Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Spätes Erwachen kostet Punkte


By Dierechteklebbe... - Posted on 30 November 2010

Spätes Erwachen kostet Punkte

Das Aufeinandertreffen der zweiten PSVer Garde mit dem Tabellenführer aus Schöneberg schien vom Papier her im Vorfeld eine klare Angelegenheit zu sein. Konnten die Gäste doch verlustpunktfrei und mit breiter Brust in diese Partie gehen, hatten wir als Aufsteiger dagegen nichts zu verlieren.

Wir erhofften uns den Aufwärtstrend der letzten Wochen weiter fortführen zu können, sollten in der ersten Halbzeit jedoch eines besseren belohnt werden. Die Abwehr stand recht wackelig und im Angriff waren wir viel zu oft ideen- und mutlos.

Im Gegensatz zu den bisherigen Spieltagen verschliefen wir den Anfang komplett und lagen über ein 1:4, 4:10 und 7:17 im Laufe der ersten Hälfte schnell deutlich zurück. Gerade im 1:1 Verhalten wirkten wir müde und überfordert. Ein schnelles Gegentor wollten wir mit einem schnellen Tor beantworten, was aber zu oft schon im Spielaufbau scheiterte und durch die Schöneberger durch eine erste oder zweite Welle bestraft wurde. Das wir Mitte der ersten Halbzeit auf einen doppelten Wechsel zwischen Angriff und Abwehr umstellten führte bedauerlicherweise zu noch mehr Hektik im Rückzugsverhalten. Auch der Umstand, dass wir es in dieser Situation nicht schafften den Ball ruhig rumzuspielen brachte uns mehr und mehr in Rückstand. Letztendlich ging es mit 8:18 in die Halbzeit.

Wir nahmen uns in der Pause vor nun ein wenig aggressiver in der Deckung zu arbeiten und etwas abgeklärter die Angriffe auszuspielen. Genau diese beiden Kleinigkeiten führten dazu, dass die Schöneberger den selben desolaten Start in die zweite Halbzeit hinlegten, wie wir 30 Minuten zuvor. Mit zunehmendem Spielverlauf gewannen wir an Sicherheit und Selbstbewusstsein. Über ein 12:19, 16:20 und 23:25 konnten wir den Rückstand nahezu wieder wett machen. Das es am Ende nur zu einem 26:29 gereicht hat, lag in den letzten Minuten an den schwindenden Kräften durch unsere Aufholjagd und der sicherlich größeren Erfahrung des Gegners.

Fazit: Durch eine konzentrierte erste Halbzeit wäre sicherlich mehr drin gewesen, denn OSC hatte an diesem Tag sicherlich nicht die Form, der den aktuellen Tabellenplatz rechtfertigt. Uns bleibt weiterhin die Erkenntnis, dass jeder in dieser Liga schlagbar ist, wenn wir an das eigene Leistungsvermögen glauben und es auch abrufen.
Am kommenden Samstag starten wir das Derbywochenende gegen die SG Narva um 15:45 Uhr in der Fritz-Lesch-Halle, welche sich auf dem 2. Platz eingenistet haben.

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Pflichtsieg am Ende dann doch eingefahren

PSV II stand und steht relativ weit unten in der Tabelle, also waren zwei Punkte aus unserer Sicht eigentlich eingeplant. Dennoch war Vorsicht ob der Tatsache geboten, dass die Mannen aus dem hohen Norden in letzter Zeit stabilere Ergebnisse vorzuweisen hatten als zu Beginn der Saison und in jedem Fall nicht unterschätzt werden sollten.
Wir begannen sehr konzentriert mit einem Rechtshänder auf der halbrechten Position, um den Ball ins Laufen zu bringen und unsere Tore sicher herauszuspielen. Gleichzeitig sollte die Abwehr möglichst schnell möglichst stabil stehen, um dem in den spielerischen Mitteln eingeschränkten Positionsangriff des Gegners schnell im Griff zu haben. Das sollte innerhalb der ersten Hälfte auch sehr gut funktionieren. Schnell konnte man sich durch Ballgewinne in der Deckung und konsequente Abschlüsse vorne über 2:5 mit 4:10 absetzen. Die Einwechslung Martin Siemons auf der halbrechten Position stellte die Abwehr der PSVer dann endgültig vor einige Rätsel, die wie Granaten im Tor einschlugen und den Abstand stetig wachsen ließen. Zur Halbzeitpause stand gegen fast schon resignierende Gegner dann ein 8:18 für uns auf der Anzeigetafel.
Nach einer gewöhnungsbedürftigen Ansprache wollten wir den Sack möglichst schnell endgültig schließen und nichts mehr anbrennen lassen.
Beim guten Vorsatz (es ist doch noch gar nicht Neujahr Freunde) blieb es dann aber leider auch. Tor um Tor konnte PSV II quasi ohne Gegenwehr aufschließen und bei uns lief nicht mehr allzu viel zusammen. Der ungläubige Zuschauer sah auf einmal eine Deckung, durch die v.a. der agile Herr Kempe auf halblinks, aber auch etwaige Einläufer von den Außenpositionen ungehindert marschieren konnten, während sich im Angriff Unzulänglichkeiten und daraus resultierende Gegenstöße häuften. Über ein 16:20 und 22:25 kam der Gegner beim 23:25 und 25:27 noch einmal bedrohlich nahe. Durch einen verworfenen Gegenstoß beim erstgenannten Stand und einem unter passivem Spiel vom Anpfiff her genommenen Wurf aus 10 Metern konnten glücklicherweise beide Situationen entschärft werden. Am Ende schaukelten wir den Sieg nach Hause, in Anbetracht der ersten Hälfte vermutlich verdient, was aber dennoch einige Fragen offenlässt, was das Mysterium in Halbzeit 2 angeht.
Diese sollten unterhalb der nächsten Woche dann geklärt werden, um nicht ein Dejavu bei Lichtenrade zu erleben.
Anpfiff am nächsten Wochenende ist am Samstag um 18h in der Zescher Straße.

Polizei SV II - 1. Männer 26:29 (8:18)

Strafminuten: 2:2

Aufstellung:
Andreas Danz (TW), Christian Schirrmeister (TW), Manuel Manteuffel (6), Felix Kloss (5), Marco Krause (5), Philipp Böttcher (5/1), Martin Siemon (4), Martin Eitner (2), Robert Kohrs (1), Sascha Höfer (1), Björn Reichwald, Dustin Höfer, Fabio Baumert, Simon Richlitzki

Quelle: www.sg-osf.de

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