Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Eine Niederlage mit Pech …


By Ronny B. - Posted on 18 Januar 2011

Eine Niederlage mit Pech …

… so müsste wohl das passende Gegenstück zu der Überschrift der Neuruppiner Berichterstattung lauten. Nach einer hart umkämpften Partie auf Seiten des PSV verlor man knapp mit 34:33 gegen insgesamt schwache Neuruppiner.

Das Spiel begann mit einer anfangs noch nicht allzu gut eingestellten Deckung, sodass die Gastgeber durch leichte Treffer aus dem Rückraum in Führung gingen. Auf der anderen Seite fehlte im Angriff die nötige Cleverness, um die vielzitierte klare Torchance zu erspielen. Der Zwischenstand von 12:7 aus Sicht der Gastgeber kann durchaus als folgerichtig bezeichnet werden.
Als Reaktion nahm der Trainer eine Auszeit, pochte auf bessere Absprache im Innenblock und einen sicheren Angriff, der mit viel Geduld gespielt werden sollte.
Anschließend bewiesen die Gäste erneut ihre Stärken aus dem Rudow-Spiel und setzten jetzt die angesprochenen Punkte konsequent um. Man spielten die Angriffe sicherer, konnten mehrere leichte Tore auf Grund einer solide agierenden Deckung im Gegenstoß erzielen und ging mit einer überraschenden, aber verdienten Führung in die Halbzeitpause (16:17).
Die Anfangsphase der zweiten Hälfte gestaltete man mit viel Selbstbewusstsein und dem festen Glauben, hier Punkte entführen zu können. Auf PSVer Seite versuchte man das Spiel weiterhin so zu gestalten, wie am Ende der 1. Halbzeit und schenkte den Neuruppinern ein Tor ums andere ein. Nachdem eine für alle überraschende Führung von 4 Toren auf der Anzeigentafel leuchtete, nahm der gegnerische Trainer die Auszeit und es war zu spüren, dass es jetzt nochmals galt alle Kräfte gegen die Routiniers zu mobilisieren. Doch mit der Dauer schlichen sich im Angriff und Abwehr kleinere Fehler ein, welche die Fontanestädter immer wieder nutzten, sodass es 10 Minuten vor Schluss wieder Unentschieden stand und somit der Ausgang der Partie völlig offen war. Die Gastgeber stellten ihre Abwehr in ein 4:2 System um, was den Gegner vor neue Probleme stellte. In Kombination mit der schwindenden Kraft der Gäste konnte sich der Tabellenzweite mit 3 Toren Differenz ab. Die Vorentscheidung war gefallen, Dennoch rauften sich die jungen PSV-Spieler noch einmal zusammen und erzielten zumindest in letzter Sekunde den Anschlusstreffer zum 34:33 Endstand.

Fazit:
Ein gutes Spiel aller Beteiligten und eine immer besser miteinander agierende Mannschaft hat zeigten, dass ein enormes Potenzial in der noch recht jungen Mannschaft steckt. Der unterbesetzte Kader(7 Feldspieler, 2 TW) und das fehlende Quäntchen Cleverness am Ende trugen jedoch dazu bei, dass man eine Ligasensation zum Rückrundenauftakt verpasste.
Bedanken müssen wir uns trotz der Niederlage bei Marco, der uns auf der TW-Position ausgeholfen hat und bei den eigenständig angereisten Fans, die uns fantastisch unterstützt haben.

Kader: TW: Marco, Sven Feld: Daniel(/), Kevin(8), Nicki(1), Ari(5), Jo(6), Simon(10/4), Denny(3),

Johann

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"RA" v. 16.01.2011 * Ein Sieg mit Glück
Der HC Neuruppin ist am Sonntagabend nur knapp an einer peinlichen Heimniederlage vorbei geschlittert. Gegen den Tabellenvorletzten der Ostsee-Spree-Liga, den PSV Tegel, setzten sich die Fontanestädter mit Mühe 34:33 (16:17) durch. von Marcus Gansewig

„Nach dem Spielverlauf hätten wir eigentlich keine Punkte mitnehmen dürfen“, bekannte HCN-Trainer Dietmar Rösicke nach dem Abpfiff offenherzig und zerknirscht ob der wenig überzeugenden Leistung seiner Schützlinge über weite Strecken der Partie.

Dabei „hatten wir einen guten Einstieg“, wunderte er sich, denn vor knapp 200 Zuschauern im Neuruppiner Sportcenter hatte anfangs der HCN die Nase vorn. Besonders Lukas Krug, der wegen des kurzfristigen Ausfalls von Krzysztof Gorniak (erkrankt) noch mehr Verantwortung im Neuruppiner Rückraum übernehmen musste, tat sich dabei hervor und hatte mit seinen vier Toren maßgeblichen Anteil daran, dass sein Team nach einer Viertelstunde mit 12:7 führte.

Während PSV-Trainer Mario Müller in der folgenden Auszeit seine Jungs wachrüttelte, schienen die Neuruppiner in Gedanken bereits in der Kabine – und waren anscheinend nicht gewillt, sie so schnell wieder zu verlassen. „Da haben wohl einige gedacht, es nimmt alles seinen Lauf. Aber du darfst nicht einfach mit dem Handballspielen aufhören“, machte auch Dietmar Rösicke die nun einsetzende Aufholjagd der Gäste am mangelnden Einsatzwillen seiner Mannschaft fest.

Die Berliner aber gaben sich nicht mit dem 12:12-Ausgleich zufrieden, sondern legten weitere Treffer obendrauf, so dass zur Pause eine 17:16-Gästeführung auf dem Spielprotokoll vermerkt wurde. Weil Neuruppin nicht den nötigen Druck im Angriff aufbauen konnte und in der Deckung zu lax ans Werk ging – und dies voll in die Karten der Berliner spielte – setzte sich der wenig sehenswerte Auftritt des Gastgebers in Hälfte zwei fort. „Unsere Spielanlage ist schnell. Heute sind uns die Konter und die zweite Welle gut gelungen“, freute sich PSV-Trainer Müller über „eines unserer besten Spiele überhaupt“.

Dass es schließlich trotzdem nicht für einen Sieg reichen sollte, obwohl die Berliner bereits mit vier Toren führten (23:19/41.), lag vor allem an Irek Kaczmarczyk. Der Routinier in den Reihen der Neuruppiner war der „Wachrüttler“, wie Rösicke es nannte. „Er hat sich auf einmal so bewegt, dass alle anderen auch bewegen mussten.“ Immer wieder fand er in der Schlussviertelstunde die Lücke zum Wurf und traf – erst zum 25:25-Ausgleich (49.) und dann zur 29:28-Führung (53.). Dazu stellte der HCN mit einer offensiveren Deckung den Gegner nun engagierter zu, und Keeper Martin Pfefferkorn holte einige freie Würfe. „Und dann hatten wir mit Jörn Bolduan einen zweiten Matchwinner“, lobte Dietmar Rösicke den Rekonvaleszenten, der nach einer Hüft-Operation eigentlich zum Zuschauen verdammt war, dann aber auflief und in den letzten fünf Minuten mit seinen drei Treffern den Erfolg besiegelte. „Manchmal gewinnt im Handball nicht die Mannschaft, die besser drauf ist, sondern die glücklichere“, atmete Rösicke nach dem knappe.

Quelle: http://www.hc-neuruppin.de/content/view/1915/1/

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