Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Minus Fünf zum Ersten, Plus Vier zum Zweiten macht keinen Sieg


By Dierechteklebbe... - Posted on 16 Januar 2011

Minus Fünf zum Ersten, Plus Vier zum Zweiten macht keinen Sieg

Nach der Weihnachtspause hatten wir am letzten Sonntag unseren Pokalauftritt als Aufwärmprogramm für die Liga genutzt, um gestärkt in den Ligaalltag zurückzukehren. Mit dem Tabellenfünften aus Tempelhof hatten wir einen harten Brocken zum Start der Rückrunde, den wir auch schon aus der letzten Saison kannten bei dem wir relativ befreit aufspielen konnten. Seit der letzten Saison hatten sich die Vorzeichen und Kader beider Teams im Wesentlichen geändert. TMBW hatte einen sehr erfolgreichen Auftakt in die Verbandsliga und sich zeitweilig sogar an der Tabellenspitze festgesetzt. Allerdings wurden die letzten beiden Spiele verloren und somit unsere Hoffnung geschürt, dass wir uns erfolgreich beweisen können und weitere Punkte in der Liga zu sammeln.

In die erste Halbzeit starteten wir unnötiger Weise mit einem 0:3 Tore Rückstand und es bedarf eines Weckrufs, um in das Spiel zu finden, so dass wir über ein 2:4, 5:5 und 7:5 durch gute Deckungsarbeit und erfolgreiche Konter sogar in Führung gehen konnten. Unnötigerweise sind wir nicht mit der Erfolgswelle sondern mit dem Übermut geschwommen. Durch zu frühe und überhastete Abschlüße war es nun für Tempelhof relativ einfach durch schnelle Tempogegenstöße den Rückstand zu egalisieren und sogar mit 7:14 eine deutliche Führung zu erarbeiten. Erst durch gut ausgespielte Wurfmöglichkeiten konnten wir den Rückstand zur Pause auf 5 Tore verkürzen. Das Spiel hatte sich bis dato schon zweimal gewendet und wir wollten die dritte Wendung herbeiführen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte profitierten wir von ungenauen Würfen des Gegners und konnten dadurch den Abstand immer mehr verkürzen. Gerade unser schnelles Spiel aus der 2. Welle sollte die Tempelhofer immer wieder fordern und uns über ein 19:16 und 20:18 in die finale Schlussphase bringen. Hier konnten wir nach einem kleinen Hänger nochmal eine Schippe rauflegen und der Wille jedes Einzelnen dieses Spiel zu kippen, war zu sehen. Beim 26:26 hatten wir das erste Etappenziel geschafft und TMBW schien auch kein probates Mittel mehr zu haben. Als wir durch einen verwandelten Siebenmeter das Spiel gedreht hatten schien die Aufgabe erfüllt zu sein. Nur leider waren hier noch 2 Minuten zu spielen und TMBW konnte nochmals ausgleichen. Nachdem wir im Team-Time-Out unsere taktische Variante geklärt hatten mussten wir verfrüht, auf Grund von Zeitspiel abschließen und der Ball sollte nach Rechtsaußen springen. Der Abwehrspieler stand noch im Kreis als er realisierte, dass der Ball in seine Richtung flog. Sofort sprang er samt Ball aus dem Kreis und spielte den vernichtenden Tempogegenstoßpass, der zum Endergebnis von 28:27 für TMBW führte. In diesem Moment schien uns das hart erkämpfte Glück zu fehlen. Wir waren nah dran und hatten es leider verpasst die erste Halbzeit besser zu gestalten. Der aktuelle Punkteabstand beider Mannschaften spiegelte sich in der Partie nicht wieder. Die Mannschaft lebt und wird an ihr Glück weiterhin glauben!!!

