Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Eigenem Selbstverständnis nicht gerecht geworden


By Dierechteklebbe... - Posted on 23 Dezember 2010

Eigenem Selbstverständnis nicht gerecht geworden
In unserem letzten Spiel der Hinserie führte uns der Weg quer durchs verschneite Berlin in die altbekannte kleberfreie Halle am Falkenseer Damm in Spandau. In dieser wurden schon einige Erfolge und genauso viele Misserfolge eingefahren, so dass wir gewarnt schienen was der Tabellenzweite für uns vorbereitet hatte. Wir sollten durch den Abteilungsleiter Kai Woburg der SG Spandau nicht enttäuscht werden, da dieser sich in seiner Position dazu ermutigt sah seiner Tätigkeit als Retter der kleberfreien Hallen aufzutreten. In einer aberwitzigen Darbietung störte er die Vorbereitung und Erwärmung der Gästemannschaft mehrmals bewusst um die Bälle, welche sicherlich nicht jungfräulich aussahen aber nicht klebten aus dem Verkehr zu ziehen. Eine sachliche Unterhaltung schien nicht möglich zu sein, da es eher im Interesse lag den Gegner in jeglicher Situation aus dem Konzept zu bringen statt in der Sache voranzukommen. Das dabei selbst die eigenen Regeln durch den Abteilungsleiter gebeugt wurden schien ihn in seiner Mission im fairen Umgang miteinander nicht zu stören und so betrat der Abteilungsleiter die Halle immer wieder mit Straßenschuhen. Bleibt nur zu sagen: Cui honorem, honorem (Ehre wem Ehre gebührt). Handball sollte allerdings auch noch gespielt werden, und so begannen wir die ersten 10 Minuten, welche sich durch Abtasten prägten recht ausgeglichen. Gegen die offensive 4:2 Deckung hatten wir uns durch Bewegen ohne Ball und auf das Besinnen eigener Stärken gute Chancen herausgespielt. Unser großes Problem an diesem Abend sollte aber die Chancenverwertung werden, so dass wir durch vergebene Torchancen im direkten Gegenzug ein Gegentor bekamen. So konnte Spandau die letzten 15 Minuten mit einer 8:4-Serie auf 14:9 davon ziehen. In dieser Phase hatten wir trotzdem die Chance dem Spiel unsere Richtung vorzugeben, verpassten es aber die einfachen Tore zu machen und ließen den Rückstand weiter wachsen. Dass wir gegen die höherklassigen Teams der Liga immer gut aussahen sollte uns den Weg wieder zurück ins Spiel ebnen. Doch auch der Gastgeber wusste um unseren Willen und konnte seinen Stiefel beruhigt runterspielen. Selbst als wir eine 6:2-Serie erzielten hatte Spandau das Heft immer noch in der Hand und zog nochmal an so dass am Ende ein 30:22 auf der Anzeigetafel stand. In der Höhe ist dies leider auch gerechtfertigt da wir den Kampfgeist nur phasenweise auf das Parkett bringen konnten und Spandau sicherlich auch seine Erfahrung trotz des jungen Kaders ausspielen konnte. Nach Beendigung der Hinserie und der dazugehörigen Weihnachtspause gilt es erstmal sich zu besinnen und die Kräfte für die Rückserie zu sammeln. Am kommenden Spieltag am 15.01.11 heißt es dann dem Mitaufsteiger aus Tempelhof die Stirn und vor allem das Kämpferherz der PSVer aufzuzeigen. Bis dahin wünschen wir allen Mitgliedern, Freunden und Familien ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise der Liebenden und einen guten Rutsch ins Jahr 2011.

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