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Erneute Niederlage in der Ostsee-Spree-Oberliga


By Ronny B. - Posted on 22 März 2011

Erneute Niederlage in der Ostsee-Spree-Oberliga

Nachdem die 1. Männermannschaft des Polizei SV am vergangenen Wochenende gegen den Mecklenburger HC eine schmerzliche Niederlage im Abstiegskampf wegstecken musste, hieß der Gegner am Samstag Ludwigsfelder HC, der in letzter Zeit nur durch Auflösungserscheinungen im Kader auf sich aufmerksam machen konnte.

Das Spiel begann mit einer nicht nachvollziehbaren ersten Phase in der die Hausherren eine 6:1 Führung herausspielen konnten und Tore immer wieder über die Mitte des Deckungsverbandes fielen, währenddessen man im Angriff lediglich mit Fehlpässen und unnötigen Würfen auffiel. Die zweite Phase der ersten Halbzeit wurde mit zu wenig Kampf in der Deckung geführt, jedoch konnte man nun das gewohnt gute Angriffsspiel besser umsetzen. Hinzu kam nun auch noch eine Vielzahl von unglücklichen Fehlwürfen die vom Pfosten auf beiden Seiten immer dem Gegenspieler in die Arme fielen und bis dato keinen einzigen verwandelten Strafwurf. So trennten sich beide Mannschaften zum Pausentee beim 19:11 Zwischenstand.
Die zweite Halbzeit wurde die gesamte Spielzeit mit mehr Aggressivität und Biss geführt. Was jedoch nicht belohnt wurde, sondern immer wieder mit Zeitstrafen geahndet wurde. Das Angriffsspiel wurde nun zunehmend sicherer aber dennoch blieb es ein Licht- und Schattenspiel, das die an dem Tag unverständliche Leistung der Mannschaft immer wieder aufzeigte. So kam es, dass wir auch die zweite Hälfte verloren und es uns kein einziges Mal gelang den Rückstand der 1. Halbzeit zu verringern.

Endstand:38:26

Johann

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Der Ludwigsfelder HC schlägt den Polizei SV und befürchtet Nachteile durch eine Werbesatzung

Die Formkurve zeigt wieder nach oben: Der Ludwigsfelder HC festigte nach dem 38:26 (19:11)-Sieg gegen den Polizei SV Platz vier in der Ostsee-Spree-Liga. Doch am Spielfeldrand dominierte eine mögliche Einschränkung für Plakatwerbung in der Stadt die Gespräche. Von Max Konrad

LUDWIGSFELDE In der letzten halben Stunde verdichten sich die Taktzeiten. Immer mehr Zuschauer strömen Richtung Stadtsporthalle. Ein bisschen Smalltalk im Foyer, ein Einkauf am Imbissstand, dann wird es langsam ernst. Ab 18.30 Uhr feuern die Anhänger des Ludwigsfelder HC ihr Team an, das in der Ostsee-Spree-Liga klar mit 38:26 (19:11) gegen den Polizei SV Berlin gewann. Auf den gut gefüllten Rängen wurde gejubelt – beim Vorstand des LHC fürchtet man allerdings in Zukunft einen Rückgang der Zuschauerzahlen. „Wir haben Angst, dass wir Zuschauer verlieren, wenn wir nicht mehr in der Potsdamer Straße werben dürfen“, meint Vereinschef Thomas Du Chesne. Der Grund für die Sorgen: Die Stadt Ludwigsfelde plant die kostenlose Werbung mit Plakaten in der Hauptverkehrsader der Stadt einzuschränken (MAZ berichtete am Freitag). Hintergrund ist eine Sondernutzsatzung für Plakatwerbung, die demnächst auf den Weg gebracht werden soll und in der unter anderem auch die Preise angehoben werden sollen. Die Werbung der Vereine soll zwar kostenlos bleiben, aber sich auf drei Litfaßsäulen, die am Kaufland, am Kulturhaus und am Bahnhof aufgestellt werden sollen, konzentrieren. „Das ist keine wirkliche Alternative“, sagt Du Chesne, „wir brauchen weiterhin diese großflächige Werbung in der Stadt. Wir haben nicht die Mittel, anders auf unsere Spiele aufmerksam zu machen.“
LHC-Trainer Gerhard Wartenberg sieht noch einen anderen Aspekt. „Wir als Handballmannschaft sind ein Werbeträger der Stadt Ludwigsfelde. Ohne den Handball würde manch einer die Stadt vielleicht gar nicht kennen. Deswegen kann ich das nicht verstehen.“ Clubmanager Jörg Taeger befürchtet vor allem auch finanzielle Einbußen, die der Verein durch die Maßnahme erleiden könnte. „Wir haben eine Durchschnittszuschauerzahl von 250 Anhängern. Durch das Verbot würden wir nicht nur Eintrittsgelder verlieren, sondern auch der Umsatz der Zuschauer bei Essen und Trinken würde zurückgehen.“
Der LHC steigerte sich beim Spiel gegen den Polizei SV im Vergleich zu den vorigen Partien. Von Beginn an dominierte Ludwigsfelde und spielte eine klare Führung heraus (4:1, 6.; 9:5, 14.) – obwohl das Ensemble in Schwarz nur mit sieben Feldspielern antrat. Lars Bullert und Steffen Schiecke fehlten verletzt. Außerdem musste David Klein noch eine Sperre vom Pokalerfolg beim Grünheider SV (31:30) absitzen. Über die Halbzeitführung (19:11) schaukelte der LHC die Partie sicher ins Ziel und hätte am Ende noch höher gewinnen können. „Wir haben heute aus den Möglichkeiten das Beste gemacht“, resümierte Wartenberg.
Einen besonderen Moment gab es zwölf Minuten vor dem Ende: Torhüter Sebastian Hoba wurde für den Rest der Spielzeit auf Linksaußen-Position eingesetzt. „Wenn ich mal auf
dem Feld spiele, dann auf Linksaußen. Das ist meine Lieblingsposition. Ich war früher in der Jugend mal Feldspieler“, sagte er. Hoba sah in der Einstellung des Teams eine Hauptursache für den Sieg. „Heute war der Wille, zu gewinnen, entscheidend. Wir waren auch beim Zwölf-Tore-Vorsprung weiter konzentriert und haben gezeigt, dass wir wollen.“ Der Torhüter, der am Anfang der Saison vom 1. VfL Potsdam II kam, wird auch in der nächsten Spielzeit beim LHC zwischen den Pfosten stehen.
Der Ludwigsfelder HC bleibt durch den Sieg auf Rang vier der Ostsee-Spree-Liga und tritt am Sonnabend beim LHC Cottbus an.

Quelle: www.lhc-ludwigsfel.de

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