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Knappe Niederlage gegen VFL Potsdam II


By Ronny B. - Posted on 29 März 2011

Knappe Niederlage gegen VFL Potsdam II

Mit der zweiten Mannschaft des VFL Potsdam begrüßte man am vergangenen Samstag ein Team, das im sicheren Niemandsland der Tabelle wandelt. Auf Seiten des Gastgebers hingegen ist der Klassenerhalt nur noch theoretisch möglich. Trotz dieser Umstände sah das Publikum ein äußerst interessantes Punktspiel, dass an vielen Stellen zu begeistern wusste.

Die erste Viertelstunde gehört ganz den Brandenburgern. Besonders über ihre starken individuellen Leistungen kamen sie in dieser Phase zum Torerfolg und so lag das Heimteam schnell mit 2:6 im Hintertreffen. Doch nach den zu letzten zwei schmerzlichen Niederlagen steckte das Team um Mario Müller nicht auf und fand über den Kampf zurück ins Spiel. Einfach Tore über den Tempogegenstoß ließen den PSV wieder in Schlagweite kommen.

In der zweiten Hälfte gestaltete sich ein ähnliches Bild wie zuvor. Die Heimmannschaft kam verschlafen aus der Kabine und fabrizierte Ballverluste, die umgehend bestraft wurden. Diesen Rückstand konnte auch eine deutliche Leistungssteigerung nicht vollständig wettmachen und so kam der PSV in die Verlegenheit in den letzten Minuten alles auf eine Karte zu setzen und offensiv gegen die technisch versierten Potsdamer zu decken. Die ließen sich den Sieg jedoch nicht mehr nehmen und schritten nicht unverdient mit einem 35:37 Auswärtssieg von der Platte.

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Der 1. VfL Potsdam musste am vergangenen Sonnabend wieder in der Ostsee-Spree-Liga ran und gastierte beim Polizei SV Berlin. Dabei musste der VfL auf seinen Kapitän und Spielmacher Nico Wiede verzichten, der sich bei Training verletzt hatte und auch das große Z suchte man aufgrund eines Snowboardkurses vergeblich in der Deckung der Youngsters.

Der Ausfall von Käpt’n Nico, der sein Team von der Tribüne aus unterstützte, sollte durch Routinier André Langen kompensiert werden. Dieser ließ seine ganze Bundesligaerfahrung aufblitzen und dirigierte, organisierte, orientierte, realisierte, reflektierte, präsentierte und transpirierte von Beginn an auf ganz hohem Niveau um das Juniorteam nach vorne zu peitschen. So gingen die Potsdamer früh in Führung und bestimmten das Spiel. Mitte der ersten Hälfte gab es jedoch einen Knick im Spiel der Adler, die es dem plötzlich ermöglichten ohne große Anstrengung zum Torerfolg zu kommen. Wie von Spielern, die vor dem Nachtleben ein herrenloses Fahrrad finden und leicht alkoholisiert dieses testen wollen, wurde der Polizei SV magisch angezogen und war plötzlich wieder nah an den Potsdamern dran. Bevor sich dieser Trend fortsetzen konnte, wurde jedoch zur Mittagspause geklingelt, denn es war Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnlicher Spielverlauf wie zu Beginn der Partie: das Juniorteam marschierte dem Gegner, der in bester Beamtentradition ein wenig brauchte um von Pause auf Betrieb umzuschalten, davon. Zu erwähnen ist an dieser Stelle die Leistung von Hendrik Retschlag, der seine Leistung aus der Vorwoche laut Trainer Frank Morawetz um mehr als 100% steigern konnte. Das potsdamer Oberwasser sank jedoch nach etwa 45 Spielminuten als wäre der Stöpsel gezogen worden und der PSV schlich sich wieder heran. Die Schlussphase wurde heiß umkämpft, denn die Polizisten begannen offensiver zu decken um „Alles oder Nichts“ zu spielen. Nicht zuletzt durch die Leistung von „Ice-Man“ Moritz Bruck, der so cool blieb, dass es hinter ihm schneite, obwohl der A-Jugendliche unvermittelt ins kalte Wasser geworfen wurde, ließ sich der 1. VfL Potsdam II die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Am Ende durften die Youngsters beim Endstand von 35:37 zwei Punkte mit nach Hause nehmen.

Nicht nur dieser Erfolg sondern auch das gemeinschaftliche Beisammensein wurde hinterher in der Berliner Kneipenszene gefeiert. Mit diesen Punkten schob sich der VfL in der Tabelle auf Rang 4, da sowohl TMBW als auch Ludwigsfelde keinen Punktgewinn erreichten. Diese gute Ausgangslage für die Saisonendphase soll in dieser Woche gesichert werden, wenn die Youngsters in der heimischen Sporthalle an der Heinrich-Mann-Allee auf den LHC Cottbus treffen. Ob der Erfolg aus dem Pokalviertelfinale wiederholt werden kann oder der LHC diesmal Handballer schickt, erfahren sie in der nächsten Ausgabe von Potsdam Hills 90210.

Der VfL spielte mit: Leuschner, Welker; Bruck, Einenkel, Groth, Jürschke (9), Kleinert (3), Langen (5), Pawlazyk (6), Retschlag (4), Rupprecht (6), Schulpig, Schulze (3), Stölzig (1)

Quelle: www.vfl-potsdam.de

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