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Polizei SV Berlin

- Handball in Berlin -

Pokal-Aus im Adlerhorst

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Nachdem man am Wochenende die erwartete Schlappe in der Regionalliga gegen den TSV Kronshagen kassierte, stand am Montagabend das Halbfinale im Landespokal gegen den aktuellen Spitzenreiter der Oberliga Berlin, den BFC Preussen, an.

In einem stets knappen Spiel, bei welchem sich keine der beiden Teams entscheidend absetzen konnte, hatten die Adler aus lankwitz am Ende die Nase vorn.

Trotz eines überragenden Darius Finck zwischen den Pfosten, trotz eines 12-Tore-Torschützen Alen Hodzic, trotz eines sehr gut deckenden Denis Leonov...es fehlte eines im Spiel des Polizei SV: der unbedingte Glaube an den Sieg. Man kann sich nun Anfang März nicht zum gefühlten 100. Mal in den Phrasen "Kopf hoch, nächste Mal wird es besser" etc. flüchten. Wer gedacht hatte, es würde ein Spaziergang werden, als 0-Punkte Team der Regionalliga gegen den Oberligaprimus zu gewinnen, der war schief gewickelt. Es gab diejenigen, die aufopferungsvoll gekämpft haben, aber auch diejenigen, die es bis heute nicht verstanden haben, dass man sich für den Erfolg zerreissen muss. Das Team hängt mittlerweile am Tropf, der Defi ist schon parat. Nun gilt es nach der 26:27 Niederlage in letzter Minute und dem damit verbundenen Pokalaus sich vernünftig aus der Regionalliga zu verabschieden. Dass dort die Trauben noch höher hängen als im Pokal, das weiß die Mannschaft, das weiß der Trainer. Und alle gemeinsam müssen sich hinterfragen, was sie tun können, um dem Ganzen einen positiven Abschluß zu geben.
Als ich die Mannschaft im Oktober übergeben bekommen habe, wusste ich um die Situation, dass man sportlich weit hinter der anderen Teams der Liga hinken würde - kein Wunder nach den namenhaften Abgängen nach der Qualifikation. Die Chance aber, daraus auch Kapital zu schlagen, die hat man an einigen Punkten noch nicht erkannt. Und wer jetzt danach fragt, wie man sich für die kommende Regionalliga, welche eingleisig gefahren wird, qualifizieren könne, der ist fernab jeglicher sportlicher Realität.

Ich hoffe und wünsche mir, dass man mit einem Lächeln aus dem Spieljahr rausgehen wird, welches ja erst im Mai endet. Dazu ist jeder gefragt...Jeder!

Unti

D. Finck (1.-60.), Karras (ne); Wohlers, Bartz, J. Finck (5), Gevorgian, T. Strehlow, H. Strehlow (1), Leonov (2), Voigt (2), Walther (4), Hodzic (12/4), Schicke, Untermann.