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Niederlage der 1. Männer gegen den Mecklenburger HC


By Ronny B. - Posted on 14 März 2011

Niederlage der 1. Männer gegen den Mecklenburger HC

Polizei SV scheitert gegen Mecklenburger HC an eigener Abschlussschwäche

In der Ostsee-Spree-Oberliga der Männer gelangen Rotation Prenzlauer Berg (33:32 über Eberswalde) und dem TSV Rudow (27:25 in Altlandsberg) wichtige Siege für den Klassenerhalt. Der Polizei SV hingegen versäumte es beim 32:34 (19:19) gegen den Mecklenburger HC Boden gutzumachen.

Die „Polizisten“ scheiterten gegen den Tabellenneunten an ihrer schlechten Wurfquote und bleiben Vorletzter. Die Chancen auf den Klassenerhalt sind damit nur noch theoretisch vorhanden, auch wenn Trainer Mario Müller die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat.

In einer spannenden und über weite Strecken ausgeglichenen Partie konnte sich zunächst kein Team entscheidend absetzen. Die körperlich überlegenen Gäste führten mit 18:16, doch Denny Groth und der überragende Arian Thümmler glichen per Doppelschlag noch vor der Pause aus.

Aus der kamen die PSVer sehr spielfreudig und gingen mit 21:19 in Führung. Anschließend blieben aber zahlreiche gute Chancen und darunter zwei Strafwürfe ungenutzt. Schon vor dem Wechsel konnten die jungen PSVer gleich vier Tempogegenstöße nicht nutzen.

Die schwache Ausbeute nutzte der MHC, um seinerseits mit zwei Treffern in Führung zu gehen. Den Gästen half dabei der breit angelegte Kader. Während sie teilweise drei Linkshänder aufs Parkett brachten, musste beim PSV sogar auf Rechtsaußen ein Rechtshänder spielen. Das war mit Kapitän Simon Kapa (7/1 Treffer) zwar einer der besten PSVer, doch auch er und der mit variablen Würfen von allen Rückraumpositionen gefährliche Arian Thümmler (11 Tore) konnten nicht verhindern, dass die Gäste sieben Minuten vor Schluss auf 31:27 davonzogen.

Die Gastgeber kämpften aufopferungsvoll um ihre letzte Chance, gingen zur Manndeckung über und schafften durch ihre beiden überragenden Schützen tatsächlich den 32:33-Anschlusstreffer. Doch da waren nur noch 20 Sekunden zu spielen und diese Zeit ließen die Mecklenburger routiniert herunter laufen, um mit dem Schlusspfiff ihren 34. Treffer zu erzielen.

Eine bittere Niederlage für den PSV, der trotz spielerisch vielversprechender Ansätze an den eigenen Nerven scheiterte und sich jetzt wohl auf die Rückkehr in die Berliner Verbandsliga einstellen muss.

Für einen Paukenschlag an der Tabellenspitze sorgte hingegen das bestplatzierte Berliner Team, die SG TMBW. Die Tempelhofer deklassierten den Tabellenzweiten HC Neuruppin mit 31:22 und rückten damit zwischenzeitlich auf Rang vier vor.

Quelle: http://www.handball-in-berlin.de/polizei-sv-scheitert-gegen-mecklenburge...

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Der Mecklenburger HC hat sich in der Ostsee-Spree Oberliga der Männer im Abstiegskampf ein wenig Luft verschafft. Die Schützlinge von Holger Antemann holten sich durch einen schwer erkämpften 34:32 (19:19) Auswärtssieg beim Polizeisportverein Berlin (PSV) beide Punkte. Während der MHC dadurch seinen neunten Tabellenrang festigte, rutschte der PSV auf den vorletzten Rang ab.

Dabei hatten die Gäste das Handicap zu tragen, mit Tom Koop (hütete mit Fieber das Bett) auf ihren Stamm-Rechtsaußen verzichten zu müssen. Es entwickelte sich von Beginn an ein temporeiches Spiel, in dem sich in der ersten Viertelstunde (12:12) kein Team absetzen konnte. Der MHC kam danach immer besser mit der Spielweise der Berliner zurecht und konnte sich erstmals mit zwei Toren 15:13 (21.) absetzen. Doch der Gastgeber konterte, egalisierte bis zum Pausenpfiff und ging unmittelbar nach dem Seitenwechsel 21:19 in Führung. Allerdings erteilte der MHC erneut die richtige Antwort. Steffen Wild setzte im Angriff das Spielkonzept konsequent um und die Abwehr stand stabiler. Die Torhüter Andreas Link und Martin Fischer (bei zwei Siebenmetern) vereitelten viele Chancen der Hausherren, so dass der MHC 25:23 (42.) in Front ziehen konnte. Ronald Bahr, Kay-Peter Larisch und der gut aufgelegte Kreisläufer Hannes Jehring sorgten mit ihren Treffern bis zum 32:28 (56.) für die Vorentscheidung. Zudem machte der rechte Rückraumspieler Bert Hartfiel sein mit Abstand bestes Spiel im Trikot des MHC und erzielte 11 Tore.

Die Berliner kamen zwar durch eine offene Manndeckung noch einmal heran (32:33), doch Bahr machte danach per Siebenmeter alles klar. Der Jubel kannte verständlicherweise keine Grenzen. „Der Erfolg war das Produkt einer geschlossenen Mannschaftsleistung“, resümierte MHC- Coach Antemann. „Nun müssen wir am nächsten Sonnabend im Heimspiel gegen den LHC Cottbus aber noch nachlegen.“ Gegen den derzeitigen Tabellendritten dürfte das jedoch keine leichte Aufgabe sein.

Mecklenburger HC: Link, Fischer, Kögler, Bahr 7/3, Larisch 7/4, Schwarz, Jehring 4, Wild 1, Jesse, Vanek 4, Hartfiel 11, Lemcke, Lange

Quelle: http://www.mecklenburger-handballclub.de (Schweriner Volkszeitung)

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