Der kommende Spieltag (06.03./07.03.) im Überblick:
1.Männer (VL) vs. Tus Hellersdorf; So. um 15.30 Uhr; Eilenburger Str. 1
2.Männer (LL) vs. SG TMBW II; So. um 17.00 Uhr; Fritz-Lesch-Straße
3.Männer (SL) vs. HF BW Spd. 2000; So. um 15.00 Uhr; Fritz-Lesch-Straße
4.Männer (BL) vs. OSC Schöneberg-Friedenau IV; Sa. um 14.15 Uhr; Geisbergstraße 3/4
AI (RL) vs. HC Empor Rostock; So. um 15.00 Uhr; Marieneher Straße 4, 18069 Rostock
BI (POKAL) vs. SG Spandau/Füchse; Sa. um 14.30 Uhr; Cyclopstr. 7
CI (SL) vs. OSC Schöneberg-Friedenau II; Sa. um 19.00 Uhr; Münchener Str. 49
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Letztes Spiel TMBW II gegen Ajax Köpenick
Tabellenführung – Zweite schlägt Ajax 28:27
Am Samstagabend traf die zweite Vertretung der Tempelhofer Herrenabteilung auf den KSV Ajax-Neptun und zitterte sich in FC Bayern Manier zum doppelten Punktgewinn.
Das Spiel begann zunächst vielversprechend für uns. Der gute Deckungsverbund und das schnelle Umschalten resultierten darin, dass sich der Coach der Gäste bereits nach 6 Minuten und beim Stand von 4:1 zur Auszeit genötigt fühlte.
Fortan ging ein unerklärlicher Bruch durch unser Spiel, sodass Ajax sich Tor um Tor bis zum Halbzeitstand von 13:12 heran kämpfte. In der zweiten Halbzeit präsentierte sich das Spiel ganz ähnlich. Ajax blieb stets auf Tuchfühlung und konnte beim Stand von 20:21 erstmals in Führung gehen. Zu diesem Zeitpunkt agierten wir zum Teil nur noch mit drei Feldspielern, was exemplarisch für das Zeitstrafenverhältnis in Halbzeit zwei steht (7:1 aus Tempelhofer Sicht). Rechtzeitig zur Schlussphase erkämpften wir den Vorteil wieder für uns und legten ab dem Stand von 25:24 immer ein Törchen vor, bis Ajax 41 Sekunden vor Abpfiff und mit einem Tor in Rückstand zur Auszeit griff, um sich auf den letzten Angriff einzustellen. Kurz darauf wurden wir unglücklicherweise nochmal mit einer Zeitstrafe versehen, wodurch wir die letzten Sekunden des Spiels in Unterzahl verbrachten. Das wusste Ajax jedoch nicht zu nutzen und setzte seinen letzten Versuch neben den Pfosten.
Das war so ein Spiel, das wir in den vergangenen beiden Spielzeiten, als wir noch gegen Abstiege kämpften, immer verloren. Offensichtlich gewinnt man sowas wohl, wenn man oben steht. Gezeigt hat es in jedem Fall, dass auch gegen Teams, die nicht unmittelbar am Aufstiegsrennen beteiligt sind, hundert Prozent Einstellung gefordert sind. Besonders in den Auswärtsspielen bei den aktuell starken ACBlern und den unberechenbaren Stählernen aus Hohenschönhausen wird genau das über Sieg und Niederlage entscheiden.
Adi Haase ließ über weite Teile des Spiels das Fehlen von Chefstrategen Arne Voß vergessen und machte eine rundum gute Partie auf der Rückraummitte, während die Genossen Müller und Krause die dringend nötigen einfachen Tore erzielten. Außerdem erwischte Linksaußen Kasten wieder einen guten Tag und half mit einigen Toren die Punkte zu gewinnen.
Hinten jedoch erwischten wir einen kollektiv schwarzen Tag. Dem Mittelblock war anzumerken, dass er in der Formation einige Wochen nicht mehr beisammen stand. Derart viele einfache Gegentore aus dem Rückraum mussten wir seit dem hanebüchenen Spiel gegen Turnsport nicht mehr hinnehmen. Zudem schwächten wir uns wieder und wieder durch teils völlig unsinnige Zeitstrafen. Selbst unsere größte defensive Qualität, das Rückzugsverhalten, ließ uns im Stich. Beide Torsteher blieben unter ihren Möglichkeiten und die Mannen vor ihnen waren einfach nicht wach genug.
