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Revanche geglückt - Sieg gegen 1. SV Eberswalde


By Ronny B. - Posted on 17 November 2010

Revanche geglückt - Sieg gegen 1. SV Eberswalde

Nachdem man im vorgezogenen Spiel des 22. Spieltages im Sportzentrum Westend noch eine bittere 43:32 Klatsche gegen die Eberswalder hinnehmen musste, konnte sich die erste Männermannschaft des PSV im folgenden Heim- und Hinspiel vor allem in der Abwehr deutlich steigern und dadurch die Punkte fünf und sechs einfahren.

Die Anfangsphase der ersten Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen, keine der beiden Mannschaften konnte sich bis zum 5:5 entscheidend absetzen. Trotzdem war schon hier für jeden ersichtlich, dass der PSV nicht nur in ein schnelles Spiel und den Angriff, sondern endlich auch in die Abwehr investierte. So waren es auch die Gastgeber, die sich erstmals auf zwei Tore absetzen konnten (7:5). Die Barnimer ließen sich aber nicht abschütteln und kamen auf 10:10 heran. Drei Tore in Folge brachten uns danach wieder in Front und die Führung gaben wir bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr her (14:12).
In der zweiten Hälfte konnte man den Vorsprung halten, sich aber nicht entscheidend absetzen. Die Eberswalder blieben immer in Schlagweite. Umso besser war es für uns, als man sich nach einem Spielstand von 20:19 erstmals mit vier Toren (23:19) lösen konnte. Aber auch zu diesem Zeitpunkt war die Entscheidung noch nicht gefallen und so musste man als PSV-Fan noch einmal zittern als die Gäste beim Stand vom 25:23 die Chance hatten auf ein Tor heranzukommen. Doch den Wurf aus sechs Metern Entfernung konnte Bryan Bänecke mit einem phänomenalen Reflex entschärfen. Danach war bei den Brandenburgern physisch und psychisch merklich „die Luft raus“. Und so konnten wir am Ende einen hart erkämpften 28:25 Sieg feiern, mit der Gewissheit eine wichtige Etappe auf dem Weg zum Klassenerhalt geschafft zu haben.
Unser ganz besonderer Dank gilt unserer Verstärkung aus dem Juniorteam und der zweiten Männermannschaft. Christian Untermann, Fabian Gruner und Robert Kretschmann haben unserer Deckung die nötige Stabilität gegeben und so zu erheblichen Teilen am Sieg mitgewirkt.
Christian

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Niederlage war nicht eingeplant
Verfasst von J. Drämel am 14. November 2010
(Oberliga O/S): Polizei SV Berlin - 1. SV Eberswalde 28:25
Schlechte Chancenverwertung kostete den Sieg

