Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Jetzt sind wir die Verfolger...


By Admin1 (nicht überprüft) - Posted on 12 April 2010

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…nach einer desolaten Vorstellung sind wir am Ende verdient mit 27:29 gegen die Mannschaft Narva´s als Verlierer vom Platz gegangen.

Wir begannen das Spiel schläfrig in der Abwehr und ohne den nötigen Druck im Angriff. Leicht machten wir es dem Gegner zu Beginn zu einfachen Toren zu kommen und so war es nicht verwunderlich das wir mehrmals in Durchgang eins mit 3 Toren in Rückstand gerieten (1:4, 4:7). Von der ersten Minute an war zu erkennen das heut beim Team der unbedingte Wille zum Sieg fehlte und so war es eigentlich schon verwunderlich, dass wir trotz dieser Spielweise und Einstellung zur Halbzeit mir 13:11 führten. Vielleicht wär es besser gewesen, wenn wir da schon mit Rückstand in die Kabine gemusst hätten. Vielleicht hätten wir dann erkannt, dass auch gegen eine Mannschaft, die noch in der Hinrunde mit 14 Toren Differenz geschlagen wurde alles gegeben werden muss. Doch alles vielleicht hilft nicht, denn geändert haben wir in der zweiten Hälfte nichts. Der Durchgang glich dem ersten ziemlich genau und irgendwann war es dann soweit. Wir lagen mal wieder mit drei Toren zurück, doch plötzlich war kein Zeit mehr da und so hatte unser Gegner das erste Mal am Ende eines Meisterschaftsspiels mehr Tore geworfen und wir verließen die Halle als Verlierer.

Jeder der einmal Handball gespielt hat oder dieses noch aktiv macht weiß vielleicht wie das ist, man steht die ganze Saison oben, alle reden nur davon das man immer noch ungeschlagen ist in der Saison…und irgendwie wartet man jeden Spieltag auf die erste Niederlage. Im Training wird nicht mit 100% gearbeitet, im Spiel hat man unterschwellig immer das Gefühl, dass es schon irgendwie wird. Man schafft es einfach nicht das vorhandene Potential abzurufen. Und dann…dann kommt diese Spiel…ein Spiel welches sich seit Wochen abzeichnet…und am Ende steht man als Verlierer auf dem Feld. Und dann heißt es…was jetzt?

Wie sagte einst ein großer Torwart …“Eier wir brauchen Eier“…ein Zitat welches grad jetzt voll und ganz auf uns zutrifft. Wir kamen aus einer Saison, in der wir einfach die ganze Zeit nur auf die Fresse (sorry für die Ausdrucksweise) bekommen haben, wir mussten uns neu finden…nur um plötzlich zu merken dass wir in der neuen Liga einfach stark genug sind um ganz oben mitzuspielen,

Wir haben in dieser Saison Leistungen gebracht mit denen wohl niemand der selbsternannten Handballexperten Berlins gerechnet hat. Da hieß es zu Saisonbeginn…PSV?...nach den Abgängen werden die es ganz schwer haben. Und doch haben wir es allen gezeigt, bis jetzt…denn mit dem Spiel gegen Narva sind wir endlich angekommen in der Verbandsliga Berlin. Wir haben erkannt, dass niemand uns die Punkte schenkt. Wir haben endlich einmal verloren…und eigentlich müssten wir den Narvaristi dafür danken. Danke dafür, dass ihr uns aus unserer Lethargie der letzten 8 Wochen herausgeholt habt. Danke dafür, dass ihr uns gezeigt habt dass wir wieder mit 100% im Training und im Spiel zu Werke gehen müssen. Danke dafür, dass ihr uns gezeigt habt das Handball ein schöner Sport sein kann wenn…ja wenn man all das praktiziert was unseren Sport zum schönsten Sport der Welt macht. All die Tugenden eines Teamsports haben wir in diesem Spiel vermissen lassen. Das füreinander arbeiten, füreinander freuen und füreinander kämpfen. Nichts von all dem war zu sehen. Jetzt liegt es an uns, nur wir selbst können diesen kleinen Rückschlag vergessen machen.

Packen wir es an!

„Teamgeist (auch Mannschaftsgeist) ist eine positive soziale Eigenschaft einer Gruppe von Menschen oder einer Mannschaft, meist im Sport. Das Team steht zusammen, um eine bestimmte Aufgabe erfüllen zu können. Das Wir steht dabei im Vordergrund und nicht das Ich. Teamgeist ist eine starke Form des Wir-Gefühls, die sich im Gegensatz zum bloßen Wir-Gefühl in gegenseitiger Unterstützung der Gruppenmitglieder ausdrückt, während das Gruppengefühl lediglich vom gemeinsamen Ziel getragen wird.“

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Sieg gegen bisher ungeschlagene Polizisten...