Am Sonntag erwarten uns jetzt die Polizeisportler zum Topspiel erster gegen zweiter im Sportforum und wir müssen eine deutliche Leistungssteigerung zeigen um dort nicht vollends unter die Räder zu geraten.
Passarge, Wieck, Eule, Gauglitz (2), Polchow, Keller (1), Sommerfeld (2),Kasten (6), Müller (8), Haase (2), Krause (7), Sturm, Strack
Quelle: http://www.sg-tmbw.de/index.php/2-maenner/neuigkeiten/627-tabellenfuehru...
Letztes Spiel BFC Preussen II vs. TuS Hellersdorf
Spielbericht TuS Hellersdorf
1.Männer beugen sich den Preussen
In einer hochumkämpften Partie konnte man das Spiel bis zur 45min ausgeglichen gestalten musste sich dann aber letzendlich mit 35:29 geschlagen geben
Zu einer wirklich unchristlichen Zeit am Samstagabend (20Uhr) in Lankwitz kam es wieder einmal zum guten, alten Aufeinandertreffen mit Preussen II. Spiele gegen die „Adler“ sahen in den letzten Begegnungen stets gleich aus: Preußen ging anfangs in Führung, wir kämpften uns ran, übernahmen die Führung am Anfang der zweiten Hälfte und verloren dann doch. Dennoch waren die Jungs sehr motiviert, etwas zu reißen, da man im Hinspiel noch 2 Punkte verschenkte, auch wenn es auswärts schwieriger werden würde.
Der Enthusiasmus der letzten Woche sollte mitgenommen in das Spiel gegen die - in meinen Augen – stärkste Mannschaft der Liga. Gute Neuigkeiten gab es dann zu beginn der Woche, als Curt sich wieder zurückmeldete UND sogar am Spiel teilnehmen wollte. Außer Brian waren somit alle an Bord, dazu der Rückenwind der letzten Woche und vielleicht ist ja etwas zu reißen.
Das Spiel begann dann aber wenig überzeugend. In den ersten Minuten fand man kein Rezept gegen eine gute gestaffelte Hintermannschaft der Preussen, die vorne allerdings auch erst Anlauf brauchte, um in Fahrt zu kommen. Viel zu leicht ließ man den Gegner in dieser Phase ungestört bis zum Sechser kommen. Man ließ sich 3-4 durch sogenannte „Bauerntricks“ ausnehmen. Nach 8 Minuten stand es dann folglich 2:7 und die Auszeit musste logischerweise her. Plötzlich waren unsere Jungs wie ausgewechselt. Curt kam aufs Spielfeld und hielt die Abwehr fortan zusammen. Von der langen Verletzungspause war fast nichts zu merken, wäre da nicht die fehlende Kondition gewesen, die ihm immer nur Kurzeinsätze gewährte. Trotzdem begann man nun, das gewohnte Spiel aufzuziehen. Mit schnellem Spiel und blindem Verständnis für die Laufwege wurde das Positionsspiel besser. Die Abwehr stand wie angesprochen nun auch wesentlicher stabiler und war bissig, sodass man häufige Ballgewinne erzielen konnte, die oft auch in Kontertore umgemünzt wurden. Nach dem zwischenzeitlichen 8:11 ging es mit 13:15 in die Pause. Schon zu dem Zeitpunkt fiel die eklatante Abschlussschwäche bei uns ins Gewicht. Latte und Pfosten waren an dem Tag unser Todfeind. Glücklicherweise hielt man sich durch eine disziplinierte Abwehr und einen guten Torwart im Spiel.