Von Hans-Joachim Haarbrandt

Berlin/Eberswalde. (hjh) Im Heimspiel hatten die Eberswalder noch klar mit 43:32 gesiegt, doch im Rückspiel kassierten sie in Berlin eine nicht eingeplante 25:28 Niederlage. Wieder einmal war die mangelnde Chancenverwertung die Hauptursache für die Niederlage des 1. SV Eberswalde.
Das Aufgebot des 1. SV wird immer dünner. In Berlin fehlten Trainer Heiko Kallies mit Nicos Kulitzscher (Urlaub), Stefan Jähnke (krank), Mike Schröder (verletzt) und Lee-Roy Nietzel (Rot-Sperre) vier wichtige Stammspieler. Mit Florian Smuch, erlitt im Spiel beim Polizei SV in Berlin eine Schulterverletzung, kommt am kommenden Wochenende ein weiterer Ausfall hinzu. Dadurch reduzieren sich die Wechselmöglichkeiten im Team weiter und eine starke Bank kann in vielen Spielen am Ende den Ausschlag geben.
Die Anfangsphase in Berlin verlief recht ausgeglichen. Bis zum 5:5 konnte sich keine der beiden Mannschaften einen größeren Vorteil verschaffen. Danach gingen die Berliner erstmals mit zwei Toren (7:5) in Führung. Schon zu diesem Zeitpunkt schlichen sich die ersten Fehler in das Spiel des 1. SV ein und die Zahl der Fehlversuche stieg an. Trotzdem kamen die Eberswalder noch einmal auf 9:9 bzw. 10:10 heran. Die Chancenverwertung bei den Gästen aus dem Barnim war mangelhaft und die Verunsicherung bei den Spielern wurde dadurch immer größer. Der Polizei SV nutzte diese schwache Phase der Gäste aus und zog auf 13:10 davon. Mit einem 14:12 für den Gastgeber ging es in die Halbzeitpause.
Die zweite Halbzeit begann für den 1. SV mit einem Torwartwechsel. Für den in der ersten Halbzeit im Tor stehenden Carsten Meyer stand jetzt Dominik Lindner zwischen den Pfosten. Die Berliner spielten wie schon im ersten Spiel in Eberswalde einen sehr schnellen Handball. Trotzdem ließen die Eberswalder nicht allzu viele Konterangriffe zu. Viel mehr Schwierigkeiten hatten sie dagegen in der Abwehr bei den Positionsangriffen der Gastgeber. Hier machte sich das Fehlen von Stefan Jähnke sehr bemerkbar. Auch im Angriff fehlt er seiner Mannschaft, denn keiner im Team ist im Moment in der Lage das Spiel des 1. SV zu lenken und zu leiten.
Während die Eberswalder weiterhin bei der Chancenverwertung sündigten, unter anderem wurden wieder drei von vier Siebenmetern vergeben, nutzten die Berliner ihre Möglichkeiten konsequent aus. Bis zum 20:19 konnten die Eberswalder den Anschluss noch halten, dann zogen die Berliner auf 23:19 davon. Das war schon eine Vorentscheidung in diesem Spiel, obwohl die Gäste noch einmal auf 25:23 heran kamen. Im Gegensatz zum Hinspiel in Eberswalde, hielt der PSV diesmal das hohe Tempo 60 Minuten durch. Jetzt wirkte sich in der Endphase auch die schlecht besetzte Wechselbank negativ bei den Eberswaldern aus. In den ersten Spielen der Saison war die gut besetzte Wechselbank noch ein Trumpf bei den Eberswaldern. Die letzte Chance dem Spiel noch eine Wende zu geben, vergab Christoph Jähnke beim 25:23. Die mitgereisten Fans aus Eberswalde verließen vorzeitig die Halle und sahen so die letzten Tore zum 28:25 Endstand nicht mehr. Viel Arbeit für Trainer Kallies in dieser Woche. Schon am Samstag wartet in eigener Halle das nächste schwere Spiel auf den 1. SV Eberswalde. Der TSV Rudow ist ein unbequemer Gegner der auch jeden Punkt braucht um die Klasse zu halten. Und mit einer Verbesserung der Personalsituation ist bei den Eberswaldern kaum zu rechnen.
Stimmen zum Spiel:
Trainer Heiko Kallies (1. SV Eberswalde): „Vorne haben wir wieder zu viele Torchancen nicht genutzt, die Chancenverwertung war einfach kläglich. Alle Spieler, bis auf Patrick Kirschner, haben nicht ihre Normalform erreicht. Unsere Wechselmöglichkeiten waren sehr begrenzt und sie werden wahrscheinlich in naher Zukunft nicht besser“

Eberswalde mit: Dominik Lindner, Carsten Meyer - Moritz Assmann (2), Max Haida (2), Kai Herrmann (2), Christoph Jähnke (4/1), Patrick Kirschner (7), Thomas Krakow, Eric Kleiner (3), Zbigniéw Podfigurny (2), Florian Smuch (3)
Siebenmeter: Polizei SV Berlin 4/3, Eberswalde 4/1
Zeitstrafen: Polizei SV Berlin 6, Eberswalde 3

Quelle: http://www.handball-eberswalde.de/content/niederlage-war-nicht-eingeplant

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