Am kommenden Samstag werden wir das Glück erneut vor der Winterpause herausfordern und gegen Preußen II im Heimspiel weitere Punkte für den Klassenverbleib versuchen zu sammeln. Anpfiff ist um 15:45 Uhr in der Fritz-Lesch-Halle. Vielen Dank an die mitgereisten Fans.

Zwei Punkte für die Moral ? Zwote schlägt PSV II 28:27

Am Samstag gastierte der Mitaufsteiger aus Hohenschönhausen in der Kolonne. Für uns war es ein richtungsweisendes Spiel. Um sich weiterhin an der oberen Tabellenhälfte orientieren zu können, waren die zwei Punkte überlebenswichtig. Nach mehreren Aussprachen, die den Leistungseinbruch im Dezember klären sollten und einer sehr guten Trainingswoche brannte man wieder auf den Wettbewerb.

Entsprechend erfreulich starteten wir auch in die Partie. Von Beginn an stand die Deckung um die Sportfreunde Groß und Voß bärenstark. Die ersten drei Tore der Partie waren uns vergönnt. Die Vorgabe des Coachs die schnellen Gegenangriffe der Polizisten zu unterbinden, wurde hingegen schlecht umgesetzt. Im Gegenteil fütterten wir den Gegner in der ersten Viertelstunde mit mehreren Fehlpässen, die zu direkten Gegentoren führten. Das Spiel kippte nun und die Gäste gingen ihrerseits mit 7:5 in Führung. Trotz der zuletzt negativen Erlebnisse kein Grund für uns in Panik zu verfallen. Mittelmann Müller Junior bekam das Aufbauspiel nun besser in den Griff, leitete immer wieder die Auslösehandlungen ein und wurde selbst erfolgreich. Unseren 9:0 Lauf unterbrachen die Gegner folgerichtig durch ihre Auszeit beim Stand von 14:7. Anschließend konnten sie noch einmal 2 Tore gutmachen. Halbzeitstand 18:13 für die SG.

Bis hierhin eine sehr ansprechende Leistung. Die Deckung ließ im gebundenen Spiel des Gegners mehr oder weniger nichts zu und was dann doch den Weg bis zum Tor fand konnte ein ums andere mal von Torsteher Brendenahl weggefangen werden. Das ermöglichte uns eine ganze Reihe schneller Gegenstöße, vorzüglich vorgetragen von den Kameraden Büttner und Beaury, sowie die zweite Welle geleitet durch den Kollegen Voß.

Über den zweiten Spielabschnitt lassen sich weniger warme Worte finden. Verschiedenen Faktoren geschuldet ließen wir auf allen Positionen nun nach. Die Gäste, die sich nie geschlagen gaben und eine leidenschaftliche Leistung darboten, kamen Tor um Tor heran und konnten kurz vor Schluss gar mit 27:26 in Führung gehen. Zum richtigen Zeitpunkt fand unsere Defensive jedoch wieder zu sich. Außerdem schossen die Kameraden Beaury und Büttner noch je ein Tor zum schlussendlich ganz wichtigen Heimsieg.

Unterm Strich ein nicht ganz unverdienter Sieg einer guten Mannschaftsleistung. Herrausragend in der Defensive war die Leistung von Torsteher Brendenahl in Spielabschnitt eins, sowie die Deckungsleistungen der Sportfreunde Groß, Voß und C. Polchow. Vorne spielte Jungspund Büttner eine sensationelle erste Halbzeit und warf nach einem kleinen Leistungstief im zweiten Spielabschnitt schließlich auch den entscheidenden Treffer. Außerdem leitete Müller Junior das Spiel sehr besonnen. Erfreulicherweise findet auch der Kollege Beaury wieder zur gewohnten Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Bei allen anderen ist noch Steigerungspotenzial zu erkennen, das wir auch abrufen werden müssen, wenn wir am kommenden Wochenende bei Hellersdorf bestehen wollen.

Der Schreiber

Quelle: http://sg-tmbw.de/index.php/2-maenner/neuigkeiten/804-zwei-punkte-fuer-d...

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