Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Enttäuschende Leistung in Neubrandenburg


By Ronny B. - Posted on 13 Dezember 2010

Enttäuschende Leistung in Neubrandenburg

Nach der Niederlage gegen die SG Rotation P.B. war es am Samstag an der jungen Mannschaft des PSV Berlin, den Fehltritt vom vorigen Wochenende vergessen zu machen und erneut auf Punktefang zu gehen.

Dass dies gegen die Fortuna aus Neubrandenburg keine einfache Aufgabe werden würde, war allen klar, hatten sie doch unter anderem zwei Punkte gegen den HC Neuruppin einfahren können.
Nach einer klaren Ansage in der Kabine, sich durch die harte Gangart des Gegners nicht einschüchtern zu lassen und auch selber ordentlich zuzupacken, ging es in die erste Halbzeit. Wie so oft verlief diese am Anfang noch ausgeglichen, doch man konnte schon in dieser frühen Phase erkennen, dass man es trotz der Anweisungen des Trainers nicht schaffte unbeeindruckt von den Abwehraktionen der Fortunen zu bleiben. Daraus resultierten unvorbereitete Würfe und viel zu frühe und ungenaue Abschlüsse. Man sollte es kaum glauben, aber noch größere Probleme als im Angriff hatten wir in der Abwehr. Vor allem über die linke Rückraumposition bekamen wir von Adam Ciemniak so viele einfache Tore eingeschenkt, dass wir dies gerade durch unseren schwachen Angriff nicht mehr kompensieren konnten und zunehmend deutlicher ins Hintertreffen gerieten. Die Chance kurz vor der Halbzeit noch einmal auf vier Tore heranzukommen vergaben wir und kassierten dafür im Gegenzug den Treffer zum sechs Tore Rückstand zur Halbzeitpause.

Die hängenden Köpfe konnten auch nach der Pause nicht gerichtet werden und so lieferten wir das schlechteste Spiel seit langem ab. Die Neubrandenburger konnten mit uns anstellen was sie wollten, alles funktionierte, während auf unserer Seite nichts zusammenlief. Der Einzige der an diesem Tag so etwas wie Normalform erkennen ließ war Sven Neilson im Tor, der noch eine schlimmere Demütigung verhinderte, als bei den Gastgebern die halbe A-Jugend auf dem Feld stand. Am Ende stand eine 33:19 Niederlage zu Buche.

Fazit: Diese Niederlage war auch in dieser Höhe absolut verdient. Während Fortuna in Angriff und Abwehr überlegen aufspielte, stellten wir alle unsere Schwächen offen zur Schau. Die Mannschaft wird diese Woche hart an diesen Schwächen arbeiten um sich gegen Spreewald auf ihre Stärken zu besinnen. Dass diese Stärken vorhanden sind konnte man schon des Öfteren beobachten, nun gilt es sie wieder zu zeigen, um gegen die Handballer des HC Spreewald am 18.12. in der Lilli-Hennoch-Halle zwei Punkte zu erkämpfen.

Christian

Tags
Bild des Benutzers RedSharksMunich

Hmm enttäuschend......???

...ja für Einige sehr enttäuschend, für Andere sehr ärgerlich und wieder Andere eine Blamage!?

...wahrscheinlich von Allem ein wenig!

Da man selber nicht zu gegen war, ist es schwer zu urteilen...aber es wäre schön, wenn man einer Polarisierung in und durch alle Richtungen(u.a. auch mit Blick auf das nächste Spiel) entgegen treten könnte!

@Christian: Gut und mit meines Erachtens einiger Selbstkritik/-Reflexion geschrieben.

Bild des Benutzers Ronny B.

Mit einer starken Leistung haben die Männer von Fortuna in der Ostsee-Spree-Liga gegen den Polizei SV Berlin die Fans in heimischer Halle überzeugt.

