Der kommende Spieltag (15./16./18.11.) im Überblick:
Am kommenden Wochenende kommt es zu folgenden Liga-Partien mit PSVer Beteiligung:
1.Männer (OL) vs. TSG Lübbenau; Sa. um 18:15 Uhr; Fritz-Lesch-Straße
2.Männer (LL) vs. TSV Marienfelde; Sa. um 15:50 Uhr; Erbendorfer Weg 13
3.Männer (BL) vs. VfL Tegel; So. um 12:00 Uhr; Hatzfeldtallee
Zudem finden folgende HVB-Pokal-Partien im Jugendbereich statt:
A-Jugend (RL) vs. SG Rotation Prenzl'Berg (OL); Sa. um 15:45 Uhr; Fritz-Lesch-Straße
B-Jugend (OL) vs. SG TMBW (LL); Di. um 18:30 Uhr; Kolonnenstraße 30
D-Jugend (LL) vs. TuS Hellersdorf (LL); Sa. um 14:00 Uhr; Eilenburger Straße 1
Feuert unsere Teams lautstark an - Ihr seid der 8. Mann - Forza PSV!!!
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
-
Tags





Heimstärke unter Beweis gestellt / TSG Lübbenau - SG NARVA Berlin 30 : 26 ( 15 : 13 )
Es war ein Auftakt nach Maß. Mit einem eindrucksvollen Start überraschten die TSG Männer die Gäste aus Berlin und konnten mit diesem Sieg den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle herstellen. Die TSG Männer zeigten wenig Respekt und begannen mit schnellem und direktem Spiel. Ihren Lattenwurf von Sebastian Schultz nutzten die Gäste zum Konter und erzielten den ersten Treffer der Begegnung. Doch schnell war durch Sebastian Köhler und Christian Herrmann der Ausgleich zum 2 : 2 hergestellt und mit sehenswertem Seitfallwurf erzielte Sebastian Köhler den Führungstreffer. Die TSG Männer konzentriert und taktisch diszipliniert, eröffneten über ihren Spielmacher Sebastian Schultz einen Torreigen, über den sie mit druckvollem Spiel und treffsicherem Abschluss den Spielstand in der 20. Minute auf 11 : 5 erhöhten. Doch der Turm in dieser überzeugenden Spielphase war Torwart Tony Mudrick. Er verhinderte beste Torchancen der Gäste und korrigierte Fehler einer nicht immer sattelfesten Lübbenauer Deckung. Nach einer Auszeit waren die Gäste mit einer offensiven und körperbetonten Deckung erfolgreich. Das bis dahin gefällige Angriffsspiel der Gastgeber war unterbrochen, technische Fehler häuften sich, der Spielfaden war verloren. Die Berliner nutzten diese Chance und mit 4 Treffern in Folge hatten sie den Spielstand auf 11 : 9 verkürzt. Das bis dahin überzeugend geführte Spiel der TSG Männer war bis zum Halbzeitstand von 15 : 13 ausgeglichen. Das Anspiel zur 2.Halbzeit ging verloren und die Gäste verkürzten im Gegenzug auf 15 : 14. Erneut war es Lübbenaus Torwart Tony Mudrick, der mit einer starken Leistung dafür sorgte, dass die Mannschaft den Spielfaden wieder aufnahm. Tore von Georg Wenzel, Marco Schelletter und Christian Herrmann erhöhten den Spielstand auf 20 :16. Das Spiel ging in eine hektische Endphase. Zeitstrafen bis hin zu roten Karte für TSG Spieler Christian Herrmann sorgten für viel Unruhe. In der 51. Minute hatten die Berliner den Spielstand auf 24 : 23 verkürzt und es begann ein dramatischer Endspurt beider Mannschaften. Die besseren Nerven und Kraftreserven hatten die Gastgeber. Mit schnellem Umkehrspiel gaben sie den nun müde werdenden Berlinern keine Möglichkeiten zum Konterspiel. Willensstark jedoch die Hausherren. Sie konnten zulegen und den Spielstand durch Tore von Matthias Drannaschk, Danny Pathe und Steven Schnitzer in der 57. Minute auf 30 : 24 erhöhen. Bevor die Gäste mit dem Abpfiff noch auf 30 : 26 verkürzten. Insgesamt eine konzentrierte Leistung der TSG Männer, deren Sieg nie ernsthaft gefährdet war.
