Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Ohne Zwischenstopp zum Sieg


By unti - Posted on 01 November 2010

Ohne Zwischenstopp zum Sieg

Das Juniorteam des Polizei SV Berlin marschiert auch im vierten Spiel der Saison zu einem ungefährdeten 39:22 (17:11) Erfolg.

Trotz aller Ausfälle, dem Umstand, dass Heiko Strehlow und Jonas Schicke erst die B-Jugend zum Sieg führen mussten, die Spieler des PSV waren hellwach und liessen dem Gegner keinerlei Chance auf einen Sieg.

Wie die Feuerwehr starteten die Jungs von Trainer Daniel Untermann in das Spiel gegen die Regionalliga-Reserve der SG Lira/Preußen und führten über ein 0:3 schnell mit 2:10. Die Defensive war das Non-Plus-Ultra, dazu gesellte sich endlich einmal Torhüter Darius Finck, der von Torwarttrainer Herbert Mühlenbruch in den letzten Wochen wieder in die Spur gebracht wurde. Zur Halbzeit führte man mit 17:11.

Die sportlich völlig unterlegenen Gastgeber versuchten das Spiel mit übermäßiger Härte zu kompensieren, doch auch das funktionierte nicht. Neben zwei roten Karten und 20 Strafminuten für die Adler aus Lankwitz, degradierte die Abwehr, um den überragenden Mittelblock mit Martin Walther und Christian Untermann, die Preußen-Offensive zu Statisten, allen voran deren Regisseur Cedric Reizig, welcher ansonsten zu Topleistungen ja im Stande war.
Auch wussten Dennis Bläsche und Artur Gevorgian-Melkonyan zu gefallen, Letzterer mit einem Sensationstor am nächsten.

Letztendlich konnten die Preußen noch froh darüber sein, dass im PSV-Team munter durchgewechselt wurde und nicht alle 100% abriefen, ansonsten wäre es sicher zu einem noch höheren Ergebnis gekommen.

"Wir haben über 60 Minuten unsere Stärke trotz der Ausfälle von Wohlers, Leonov und Hodzic demonstriert, ich bin sehr stolz auf mein Team.", lautete das Resümee von Juniorteam-Trainer Daniel Untermann. Sehr angetan war er davon, dass das Trainerteam der 3. Herren, sowie weiterer PSV-Anhänger in des Gegners Halle, den Jungs den Beweis liefern, ausserhalb des Verwandtenkreises Interesse durch Leistung erzielen zu können.

Am kommenden Sonntag um 12 Uhr empfängt das Juniorteam die Füchse. Vor allem dem Umstand geschuldet, endlich in der neuen Spielkleidung aufzulaufen, würden sich die Spieler sicherlich über Unterstützung von den Rängen freuen.

Finck; Bartz (1), Bläsche (7/3), Gevorgian-Melkonyan (6), T. Strehlow (4), Ramic (1), Walther (10), Untermann (8/3), Hoffmann, Schicke (1), H. Strehlow (2)

Oberliga Berlin:
1. Polizei SV 4 Spiele 4 Siege 146 : 96 +50 8 : 0

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mA-Jugend II Oberliga

SG Lichtenrade/BFC Preußen – Polizei SV 22:39 (11:17)

Dieses Spiel wird weniger wegen seines sportlichen Wertes als vielmehr für den Umgang mit den Spielleitern in die Annalen eingehen und das kam so:

Das Spielprotokoll lag ca. 30 Minuten vor Spielbeginn bei einem der Schiedsrichter. Der verglich die Angaben mit den Spielausweisen und herrschte mich 10 Minuten vor Spielbeginn an, das er nicht gedenke das Spiel anzupfeifen, wenn nicht das „neue" Formular verwendet wird. Als mit 10 minütiger Verspätung das Spiel begann, führten in kürzester Zeit drei Entscheidungen, die nicht das Spiel, sondern vermeintliche Regelverletzungen betrafen (Übertritte des Kreisläufers und angebliches Verlassen des Spielfeldes), zu schnellen Gegentoren, die eine große Verunsicherung verursachten. Es kam kein Spielfluß auf und die erste Halbzeit ging mit sechs Tore Rückstand (11:17) zu Ende. Für Till Bartels war das Spiel exakt nach 23:16 Minuten zu Ende. Eine glatte rote Karte wegen eines Allerweltfouls, ohne dass er vorher auch nur verwarnt worden wäre. In der zweiten Halbzeit vergrößerte sich der Rückstand zusehends und am Ende stand es 22:39.

Die Ungleichheit in der Gewichtung der Entscheidungen zeigt sich u.a. in zehn Zeitstrafen gegen uns und zwei gegen den PSV in diesem durchaus nicht ruppigen Spiel. Selbst Daniel Untermann konnte sich das Grinsen nicht verkneifen, wenn denn wieder einmal ein SG-Spieler das Feld verlassen mußte. Ein Verbalhändel mit einem Zuschauer veranlasste Spielleiter Johann Heidt, mich mit einer Zeitstrafe zu bedrohen. Auch für Marvin Mahlow endete das Spiel vorzeitig mit einer roten Karte, die er als Angreifer bekam.In der Bewertung dieser „Leistung" waren sich Freund und Feind einig.

Mit dieser Art eines übergriffigen Machtmissbrauchs wurde dem Handball in Berlin massiv geschadet.

R.H.

Tore: Cedric Reitzig 5/1, Till Bartels und Nils Bannicke je 4, Maxim Steinhausen und Niklas Jahn je 2, Finn Malek, Marc Beier, Kai Dessau, Fabian Beer und Marvin Mahlow je1, Marwin Berlinicke. Im Tor Janis Proetel und Noam Krahn.

Stand Platz 8 Punkte: 0:8 Tore: 113 : 144

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