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Punkteteilung beim Stadtduell in Tempelhof


By Ronny B. - Posted on 01 Dezember 2010

Punkteteilung beim Stadtduell in Tempelhof

Nachdem das junge PSV-Männerteam das letzte Spiel gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter zu Hause mit einer passablen Leistung 29:35 verlor, konnte das Team von Mario Müller und Rene Schnell einen verheißungsvollen Neuzugang vom Oranienburger HC präsentieren.
Mit Denny Groth stand uns am letzten Wochenende im Spiel gegen die SG TMBW ein „Ehemaliger“ zur Verfügung, der sich als echte Verstärkung für das junge Team herausstellte. Das Spiel wurde als klarer Außenseiter bestritten, da nicht nur die Tabelle sondern auch eine 10 Jahre lange Niederlagenserie gegen die Tempelhofer zu Buche stand. Dennoch waren sich alle auf Seiten des PSV bewusst das der heutige Gegner zu schlagen ist, da bereits am vorangegangenem Spieltag die SG Rotation gegen TMBW nur eine knappe Niederlage einstecken musste.

Das Spiel begann mit zwei gut aufeinander eingestellten Abwehrreihen, die jedes Angriffsspiel erschwerten. Dennoch fanden beide Mannschaften immer wieder durch individuelle Abwehrfehler des Gegners zum Torerfolg und somit bahnte sich in jedem der PSV-Spieler immer mehr das Gefühl an, dass es heute nicht nur um den viel zitierten Blumentopf geht.
Der weitere Verlauf des Spiels zeigte zwei leistungsgleiche Mannschaften die immer wieder nur mit einem, maximal zwei Toren in Führung gehen konnten, dennoch führte zur Halbzeit TMBW mit einem Tor.
Die zweite Hälfte verlief wie die erst, sodass man dauerhaft in Tuchfühlung bleiben konnte. Wie in jedem engen Handballspiel waren auch hier die letzten zehn Minuten spielentscheidend, sodass es nun auf jeden kleinen Fehler ankam. Nachdem wir den Tempelhofern immer hinterher rannten, waren diese sichtlich beeindruckt von unserer hartnäckigen Leistung und so kam es, dass wir kurz vor Schluss das erhoffte Führungstor werfen konnten und somit alle Vorteile auf unserer Seiten waren.
Eine Minute vor Abpfiff stand es Unentschieden (28:28), denn PSV-Angriff konnte der Gegner allerdings abwehren und selber in den Gegenangriff übergehen. Der Gastgeber besprach 30 Sekunden vor Schluss in der letzten Auszeit der Partie wohl allerlei Möglichkeiten, diese sollte allerdings nicht fruchten. Nach langem Spiel konnte der Angriff bei angezeigtem Zeitspiel über die Außenposition nicht erfolgreich beendet werden, damit war eine lange Niederlagenserie gebrochen und ein wichtiger Punkt im Abstiegskampf ergattert.

Johann

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Erneut ist die erste Männermannschaft der SG TMBW zuhause nicht über ein Unentschieden hinausgekommen. In einem insgesamt schwachen Spiel gegen den amtierenden Berliner Meister kam die Mannschaft nicht über ein 28:28 (mit Zwischenständen kann diesmal nicht gedient werden) hinaus.

Die Gäste vom Aufsteiger aus Hohenschönhausen begannen mit ihrer gewohnten und erwarteten Deckungsformation. Doch während der Start gegen Rolle Rolle hervorragend geklappt hat, fehlte diesmal ein wenig das Wurfglück. Nicht nur einmal landete das Spielgerät an Pfosten oder Latte. Und war einmal ein Angriff erfolgreich, musste mit aller Kraft der Tempogegenstoß der Gäste verhindert werden. Dies gelang lobenswerter Weise über die komplette Spielzeit sehr gut. Im Verlauf der ersten Halbzeit konnte die SG die Deckungsaufgaben von PSV immer wieder spielerisch lösen, ohne dabei aber zu glänzen. Auch dank einer guten Deckung konnte ein Halbzeitvorsprung (1 oder zwei Tore?) erarbeitet werden.

Im zweiten Spielabschnitt verlor die SG in der Deckung den Faden. Immer wieder gelang es dem Angriff von PSV, über Stemmer und Hüftwürfe zum Erfolg zu kommen. Gleichzeitig ließ die Angriffsleistung merklich nach. Bei einem insgesamt dürftigen Auftritt gegen einen Gegner, der, bei allem Respekt, deutlich geschlagen werden muss, muss am Ende das Glück herhalten, um wenigstens den einen Punkt in der „Kolonnenfestung“ zu behalten. Mit etwas durchdachteren Angriffen wäre durchaus ein Sieg für PSV drin gewesen. So blieb der SG der letzte Angriff des Spiels, welcher aber, symptomatisch für das Spiel, wirkungslos verpuffte.

Nach fünf Heimspielen der SG stehen niederschmetternde 4:6 Punkte auf dem Konto. Während die Niederlage gegen Brandenburg durchaus gerechtfertigt war, wurden die Punkte gegen Ludwigsfelde, Neubrandenburg und jetzt PSV den Gegnern geradezu hinterhergeworfen. Dies muss sich dringend ändern, wenn die Ziele dieser Saison erreicht werden sollen. Wie schmerzlich ein Punktverlust werden kann, zeigte der aktuelle Spieltag, bei dem fast alle Mannschaften „rund um die SG“ ihre verloren haben, und ein Sprung auf Platz drei möglich war.

Am kommenden Wochenende geht es in den Süden nach Cottbus, wo der Regionalligaabsteiger LHC Cottbus zum Duell bittet. Für die SG ein durchaus richtungsweisendes Spiel, kann doch der Abstand auf Platz sechs deutlich vergrößert werden.

Quelle: http://www.sg-tmbw.de

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