Nachdem schon in den vorangegangenen Spielen der Rückrunde ordentliche Ergebnisse erzielt werden konnten (von dem auch unglücklichen Ereignissen geschuldeten Ausgang des Spiels in Spandau vielleicht abgesehen), wollte man den positiven Trend im Spiel beim Polizei SV fortsetzen und endlich einmal Zählbares in Form von Punkten gegen eine der vier "Spitzenmannschaften" der Verbandsliga am Ende auf dem Konto verbuchen. Auch die Erinnerung an das Hinspiel, das zwar in der Höhe recht deutlich, jedoch wahrlich nicht gegen einen übermächtigen Gegner verloren wurde, ließ hoffen.

Die Einstimmung des Trainers schien zu Beginn der Begegnung Früchte zu tragen. Eine Drucksituation sei nur beim bis dato ungeschlagenen Gegner vorhanden, wir selbst könnten frei aufspielen. Und das taten wir auch. Mit 1:3 und nach zwischenzeitlichem Ausgleich mit 3:6 konnten wir uns absetzen. Damit war natürlich noch überhaupt nichts entschieden und die erste Hälfte gestaltete sich nach beiden Seiten hin offen. Schlug das Pendel zunächst mit ein oder zwei Toren zu unseren Gunsten aus, steigerte sich der PSV zum Ende des ersten Durchgangs und ging mit einer 13:11-Führung in die Kabine.

Dass es bis zu diesem Zeitpunkt eine Begegnung auf Augenhöhe war, hatten wir einer stabilen Deckung und einem von der ersten Minute an hervorragend haltenden Rappi zu verdanken. Zu bemängeln ist sicherlich, dass im Angriff noch oft zu drucklos agiert, zu viele unnötige Ballverluste fabriziert und die herausgespielten Chancen zu leichtfertig vergeben wurden. Nur 11 geworfene Tore sprechen für sich.

Die zweite Hälfte begann wie die erste geendet hatte: ausgeglichen. Mal verkürzten wir, dann trafen wieder die Gastgeber. Allerdings blieb eine uns gegen andere Teams in früheren Partien oftmals "das Genick brechende" Schwächephase an diesem Tage aus. Keine Mannschaft konnte sich absetzen und wir beim 17:17 erstmals wieder egalisieren. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt war erkennbar, dass heute auf unserer Seite eine Mannschaft auf dem Parkett stand, die Bereitschaft, Fehler anderer zu verzeihen und auch auszubügeln war jederzeit vorhanden. Hinzu kam auch das psychologische Plus, wieder in Führung gegangen zu sein (19:20). Obwohl die Polizisten beim 21:20 noch einmal den Spielstand drehten und damit den Vorteil einer bislang sehr erfolgreichen Gestaltung aller vorheriger Partien auch hätten ausspielen können, sollte nun unsere beste und letztlich spielentscheidende Phase beginnen. Hinten stand die Abwehr und gelangte doch einmal ein Angreifer vor den Kasten, scheiterte er freistehend an Rappi, an dem es einfach kein Vorbeikommen gab. Vorn wurden die Angriffe bedacht ausgespielt und mehrheitlich erfolgreich abgeschlossen. Vier Tore in Folge ließen den Zwischenstand von 21:24 auf der Anzeigetafel erscheinen. Die Vorentscheidung. Positiv fiel auf, dass eigentlich von allen Positionen Tore erzielt wurden und wir so die gegen Frank ganz gut reagierende Deckung kompensieren konnten. Diszipliniert und mit einer überschaubaren Zahl an Fehlern wurde die Partie zu Ende gespielt und spätestens beim Stand von 25:29 zwei Minuten vor ultimo war das Spiel endgültig entschieden.

Allerdings würde ich sagen, dass man schon ca. zehn Minuten vor Schluss sich eines doppelten Punktgewinns recht sicher sein konnte. Zu wenig brachte der Gegner auf die Platte. Dass man mal einen schlechteren Tag erwischt, passiert jeder Mannschaft. Aber wenn man den Anspruch hat, Berliner Meister werden zu wollen, muss dafür in allen Spielen gekämpft und gearbeitet werden. Das ließen die Spieler des Polizei SV heute über weite Strecken und insbesondere in der Schlussphase vermissen. Die Quittung dafür haben sie erhalten, es befinden sich nun auch auf ihrem Punktekonto zwei Zähler auf der Minusseite, die einer Niederlage geschuldet sind. Dennoch bleibt der Kampf um die Meisterschaft weiter spannend, die direkten Duelle der Kontrahenten auf den Plätzen 1-4 stehen alle noch aus.

Fazit: Endlich einmal wurden wir mit einem doppelten Punktgewinn gegen einen der Gegner belohnt, der aufgrund seiner Platzierung in der Tabelle zu den stärksten Teams der Liga gehört. Obwohl wir schon in Lichtenrade und gegen die Preussen gute Leistungen abgeliefert hatten, ist ein doppelter Punktgewinn überfällig gewesen. Ganz entscheidend für unser Selbstbewusstsein und eine Bestätigung der guten Arbeit und der Stimmung in der Mannschaft. Dennoch ist auch dieses Spiel nicht überzubewerten und am Ende des Tages haben wir auch nur zwei (wichtige) Punkte geholt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Am Sonntag gegen Hermsdorf sehen wir dann, ob es nachhaltige Wirkung hat.

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