Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Unruhe sorgt für Niederlage im Finale


By Admin1 (nicht überprüft) - Posted on 18 April 2010

Es sollte ein Highlight in dieser Saison werden. Das Landespokalfinale 2010 der männlichen B-Jugend. Doch durch die vielen (bewusst) eröffneten Kriegsschauplätze ging das Team um Kapitän Alen Hodzic völlig verunsichert in die Partie im Hort-Kober-Zentrum.

Der Handballverband hatte es sich nicht nehmen lassen, die Wichtigkeit dieser Veranstaltung in vielerlei Punkten deutlich zu unterstreichen. Zum einen der Spielort: dicht gedrängt das Publikum auf den Rängen, die Halle knüppelvoll und eine Athmosphäre, wie sie in der Sparkassenarena zu Kiel nicht besser sein könnte. Dazu die top-klimatisierte Halle. Und dann erst das aufwendig gestaltete Programmheft, welches in seiner Art und Aufmachung kaum Konkurrenz zu fürchten hat. Das ganze wurde dann garniert mit Urkunden, welche an Qualität kaum zu überbieten waren.

Doch was wäre ein Landespokalfinale doch ohne Auszeichnungen. So für die Schiedsrichter, welche sich über die Saison in den Ligen mit besonderen Leistungen empfohlen haben. Wobei...dann hätte bei der männlichen B-Jugend gar keiner angesetzt sein dürfen, waren doch zu 80% der Spiele gar keine Schiedsrichter anwesend.

Nun denn, zum Spiel. Der Start des Polizei SV unter den Augen der mitgereisten Eltern und Freunde sehr nervös. Dennoch gelang es nie die Führung des Spiels zu übernehmen. In der Deckung löchrig stehend, kamen dann die überaus kompetenten Spielleiter ins Geschehen...alles, was nicht im Netz des PSV landete zog einen 7-Meter nach sich. Der Spielausschußvorsitzende Eberhard Altmann, sowie die Pokalveranwortliche des Handballverbandes Berlin, Marela Kucharski, hatten !!!vor!!! dem Spiel bereits eindringlichst davor gewarnt, gute Schiedsrichter zu diesem Endspiel zu erhalten. Ihre Beschreibungen der Sportkameraden Machel/Machel von der HSG Charlottenburg, welche vom HVB-Mitarbeiter Marunde gleich doppelt an diesem Pokalwochenende angesetzt wurden, liessen Schlimmes erahnen. Es wurde übertroffen. Aber schon in der Begrüßung im Programmheft wurde ja bereits darum gebeten, die Schiedsrichterentscheidungen zu akzeptieren. Was anderes bleibt einem bei der Vorstellung auch gar nicht übrig.

So kam man nicht ins Spiel und geriet immer weiter ins Hintertreffen, auch deshalb, weil auf Seite des PSV nun nichts mehr klappte, der VfL über Strafwürfe und den überragenden Jonas Beer zum Erfolg kam.

In der Halbzeit wurde sich geschworen, noch einmal alles zu geben. Und kurzzeitig sah es auch danach aus, als könne man die Partie zurückholen, als man von 9:15 auf 13:16 heran am. Doch dann folgte ein Schaulaufen der Unparteiischen und es war alles beim Alten. Der VfL Lichtenrade konnte sein letztes reguläres Saisonspiel zu Recht gewinnen und dem PSV blieb Silber.

Es wurde eben genau das erreicht durch die absichtlich gesetzten Unruhen der letzten Wochen. Die männliche B-Jugend gratuliert dem VfL an dieser Stelle noch einmal recht herzlich und wünscht nun eine angenehme Saisonpause.

Den Fans, also denen, die da waren (Danke an die zahlreich vertretenden Herrenspieler, die sportliche Leitung etc.), vielen, vielen Dank für Eure Unterstützung. Wir hoffen, Ihr werdet uns auch in Hamburg beim NOHV Pokal unterstützen. Denn dort darf der Vizemeister in der Finalrunde ran.

Wer in diesem Text übrigens an irgendeiner Stelle Sarkasmus, Ironie oder dergleichen vermutet...

Unti

Berliner Pokalvizemeister 2010:

Darius Finck
Christopher Distlbacher
Manuel Hegner
Christian Untermann
Dennis Bläsche
Maurice Gawendowiz
Jonas Schicke
Heiko Strehlow
Tobias Hoffmann
Lukas Neugber
Denis Leonov
Norman Rudolf
Tomek Gamroth
Lasse Nehring
Claudius Voigt
Alen Hodzic
Milovan Matovic
Daniel Untermann
Herbert Mühlenbruch

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Ein Finale zu verlieren schmerzt immer. Ich hätte das Spile gerne gesehen. Aber Kopf hoch Jungs, Mund abwischen und weiterarbeiten. Noch ist die Saison nicht zu Ende.

Viele Grüße
Euer Fan Jörn

Bild des Benutzers RedSharksMunich

Trotz der Niederlage unter sehr mehrwürdigen Rahmen und Spielbedingungen, trotzdem Glückwunsch an die Jungs für eine tolle Saison.Die ja mit einer guten Leistung in Hamburg noch gekrönt werden kann.
Kopf hoch solche Tage wie heute gibt es,wo einfach nichts geht...Aber eine gute Mannschaft muss da durch und muss aus so einer bitteren Niederlage lernen :)

Zum "Event" Final Four ist nichts mehr hinzuzufügen, einfach nur peinlich für den HVB...Inklusive der Schiedsrichter Ansetzung, die eines Pokalfinales in keinster Weise würdig war !

Mitglied im

Deutscher Handball Bund

Handball Verband Berlin

Freiwilliges Soziales Jahr