenkt bekommen."

Das Glück war dem Trainer hold, die Auszeit und Einwechslungen brachten genau das, was man sich erhoffte. Cornelius Bartz legte los wie die Feuerwehr, Heiko Strehlow traf vom Kreis wie ein Uhrwerk und Jonas Schicke traf in unnachahmlicher Manier ebenfalls. Somit konnte man vom 5:9 mit einer 8:0 Serie auf 13:9 enteilen, zur Halbzeit war man immerhin noch mit 15:12 in Führung.

Im zweiten Abschnitt rollte dann der PSV-Express endlich auf Hochtouren durch die altehrwürdige Hatzfeldtallee und kannte kein Erbarmen mit den Gastgebern.
Darius Finck steigerte sich deutlich im Tor und auch die Ausfälle von Martin Walther, Dennis Bläsche und Cornelius Bartz konnten bestens kompensiert werden. Mit einem wahren Fegefeuer brannte das Juniorteam nun ein Feuerwerk ab und schossen die Tegeler aus der eigenen Halle. Beim Abpfiff prangte ein 36:23 auf der Anzeigetafel. Damit kamen die Spieler um den überragenden Heiko Strehlow exakt zu ihrem Durchschnittswert von 36 geworfenen und 23 kassierten Toren. Viel wichtiger aber wird sein, nun nicht abzuheben, sondern die Woche hindurch konzentriert und mit vollstem Einsatz auf das letzte Spiel der Hinrunde hinzuarbeiten. Denn dieses wird wegweisend für den Rest der Saison sein.

"Wir haben uns eine tolle Ausgangslage für das absolute Spitzenspiel gegen die SG AC/Eintracht Berlin geschaffen. Nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger. Jetzt heisst es, den Fokus völlig auf das Spiel am kommenden Sonntag zu richten.", so Coach Untermann.

Sieben Spiele, sieben Siege. Doch das alles ist nur dann etwas wert, wenn man auch das letzte Match der Vorrunde für sich entscheiden kann. Dazu bedarf es wieder harter Arbeit und natürlich der Unterstützung von den Rängen, wenn am 12.12.2010 um 13:30 der letzte Akt der Vorrunde beginnt.

1. Polizei SV 255 : 158 +97 14 : 0
2. SG AC/Eintracht Berlin 257:185 +72 14 : 0

Finck; Wohlers (1), Bartz (4), Nehring (2), Gevorgian (1), T. Strehlow (3), H. Strehlow (6), Leonov, Ramic (3), Walther (6), Schicke (7), Untermann (1), Hoffmann (2), Bläsche.

Bild: Spielte groß auf: Cornelius Bartz war mit 4 Treffern und unbändigem Kampfwillen ein Garant des Sieges.

Bild des Benutzers Ronny B.

... an die jungen Kämpfer! Mal wieder ein hoher Sieg, der die spielerische Überlegenheit zu größten Teilen der restlichen Liga unter Beweis stellt.

Das Spiel gegen Eintracht ist wohl nach dem gestrigen Männerspiel das Highlight des Jahres 2010, scheinen hier doch die beiden einzigen ernstzunehmenden Titelanwärter aufeinanderzutreffen.
In meinem Kalender ist der Termin jedenfalls rot angestrichen ...

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