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Tag der offenen Tore - Niederlage gegen LHC


By Ronny B. - Posted on 02 November 2010

Tag der offenen Tore - Niederlage gegen LHC

Am 7. Spieltag begrüßten wir die Handballer des Ludwigfelder HC in unserer Halle. Sicherlich konnte man gegen den Tabellendritten nur die Außenseiterrolle einnehmen, allerdings fühlte man sich nach dem kämpferischen Auswärtssieg im fernen Mecklenburg gewappnet.

Die Partie begannen wir auch gleich mit Blaulicht und Martinshorn. Dem Zuschauer bot sich an diesem Tag ein wahrer Torreigen, denn Abwehrarbeit wurde bei keinem der beiden Mannschaften konsequent betrieben.
Die Gäste aus Ludwigsfelde, kamen vor allem durch Einzelleistungen zum Erfolg. Während man selbst bestrebt war, das Tempo hochzuhalten und somit einfache Treffer zu erzielen.
In der 1. Halbzeit gestaltete sich das Spiel offen. Ludwigsfelde übernahm bei Zwischenstand von 4:5 erstmals die Führung, die sie bis zum Abpfiff nicht mehr aus der Hand gaben. Dennoch blieben wir in Schlagweite und konnten den beim Stand von 8:11 eingetretenen Torrückstand bis zur Pause (21:24) halten.

Beim Pausentee war man sich einig mehr Konzentration in die Abwehrarbeit zu legen und mit etwas Geschick das Spiel lange offen zu gestalten. Jedoch musste man gerade dieses Geschick in der ersten Phase der 2. Halbzeit vergeblich suchen. Im Angriff schloss man überhastet ab und kassierte im Gegenzug einfach Treffer, vor allem der individuellen Stärke der Gäste geschuldet. Als Kevin Bursche verletzungsbedingt in der 35. Minute ausfiel und man die Abwehr umstrukturieren musste, wusste der erfahrene Gegner dies zu nutzen. Der Rückstand erhöhte sich nun zusehends. In den letzten Spielminuten agierten wir in der Abwehr zu passiv und so kam es zur verdienten, wenn auch etwas schmerzlichen 36:48 Niederlage, die, wie so oft, nicht die Leistung der vollen 60 Minuten widerspiegelt.

Spielfilm 5:5, 10:13 ,17:20 HZ 21:24, 23:28, 28:37 36:48

Mannschaft (Tore):

Kapa(7/1), Thümmler(10), Bursche(4), Trambow(6), Krenz(3), Seidel (/),
Klühs(1), Wohlers(/), Beutler(2) ,Fink(3)
TW: Bänecke, Neilson

Matthi

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LHC feiert Schützenfest beim Polizei SV

BERLIN Es war schon ungewöhnlich, was am Sonnabend in der Lilli-Hennoch-Sporthalle in Hohenschönhausen geschah, das musste auch Gerhard Wartenberg eingestehen. „Aber“, meinte der Trainer des Ludwigsfelder HC nach dem 48:36 (24:21)-Sieg beim Polizei SV, „ich habe auch schon mal erlebt, dass mehr Tore fallen. Es waren, glaube ich, 53, als ich noch in Brandenburg Trainer war.“ Der Coach beschrieb das Spiel der Ostsee-Spree-Liga als eine „wüste Rennerei.“
Von Beginn an legte es der Polizei SV auf Tempohandball an und spielte oft die „schnelle Mitte“ – den schnellen Pass nach einem Gegentor zum Anwurfkreis, um damit einen Gegenangriff einzuleiten. „Wir haben einige Minuten gebraucht, ins Spiel zu kommen“, berichtet Wartenberg, „aber wir konnten die Geschwindigkeit mitgehen.“ Bereits in der Startphase fielen viele Tore (6:7; 6. Minute). Zur Halbzeit führte der LHC mit drei Treffern, ließ allerdings 21 Tore zu. „Wir haben im ersten Abschnitt zu viele Gegentore kassiert“, monierte der Coach.
Erst in der zweiten Halbzeit setzte sich Ludwigsfelde ab der 35. Minute kontinuierlich ab. Der LHC warf in dieser Phase fünf Tore in Folge und führte mit sechs bis sieben Treffern. In diesem Moment sei der Bann des Gegners gebrochen gewesen, erzählt der Übungsleiter. In der 56. Minute hatte das Team bereits 47 Tore auf dem Konto. Bis zur Schlussminute ergaben sich noch einige Chancen, aber der LHC erzielte nur noch einen weiteren Treffer. Der Trainer vermutet einen besonderen Grund für den plötzlichen Mangel. „Derjenige, der das 50. Tor wirft, hätte zwei Kästen Bier zum nächsten Training mitbringen müssen“, scherzt er, „bei 40 Toren ist es nur einer.“
Der Sieg in Berlin war für den LHC der fünfte Erfolg in Serie. „Wir sind auf einem guten Weg“, meint Wartenberg, „trotzdem müssen wir noch ein wenig an der Konstanz arbeiten. Wir sind noch nicht da, wo ich es mir vorstelle. Heute war es wichtig, dass auch die Spieler, die sonst eher weniger spielen, Selbstvertrauen bekommen und eine lange Zeit auf dem Parkett stehen. Eine bessere Möglichkeit als solch ein Spiel gibt es dafür nicht.“ Wartenberg schonte in Berlin Lars Bullert, der nur zu Beginn einige Minuten spielte und in der Woche aus beruflichen Gründen nicht trainieren konnte. Zudem fehlte auch Außenspieler Steffen Schiecke. mk

Quelle: www.lhc-ludwigsfel.de

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