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Verschlafene Anfangsphase besiegelte Niederlage in Rudow


By Ronny B. - Posted on 05 Oktober 2010

Verschlafene Anfangsphase besiegelte Niederlage in Rudow

Am 4. Spieltag traf man sich im Berliner Süden zum handballerischen Kräftemessen mit der 1. Garde des TSV Rudow. Während wir immer noch im Freudentaumel über den deutlichen Sieg gegen Altlandsberg waren, wollten die Gastgeber sicherlich die vorangegangene Niederlage im Spreewald tilgen. Unsere euphorische Stimmung sollte aber mit dem Startpfiff der Partie umschlagen.
Von der ersten Sekunde an konnten wir keine Verbindung mit Spiel und Gegner aufnehmen, verschliefen regelrecht die komplette Startphase. Während man im Angriff teilweise kläglich die Bälle her schenkte, oder am zugegebenermaßen gut aufgelegten Rudower Schlussmann scheiterte, wurde man in der Abwehr ein ums andere Mal schier überrannt. Auch eine Auszeit nach ca. zwölf Minuten konnte zunächst nicht die erhoffte Wende bringen. Über Spielstände von 2:0, 8:1 und 11:2 geriet man am Ende dieser schrecklichen ersten 15 Minuten mit 12:3 und 9 Toren Rückstand ins Hintertreffen. Allerdings kamen wir nun langsam aus unserem Tief heraus und konnten uns ein wenig stabilisieren. Die Partie gestaltete sich nun recht ausgeglichen, trotz allem konnten die Rudower beim Stand von 16:6 ihren größten Vorsprung in diesem Spiel verbuchen. Die letzten Minuten der ersten Hälfte zeigten wir dann was in uns steckt und so konnte man wenigstens mit einem sichtbaren Aufwärtstrend beim Stand von 18:12 zum Pausentee läuten.

In den Anfängen der zweiten Hälfte kämpften wir uns Tor um Tor heran, bis man in Folge einer Drei-Tore-Serie nur noch vier Treffer benötigte, um den in den ersten 15 Minuten enteilten Gegner wieder einzuholen (23:19). Vor allem Simon Kapa konnte sich in dieser Phase des Spiels durch spektakuläre Torabschlüsse von der rechten Außenposition auszeichnen. Leider war es eben dieser, der durch eine zumindest fragwürdige Entscheidung des Schiedsrichtergespanns aus Mecklenburg-Vorpommern des Spieles verwiesen wurde
Ob Fehlentscheidung oder nicht: Wir mussten in den sauren Apfel beißen und ohne den Torgaranten auf der rechten Seite fortfahren. Die eigene Überzahl und die Verunsicherung der Gegner nutzten die Rudower gekonnt und bauten ihren Vorsprung schnell auf sieben Tore aus (27:20). Doch auch jetzt ließen wir uns nicht hängen und konnte uns bis zum Ende, nicht zuletzt durch einen vom Siebenmeterpunkt und im Feld überzeugenden Matthias Trambow, immerhin wieder auf den 4-Tore-Rückstand heran kämpfen, sodass die Hallensirene den Blick der Zuschauer am Schluss auf ein 32:28 auf der Anzeigetafel lenkte.

Fazit: 15 Minuten des Spiels mit 9 Toren verloren, 45 Minuten mit 5 Toren gewonnen, macht insgesamt einen bitteren zwei-Punkte-Verlust in Rudow. Es hätte sicherlich mehr drin sein können an diesem Abend, doch an der Chancenverwertung und einer soliden Abwehrleistung muss man arbeiten, um möglichst bald die nächsten Punkte einzufahren zu können.
Der Dank der Mannschaft richtet sich wie immer an die mitgereisten Fans, die ihren freien Samstagabend damit verbrachten unsere Mannschaft lautstark anzufeuern. Ihr wart super!

Mannschaft (Tore):

Kapa(6/1), Thümmler(5), Bursche(/), Trambow(12/8), Schauer (4), Krenz(/), Seidel (/), Klühs(1), Wohlers(/)
TW: Bänecke, Neilson

Christian

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Nach der bitteren Niederlage in der Vorwoche gegen den HC Spreewald musste diesen Samstag gegen den Polizei Sport Verein unbedingt ein Sieg her. Doch der Gegner reiste mit breiter Brust an, gewann man doch letzte Woche nach zwei hohen Niederlagen den ersten doppelten Punktgewinn gegen Altlandsberg ein.

Auf Rudower Seite musste auf beide Kreisläufer verzichtet werden, so dass Andy Baltruschat aus der Zweiten aushalf. Zudem ging Sven Konieczny angeschlagen ins Spiel.

Dem Ausfall von unserem Abwehrchef Christoph Pöhl geschuldet, gingen wir mit einer ungewohnten 3-2-1-Deckung in das Spiel. Doch genau diese stand die ersten 20 Minuten bombensicher und setzte dem jungen Gegner arg zu, ging doch mal ein Wurf durch, so entschärfte Maurice Castillo ihn. So verwunderte es nicht, dass wir nach 11 Minuten bereits mit 7 Toren führten. Und wir hätten noch höher führen können, unterliefen uns in den ersten zehn Minuten bereits sechs technische Fehler. Doch bis zur 20. Minute sollte sich die nicht rächen und wir zogen auf 16:6 davon. Nun fand auch PSV besser ins Spiel, während bei uns die Abwehr die letzte Konsequenz vermissen ließ. Mit einem 18:12 ging es in die Kabine.

Im zweiten Abschnitt pendelte sich unser Vorsprung bei 4-5 Toren ein. Der PSV kam nicht näher ran und wurde in der 37. Minute durch eine fragwürdige Rote Karte gegen den bis dahin treffsicheren Rechtsaußen Kapa weiter geschwächt. Unser Gegner versuchte im weiteren Verlauf mit einer offensiveren Deckung die Kreise unseres Rückraumes zu stören, dies zeigte jedoch wenig Wirkung. Letztendlich siegten wir mit 32:28 und versäumten es etwas für unser Torverhältnis zu tun, was definitiv möglich gewesen wäre.

Fazit: Kein schönes Spiel, aber gewonnen und 2 Punkte bekommen.

Tor: Castillo, Piontek

Feld: Gohl(11/3), Pieper(6), Blanke(3), Noichl(1), Kopp(1), Weiß(2), Höhna(5), Konieczny, Ottho, Wohlgemuth(2), Osterloh, Baltruschat(1)

Bericht: Höhna, Philip

Quelle: http://handballrudow.de/m1/spielbericht/33-3228pflichtsieg-gegen-psv.html

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