E.Sch.
Spielerkader & Torschützen:
Sangl, Steve (TW)
Mudrick, Tony (TW)
Pathe, Danny 1
Herrmann, Christian 3
Schelletter, Marco 2
Nolde, Rene
Oelke, Ronny
Schultz, Sebastian 9
Schnitzer, Steven 1
Wenzel, Georg 4
Trenkmann, Dustin 1
Drannaschk, Matthias 1
Köhler, Sebastian 8
Wer seine Chancen nicht nutzt...
...und gerade in entscheidenden Phasen leichte Fehler macht und disziplinlos agiert, vierliert gegen einen hoch motivierten Gastgeber, der sich - wie angekündigt - seiner Heimstärke bewusst war. Allerdings sollte man mit dem Positiven beginnen, denn das überwog heute definitiv. Die Einstellung stimmte über die gesamte Spielzeit, alle Spieler übernahmen Verantwortung, allein das Quäntchen Glück oder eben Konzentration ging uns in der "Crunch-Time" ab.
Mit einer offensiven Deckungsvariante wollten wir den starken Rückraum der TSG in seinen Aktionen einengen und zu Fehlern zwingen. Dass dieser Abwehrverband aber auch als solcher verstanden werden muss, also schon bei der geringsten Unaufmerksamkeit höchst fragil wird, zeigten die ersten Minuten. Es war kein besonderes Konzept nötig, um unsere Defensive auszuhebeln, so dass sich unser Keeper durch den fehlenden Block freien Würfen aus neun Metern gegenübersah. Also klingelte es in den ersten 15 Minuten ohne Unterlass in unserem Kasten. Erschwerend kam hinzu, dass unser ohnehin ausgedünnte Kader nach zehn Minuten auf Sven Engelein (bis dahin 2 Tore) verzichten musste. Ausgelassene Möglichkeiten unsererseits, die teilweise auch sehenswert herausgespielt wurden, ließen den Vorsprung der Lübbenauer beim 11:5 kulminieren. Nachfolgend hatte man sich aber besser auf die gegnerischen Aktionen eingestellt und startete eine Aufholjagd, die uns eine halbe Minute vor der Pause bei eigenem Angriff auf 14:13 heranbrachte. Oberstes Ziel war es nun, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und möglicherweise noch den Ausgleich zu erzielen. Zehn Sekunden waren noch zu absolvieren, als uns ein vollkommen unnötiger Fehlpass nicht nur den Ballbesitz kostete sondern durch einen Konter den etwas höheren Rückstand einbrachte.
Aber die gute Leistung in den zweiten fünfzehn Minuten machte uns Mut und ließ uns guter Dinge in die zweite Periode gehen. Und auch dort hatten wir unsere Optionen, das Spiel endgültig zu unseren Gunsten zu drehen. Aber immer, wenn es an der Zeit war, den nächsten "Schritt" (Angriff und Abwehr) zu tun, erlahmten unsere Bemühungen. Soll heißen, dass es spätestens beim 23:22 einmal mehr eine Kraftfrage wurde. Ohne jetzt immer und immer wieder die Trainingsbeteiligung anzuführen, bleibt einem doch nur diese Erklärung für sonst kaum nachvollziehbare Unsauberkeiten, die uns gerade jetzt (55. Minute/27:24) teilweise mit drei Akteuren auf der Platte stehen ließen. Das Spiel war somit entschieden (29:24) und klang wenigstens nicht mit einer "Aufgabe" aus.
Fazit: Wenn man von der sehr zerfahrenen Anfangsphase absieht, zeigte unsere Mannschaft eine gute und engagierte Leistung. Die Gründe dafür, dass nichts Zählbares heraussprang, wurden ja nun schon desöfteren benannt. Aber noch mal ganz kurz: Mangelndes kontinuierliches Training maximiert die Fehlerquote insbesondere in der Endphase eines kampfbetonten (18 ausgeglichen verteilte Zeitstrafen) Spiels.
T.F.
Tor: Christian Salewsky, Torsten Fehling
Feld: Felix Willamowski (6), Denny Fiddike (6), Marko Schulze (3), Christian Radke (3), Sven Engelein (2), Frank Ulbrich (2), Gregor Ilg (2), Thomas Schacht (1), Torsten Lips (1/1), Michael Hagen