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Knappe Niederlage gegen Chósebuz


By Ronny B. - Posted on 25 Januar 2011

Knappe Niederlage gegen Chósebuz

Am vergangenen Samstag empfing die 1. Männermannschaft zur besten Handballzeit (Deutschland spielte parallel gegen Island) den LHC Cottbus. Die Gäste, die eine ähnliche Altersstruktur wie die Heimmannschaft vorweisen können, war im Hinspiel der klare Sieger, doch dieses Mal war es ein Kampf auf Messers Schneide, mit dem glücklicheren Ende für die Brandenburger.

Unser Team eröffnete die eng umkämpfte Partie mit dem 1:0 um wenig später ein 3:5 auf der Anzeigetafel zu bewundern. Einen größeren Vorsprung sollte sich keines der beiden Teams an diesem Tag erspielen können. Vor allem über Außen und über das sehr gute Kreisläuferspiel waren die Gäste in dieser Phase erfolgreich. Letzteres stellte die PSV-Abwehr über die gesamte Spielzeit vor Probleme und führte zu vielen direkten Toren oder Strafwurfentscheidungen. Der PSV agierte im Angriff jedoch mit dem notwendigen Druck und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit vielen Toren. Der Halbzeitstand von 18:18 versprach auch eine zweite Hälfte auf Augenhöhe.

Nach Wiederanpfiff blieb es dann auch spannend. Die Führung wechselte oft, ehe sich die Cottbuser in der 44. Minute auf 24:26 absetzen konnten. Schlimmeres
verhinderte in dieser Phase das glänzend aufgelegte Torhüter-Duo der
Polizisten und so konnte man in der 58. Minute sogar zum 32:32 ausgleichen.
Mit allen Karten in der Hand verspielte der Hausherr nun jedoch den Punktgewinn. Im Angriff wurde leichtsinnig der Ball verloren und trotz eigener Unterzahl gelang es dem LHC ein Tor zu erzielen. Mit dem Endstand von 32:34 ging dann natürlich auch ein wenig Enttäuschung einher, auch wenn nach der bereits guten Partie gegen Neuruppin eine erneute Leistungssteigerung erkennbar war.

Am kommenden Spieltag gastiert man beim Tabellennachbarn aus Altlandsberg. Es wartet eine richtungsweisende Partie, in der beide sicherlich alles für die „Big-Points“ tun werden und die Halle zum Hexenkessel mutieren wird.

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Erstmal ein großes Kompliment an das Team, als Zuschauer auf der Tribüne habe ich eine leidenschaftlich kämpfende Mannschaft gesehen, die auch spielerische Klasse gezeigt hat. Wenn wir dieses Niveau halten können ist mir nicht bange um den Klassenerhalt. Umso enttäuschter und verärgerter bin ich, dass man die Chance auf einen doppelten Punktgewinn durch mir unerklärliche taktische Fehlentscheidungen auf der Bank kurz vor Spielende aus der Hand gibt. Das darf uns im Abstiegskampf einfach nicht passieren!

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Einen wichtigen Sieg feierte am gestrigen Samstag die Mannschaft vom LHC Cottbus. Beim PSV Berlin gewann das junge Team verdient mit 34:32. Diese Partie sollte eine echte Herausforderung werden, denn Spielmacher Max Kröning fehlte wegen Krankheit und Dave Schadock musste das Spiel mit Kniebeschwerden von draußen ansehen. Dafür gab Neuzugang Matthias Henow sein Debüt in dieser Saison für den LHC. Zunächst begann Martin Robert im Rückraum, später kam Markus Wieland. Bester Spieler und mit 8 Treffern auch bester Werfer für den LHC war an diesem Abend Robert Takev. Vom Anpfiff bis zur Schlusssirene war dieses Spiel eine ganz enge Geschichte, die Führung wechselte des Öfteren, doch gelang es keiner Mannschaft, mit mehr als zwei Toren davon zu ziehen. Den Anfang machten die Gastgeber, schnell gingen sie mit 1:0 in Führung. Doch die Jungs vom LHC antworteten mit 2 schnellen Toren und waren folgerichtig in der 3. Minute mit 1:2 vorn, beim 3:5 das erste Mal mit zwei Zählern. Die Cottbuser Abwehr zeigte sich sehr energisch, hatte Biss und packte ordentlich zu. Die Berliner versuchten es also aus der zweiten Reihe, mit Erfolg. Durch viele leichte Tore aus dem Rückraum machten die Hauptstädter aus dem 3:5-Rückstand einen 8:6-Vorsprung. Auch die blitzschnell gespielte Mitte des Gegners bekamen die Jungs von Trainer Marcel Linge nur schwer in den Griff. Doch die Lausitzer ließen sich nicht verunsichern, immer wieder zeigten sie im Angriff ihr spielerisches Können. Mannschaftskapitän Robert Michling stand am Kreis meist richtig und setzte sich stark durch die Abwehr des Polizei SV durch. Mit zwei Toren in Folge schaffte er den Ausgleich zum 10:10 (15. Minute). Der mitgereiste Fanclub machte die Partie für die Cottbuser fast zu einem Heimspiel. Die Spannung zog sich durch die komplette erste Hälfte, kurz vor dem Halbzeitpfiff glichen die Gastgeber per 7m zum 18:18 aus.
Nach der Pause ging es genauso nervenaufreibend weiter wie im ersten Durchgang, dreimal wechselte die Führung, bis sich die LHC-Jungs in der 44. Minute wieder mit zwei Toren auf 24:26 absetzen konnten. Die Cottbuser spielten vorn auf hohem Niveau, mit brillanten Pässen brachte Markus Wieland seine Mitspieler immer wieder gut in Szene, auch Schlussmann Tobias Grafe war in der zweiten Halbzeit ein sicherer Rückhalt, 7m-Parade inklusive. Dennoch fehlte den jungen Lausitzern vor allem im Torabschluss die Konsequenz, um den Vorsprung zu halten und weiter auszubauen. Zudem konnte man auch in der zweiten Hälfte die starken Würfe aus dem Berliner Rückraum kaum unterbinden. Auf der anderen Seite hingegen stellte besonders ein stark aufgelegter Robert Takev seine Werferqualitäten unter Beweis und zimmerte die Bälle ein ums andre Mal ins gegnerische Tor. Bis zur 58. Minute, blieb die Partie völlig offen, PSV glich zum 32:32 aus. Dieses Mal waren es aber die Cottbuser, welche die nötige Abgeklärtheit in einer heißen Schlussphase besaßen. Bei den letzten beiden Strafwürfen für den LHC in der 59. und 60. Minute zeigte Robert Takev Nerven und führte seine Mannschaft mit zwei Treffern vom Punkt zum verdienten 34:32-Sieg.
„Wir haben eine Mannschaft auf Augenhöhe am Ende mit Kampfgeist geschlagen.“ schätzte Trainer Marcel Linge grob die Leistung seiner Jungs ein.

LHC Cottbus: Sibürge, Borrack, Grafe – Robert (5/4), Michling (7), Trupp (7), Jesse, Henow, Meier (5), Fischer, Wieland (1), Takev (8/2), Stengel, Fleischer (1), Schadel

Quelle: www.lhc-cottbus.de

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