Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

An jedem verdammten Freitag...oder: So spielen Absteiger


By Dierechteklebbe... - Posted on 21 Februar 2011

An jedem verdammten Freitag...oder: So spielen Absteiger

In einem Spiel, das von keiner Seite Verbandsligareif war, mussten wir zwei sicher eingeplante Punkte in Wilmersdorf lassen. Aber wahrscheinlich genaub diese Einstellung führte zu großen Teilen bei uns dazu, dass man sich mental und folglich auch physisch zu keinem Zeitpunkt mit dem Spiel auseinandersetzte. Endlose technische Fehler und unzählige freie Würfe die nicht verwandeln konnten, waren die Folge. Der Gegner nutzte seine begrenzten Möglichkeiten und konnte dementsprechend den Ersten Sieg der Saison einfahren.

Schon in den Anfangsminuten erwischten wir den schlechteren Start und gingen
2:0 in Rückstand. Die 5:1 Deckung vom BSV war aufgrund unserer statischen
Spielweise oft in der Lage Bälle abzufangen und einfache Kontertore zu
erzielen. Trotz allem konnten wir die Anfangsphase bis zum 5:5 ausgeglichen
gestalten und der Gegner ließ schnell erkennen, dass er konditionell nicht
auf der gleichen Höhe ist. Dies spiegelte sich durch endlos vorgetragene
Angriffe wieder, in denen wir uns einlullen ließen und den Gegner immer
wieder zu leichten Toren einluden.
An dieser Stelle muss ich ausnahmsweise auch ein paar Worte über die
Schiedsrichter verlieren, die zu keinem Zeitpunkt in der Lage waren, zwei
harmlose Mannschaften im Hintergrund zu begleiten und im nötigen Moment die
entsprechende Härte zu bestrafen. Sicherlich hätten wir das Spiel auch so
nicht gewonnen, aber wenn Entscheidungen so willkürlich gefällt werden wie
am Freitag geschehen, kann man sich als Spieler fast unmöglich darauf
einstellen.

Wie erwähnt, war auch unser Angriffsspiel desolat, da wir unsere Chancen
nicht 100 %ig ausspielten und versuchten unsere Halbchancen zu verwerten.
Bis zur Halbzeit wollten wir die Erkenntnis nicht wahr haben, dass BSV die
Punkte behalten möchte und Handball auch etwas mit Leidenschaft und
Emotionen zu tun hat. Zur Halbzeit konnten wir den Schaden auf 5 unter
einstellen und hofften auf eine Besserung in der 2. Halbzeit.

Der Wille etwas zu ändern war zwar oberflächlich da, allerdings fehlte es an
Glauben und am Selbstbewusstsein sowie an der Bereitschaft sich bis zum
Umfallen aufzuopfern. Der zweite Abschnitt verlief ähnlich wie der Erste und
der Rückstand vergrößerte sich mehr und mehr auf nunmehr 8 Tore bis wir doch
nochmal probierten Handball zu spielen. Dieser allerdings letzte Hauch des
Aufbäumens verpuffte im Ansatz, da wir uns durch Unzulänglichkeiten wieder
aus dem Spiel nahmen und den Gegner zum Tore werfen einluden. Durch die
Manndeckung konnten wir keine Akzente mehr setzen und verloren am Ende
verdient mit 32:20.

Eine Woche bleibt Zeit, um die richtige Einstellung wiederzufinden und am
Samstag gegen FES das wahre Gesicht des PSV II zu zeigen.

Mitglied im

Deutscher Handball Bund

Handball Verband Berlin

Freiwilliges Soziales Jahr