Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Engagiert, aber unkonzentriert!


By Heike - Posted on 24 Januar 2011

Engagiert, aber unkonzentriert!

Es war wieder ein gewohnter Sonntag, an dem unser zweites Rückrundenspiel gegen die Freunde von HSG Neukölln II in der Steffenstraße stattfand.

Bevor das Spiel zwischen der HSG und dem PSV jedoch starten konnte, gaben uns die Schiedsrichter noch einen kleinen Tipp : "Wer gerne zwei Minuten pausieren möchte, der braucht nur mit uns zu diskutieren". Deswegen nahmen wir uns in der Beziehung vor, es nicht auf unnötige Unterzahlspiele ankommen zulassen.
Mit viel Motivation und Engagement gingen wir in das Spiel, um endlich wieder einen Sieg feiern zu können. Schon in den ersten paar Minuten konnten wir mit einem 3:0 in Führung gehen, dies hatten wir auch einer sehr guten Abwehrleistung zu verdanken. Aber der Gegner nahm frühzeitig die Auszeit, um seine Spieler aufzuwecken. Und die gegnerischen erfahrenen Mannen kämpften sich dann prompt auf ein 4:3 heran. Die PSVer hatten das Spiel noch immer fest in der Hand und sorgten dann für ein 6:3. Aus unerklärlichen Gründen kam es plötzlich wieder zu starken Konzentrationsproblemen, die sich in Fehlwürfen, Fehlpässen und unterirdischen Abwehrleistungen widerspiegelten. Dadurch konnte der Gegner seine verschlafene Anfangsphase wieder gut machen und ging sogar vor der Halbzeitpause mit 2 Toren in Führung (9:11).
Nach 10 Minuten Pause ging es in die zweite Runde und die PSVer wollten nun zeigen, dass sie doch noch Handball spielen konnten. Aber der Start ging voll in die Hose und die HSG konnte ihre Führung auf 9:13 ausbauen. Dennoch gaben die Männer vom PSV nicht auf. Sie konnten sich wiederum auf ein 12:15 ran kämpfen, aber der Gegner steigerte seine Leistung erneut und baute seine Führung auf 15:22 aus. Die hohe Führung für die Neuköllner war auch auf unser mehrfach schlechtes Überzahlspiel zurückzuführen. Da nun nichts mehr zu verlieren war, spielten wir auf einmal wieder Handball und schon stand es nur noch 19:22. In den letzten Spielminuten gelang es uns leider nicht mehr, die Tordifferenz zu verkleinern und somit stand es dann zum Schluss 23:27 für die Gegner.

Fazit: Zu viele Fehlwürfe kosteten respektablen Auftritt!

Kader: Horn, Wilhelm, Bläsche (8/3), Lange (4), Krell (3), Fruhriep (3), Bittrich (2), Bolle (2), Standfuß (1), Buder, Eckmann, Pylla und Kolm.

Arian Bittrich

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