Viking-Reifen – Sportlich. Stark. Sicher

Wenn man oben steht...


By Admin1 (nicht überprüft) - Posted on 24 Januar 2010

Wenn man oben steht...

…gewinnt man auch solche Spiele. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte wurde die Mannschaft der SG Hermsdorf-Waidmannslust mit 30:29 besiegt. Und so gehen wir weiter ungeschlagen in die kurze Winterpause.

Vor diesmal sowohl zahlenmäßig als auch akustisch sehr zurückhaltendem Publikum, konnten die aus unserer Sicht zu Unrecht auf dem 8.Platz stehenden Nordberliner wie im Hinspiel mit einem Tor Differenz bezwungen werden. Allen in der Mannschaft war klar, dass es das erwartet schwere Spiel werden würde und doch ist es immer schwierig sich darauf einzustellen. Hermsdorf hat die ganze Saison über irgendwie das Pech gemietet und befindet sich mit einer Mannschaft im Abstiegskampf, welche dort eigentlich gar nichts zu suchen hat. All das wussten wir und doch haben wir bis zum Schlusspfiff kämpfen müssen, um hier und heute beide Punkte zu behalten.

Von Beginn an trat uns heut ein hoch motivierter Gegner entgegen, dem anzumerken war, dass die bisher erzielten 4 Siege nicht das wahre Leistungspotential wiederspiegelten. Obwohl uns dies bewusst war und wir auch vom Trainerteam eindringlich im Briefing auf dieses Spiel darauf hingewiesen wurden, taten wir uns in Halbzeit eins sehr schwer. Weder ein flüssiges Angriffsspiel, noch die in dieser Saison bisher gut arbeitende Abwehr wollte so richtig funktionieren. Zu einfach machten wir es dem Rückraum des Gegners, zu teilweise völlig unbedrängten Würfen zu gelangen. 17 Gegentore sprechen da eine sehr eindeutige Sprache. Während der gesamten ersten Halbzeit ließen wir unseren Torwart völlig im Stich. Und wer weiß, was gewesen wäre wenn sich Sven der Leistung der Feldspieler angepasst hätte. Dann wären es wahrscheinlich noch mehr als die 5 Tore Rückstand gewesen, die zur Halbzeit beim 12:17 auf der Anzeigetafel standen.

Tja …und wie das halt so ist im Handball, manchmal kommt der Halbzeitpfiff total ungelegen, weil man grad einen guten Lauf hat und manchmal ist er die Erlösung aus einer 30 minütigen Lethargie. Klare Worte wurden gefunden und an das appelliert, was uns in dieser Saison bisher so stark gemacht hat…das TEAM!

Mit Beginn der zweiten Hälfte stand eine Mannschaft auf der „Platte“, die zeigen wollte, dass man zu Recht ganz oben in der Tabelle steht. Konsequenter in der Abwehr und daraus resultierend mit dem nötigen Selbstbewusstsein im Angriff ausgestattet, wurde aus einem 5 Tore Rückstand innerhalb von 10 min ein 20:20 erarbeitet. Eine Stärke, die uns in dieser Saison nicht zum ersten Mal aus einer vermeintlich prekären Situation geholt hat.

Von diesem Augenblick an entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, die Führung wechselte ein zwei Mal, bis zu dem Moment, als wir uns das erste Mal mit zwei Toren absetzen konnten. Beim Stand von 28:26 schienen wir endgültig auf die Siegerstraße einzubiegen, doch wie schon erwähnt, war mit Hermsdorf eine Mannschaft zu Gast, die stärker ist als es der momentane Tabellenplatz zeigt. Und so musste über die Zwischenstände von 28:28 und 29:29 die Entscheidung auf die letzte Minute des zugegebenermaßen nicht hochklassigen, aber spannenden Spiels vertagt werden. Und wenn man oben steht, behält man auch in solchen Momenten die nötige Ruhe. Vom Trainerteam in einer letzten Auszeit taktisch eingestellt, spielten wir die vorgegebene Marschroute und konnten nur durch ein 7m-würdiges Foul gestoppt werden. Es war dann unserem Thailandurlauber Philipp vorbehalten, mit einem sicher verwandeltem Strafwurf den 9. Sieg im 12. Spiel klar zu machen.

Und wieder mal kam dieses Spiel zum richtigen Moment, einem Moment der uns zeigt, dass uns in dieser Liga niemand etwas auf dem Silbertablett serviert. Wir müssen uns jeden Punkt hart erkämpfen. Dass wir dazu zweifelsohne in der Lage sind, hat die heutige zweite Hälfte wieder einmal gezeigt.

Spielfilm aus PSV-Sicht: 0:1, 1:3, 3:6, 7:10, 11:14, 12:17 HZ; 15:17, 17:20, 20:20, 23:22, 25:25, 28:26, 28:28, 30:29 END

Tore: Kalan 7, Walther 5, Brummwinkel 4, Fröhlich 4, Gruner 3,Thümmler 3, Schadow 3, Stumpe 1

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Spielbericht aus Sicht von Lichtenrade:

Setzen, Sechs!

Das an diesem Sonntag gezeigte, nennen wir es mal "Spiel", war wohl das schlimmste der ganzen Saison.

Als wäre das Fehlen von Björn und Jens noch nicht schlimm genug, schien heute fast jeder Spieler einen "schlechten Tag" zu haben.

Unsere sonst sicheren Außen scheiterten ein ums andere mal am gegnerischen Keeper, unsere Rückraum-Shooter perforierten die Arme der Abwehr oder die Wand hinter dem Tor und unsere Abwehr glich einem schweizer Käse.

Es lief einfach nichts zusammen und so fanden wir uns kurz vor Schluss der ersten Halbzeit bei einem Stand von 11:18 wieder und wussten nicht so recht, wie uns geschieht. Zum Halbzeitpfiff konnten wir dann immerhin auf 14:19 verkürzen, was die Misere allerdigns nicht viel besser machte.

Aus diesem Form- und vorallem auch Stimmungstief galt es sich in der zweiten Halbzeit herauszukämpfen.

Am Anfang wollte uns das noch nicht so recht gelingen, so fielen wir vorerst wieder auf einen 6-Tore-Rückstand zurück, doch dann kam das, was wir schon so oft schafften.

Wir zogen uns am eigenen Kragen aus diesem Loch heraus und holten den Rückstand ein ums andere Tor auf - die Stimmung in der Mannschaft war wieder da und wir waren uns sicher noch dieses eine Törchen mehr werfen zu können. Hätte, wäre, wenn und aber - gereicht hat es leider nicht.

Am ende kann man vielleicht sogar von Glück reden, dass nur ein Punkt verloren gegangen ist und wir nicht auch in der zweiten Halbzeit "Hallenhalmer" gespielt haben.

Starke NARVA gegen schwache LiRa: Endstand 28:28

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