Im zweiten Durchgang musste sich unbedingt die Angriffseffizienz verbessern und die Abwehr weiter solch eine Arbeit leisten. So gut und leicht sich das anhört, ist es aber natürlich nicht. Matze wurde in der ersten Halbzeit nach relativ frühzeitigen 2x2min für einen möglichen Showdown zum Schluss geschont. Auf unsere Umstellung im Angriff in den zweiten 30min fand Preussen vorerst keine Lösung. Das Spiel schien zu kippen, als es 18:18 stand. Wir blieben konzentriert und erkämpften uns Bälle und Tore. Beim 19:18 schien der Wendepunkt erreicht, denn der Gegner wurde immer nervöser. Dann kam aber der Knick in unserem Spiel. Preussen war im Angriff und das Zeitspiel war angezeigt. Ein Schlagwurf wurde erfolgreich von Basler geblockt, doch der Gegner kriegt den Ball aus dem Seitenaus und versenkt das Runde mit einem Knickwurf im kurzen Eck, in dem Ben sein Bein schon hatte, doch nicht mehr abwehren konnte. Eben noch kurz vorm Knockout gehabt, war der Gegner wieder obenauf. Die Jungs ließen sich davon scheinbar nicht beeindrucken und kamen weder aus guter Position zum Abschluss, der aber – richtig – gegen den Pfosten. In der folgenden Abwehrfrequenz wurde eine 2min Strafe eingefahren und Preussen konnte mit 21:24 wieder davonziehen. Man ließ sich aber nicht unterkriegen und mobilisierte nochmals alle Kräfte. Leider geht so ein psychologischer Knacks auch immer mit dem Körper einher, sodass man einigen Jungs doch langsam „müde Beine“ anmerkte. Es wurde sich nun mit aller Macht dagegen gewehrt, dass Preussen wegziehen konnte und bis zum 25:28 gelang das auch. Selbst die Spieler schöpften langsam wieder Hoffnung, doch in der Folgezeit war es entweder der Keeper der Gastgeber oder ein Unterzahlspiel unserseits, das Preussen auf 26:33 davonziehen ließ. Glücklicherweise stellte man das Handballspielen in der Phase nicht ein, sodass es am Ende 29:35 stand.
Letztendlich ist der Sieg für Preussen gerechtfertigt, auch wenn in der dieser Höhe sicherlich nicht unbedingt verdient. Trotz alledem lag ein Sieg im Bereich des Möglichen, jedoch muss man so einem Tag dann alles klappen. Zuletzt muss man mit den vergebenen Chancen hadern, die das Aluminium oder den Torwart trafen, der gut aber (noch) nicht sehr gut war. Außerdem hatte man unheimliches Pech mit den Abprallern, die entweder im Seitenaus landeten oder zurück in die Hände der Preussen fielen. Des Weiteren muss das Überzahlspiel bemängelt werden. Beim 6 gegen 4 muss einfach klüger gehandelt werden. Da hat man den natürlichen Spielfluss verloren und sich verkrampft den Ball zugeworfen. Das sind halt Punkte, die ausschlaggebend sind und über Sieg oder Niederlage entscheiden. Man muss dennoch die Einstellung der Jungs loben, die gekämpft haben, auch wenn es nicht mehr lief. Letztes Jahr durchlief man ungefähr die gleiche Situation in Hin- und Rückspiel und verlor diese dann mit 12 und 13 Toren. Geschichte wiederholt sich, eine uralte Weisheit.
Man durfte ein sehr emotionales, aber gutes Verbandsligaspiel betrachten, das zwar im Endeffekt verloren wurde, aber definitiv kein Rückschritt war. Mit ein wenig mehr Glück hätte man sicherlich Punkte einfahren können und aus diesem Grund muss man einfach versuchen, die Köpfe der Jungs wieder aufzurichten. Die Motivation ist bei allen vorhanden, vor alle wenn man sich das nächste Spiel ansieht Polizei SV kommt zum Heimspiel in die Eile. Unsere Frauen spielen nach uns und die 2. Männer tags zuvor. Es wird also hoffentlich voll und wenn man sieht, wie letzte Woche zu hause gespielt wurde, dann lässt das Gutes vermuten. Dennoch wird es kein Selbstläufer, denn es kommt der UNGESCHLAGENE Tabellenführer zu uns. Möglich ist alles, also auf geht’s.
Auf gehts, Männers II !!!!!! Auf gehts, das wird eurer Spiel!!!
Lasst die Halle krachen, so dass man uns bis nach Tempelhof hört!!!!
Wir, die treuen Fans der Zwoten, brauchen am Sonntag um 17 Uhr in der Heimhalle eure Unterstützung!!! Feuert unsere Zwoten Männer mit an, jede Hand, jede Stimme einfach jeder von euch wird benötigt, dann ist der Sieg sicher. :)