Nach sechzig hoch unterhaltsamen Handball-Minuten waren sich die Fans einig: "Ganz starke Leistung. Das macht Spaß. Ein Traum." Mit einer 33:19 (16:10)-Klatsche schickten die Ostsee-Spree-Liga-Handballer vom SV Fortuna '50 Neubrandenburg ihre Gäste vom Polizei SV Berlin nach Hause. Damit war Fortuna-Sieg Nummer vier in Serie perfekt, und die Stimmung bei der anschließenden Weihnachtsfeier des Vereins natürlich bestens.

Neubrandenburgs Trainer Helmut Wilk: "Wir wollten das letzte Heimspiel des Jahres natürlich gewinnen, aber dass es so deutlich wird, habe ich nicht erwartet. Ab der 40. Spielminute war ich mir sicher, dass nichts mehr anbrennt." Da stand es schon 25:12 für Fortuna. Andy Odebrecht traf per Konter, eine Szene, die als Kurzfassung für den Spielverlauf vor allem in der zweiten Halbzeit dient. Fehlpass Berlin, Vollgas-Gegenzug Neubrandenburg. Odebrecht angelte sich artistisch das etwas zu hohe Zuspiel - und ließ dem Polizei-Keeper keine Chance. Es lief einfach bei Fortuna, und die Gäste steckten zurück.

Die Neubrandenburger lagen nur zu Beginn des Spiels hinten (0:1, 1:2). Adam Ciemniak besorgte mit dem 3:2 die erste Führung, Fortuna-Torwart Thilo Prodoehl entschärfte einen Strafwurf, und die Mannschaft setzte sich immer weiter ab. "Trotzdem haben wir anfangs noch zu viele gute Chancen ausgelassen. Deshalb war es wichtig, dass Felix Klepp mit dem Pausenpfiff noch einen gemacht hat. So gehen wir mit sechs Toren Vorsprung und dem guten Gefühl in die Kabine", sagte Stefan Stolt, diesmal eiskalter Siebenmeter-Vollstrecker.

Den ersten Treffer nach der Pause konnten zwar die Berliner verbuchen, aber dann machte Fortuna Ernst. Es ging Schlag auf Schlag, über 21:11 und 26:13 bis zum 30:14. Unter den Zuschauern war auch MV-Wirtschaftsminister Jürgen Seidel. Dessen Sohn Jan war früher bei Fortuna, und spielt jetzt für Berlin.

Seidel und das gesamte Neubrandenburger Publikum kamen voll auf ihre Kosten. Raunen immer dann, wenn Adam Ciemniak eine seiner berüchtigten Hüftwurf-Raketen abfeuerte. Und Hochstimmung, als Wojchiech Szymaniak einen Dreher versenkte. "Ich spiele gern spektakulär, das macht am meisten Spaß. Bei so einem Spielstand kann man es probieren, und wenn's klappt umso besser", sagte der Pole, der auf dem linken Flügel immer besser mit seinem Landsmann Ciemniak zusammenspielt.

Die Gäste aus Berlin versuchten die Pleite in Grenzen zu halten, unter anderem mit einer Manndeckung gegen Ciemniak und Klepp. Geholfen hat es nicht, spätestens nachdem Fortuna-Keeper Prodoehl zwanzig Minuten vor dem Ende drei freie Würfe der Berliner nacheinander halten konnte, und Fortuna zwei Tore in Unterzahl machte, waren die letzten Sieges-Zweifel beseitigt.

Für Neubrandenburgs Trainer Wilk war es eine gute Gelegenheit, seine jungen Spieler zu bringen. Und weil an diesem Tag fast alles klappte, sorgten die mit einer Co-Produktion für den letzten Treffer des Spiels. Über Jakob Hafemann und Tom Gutjahr kam der Ball zu Markus Deutsch - der vollendete unter dem Jubel der Fans.

Fortuna '50 Neubrandenburg: Hoefs, Hönig, Prodoehl - Bialek (3), Ciemniak (6), Deutsch (3), Gutjahr, Hafemann, Klepp (6/1), Levold, Odebrecht (3), Stolt (6/4), Szymaniak (6), Wagner

Quelle: Nordkurier vom 13.12.2010

Mitglied im

Deutscher Handball Bund

Handball Verband Berlin

Freiwilliges Soziales Jahr