Tabellenführer in die Schranken und auf den zweiten Platz verwiesen.

Nachdem man im vergangenen Spiel gegen Turnsport zeigte, dass man nicht unverdient einige Spieltage an der Spitze verbracht hatte, hoffte man mit gleichem Kader, sowie den wiedergekehrten/ - genesenen Spielern auch gegen den zweiten Anzug der SG TMBW bestehen zu können. Mit zwei Torhütern und zehn Feldspielern war zumindest rechnerisch der gesamte Kader bereit und so galt es sich für die Hinspielschlappe zu revanchieren und die Spitze zu erklimmen.
In der gut besuchten Halle bot sich dann vor allem im ersten Abschnitt für die geneigten Zuschauer eine Partie, die es in der Landesliga wohl nicht so oft zusehen gibt. Beide Reihen spielten eine Abwehr, die als solche auch bezeichnet werden durfte. Ein Hauch vom guten alten Männerhandball lag in der Luft. So mussten sich beide Teams im Angriffspiel auch gehörig strecken um ihre Tore zu erzielen. Lediglich bei den Zwischenständen 7:5 und 12:9 konnten wir mehr als ein Tor vorlegen, in die Halbzeit ging es folgerichtig auf Grund der ausgeglichen Leistung der Teams aber mit einer knappen 13:12 Führung.
In der zweiten Hälfte kamen die Gäste etwas unkonzentrierter aus der Kabine und dies sollte heute den Unterschied machen. Es dauerte keine zehn Minuten, da lagen wir plötzlich beim Stand von 20:14 deutlich vorn. Erst danach pendelten sich beide Mannschaften wieder auf einer Ebene ein, wobei die Partie das Niveau der ersten Halbzeit nicht mehr erreichen sollte, trotzallem aber auf beiden Seiten guten Handball zeigte. Die Tempelhofer kamen nicht näher als vier Tore ran, konnten keine neuen Impulse setzen. Letztendlich gewannen wir verdient 30:24.
Dieser Sieg, geebnet durch eine geschlossene Mannschaftsleistung auf allerhöchstem Landesliganiveau, tilgt durchaus die Schuld des Hinspieles. Vor allem, da man heute gegen einen der stärksten Gegner der Liga gewonnen hat, der trotz der Niederlage ein gutes Spiel gemacht hat.
Am nächsten Sonntag steht ein schweres Auswärtsspiel in Lichtenrade an. Über einen ähnlich guten Support von der Tribüne wäre das Team sicher erfreut. Bis dahin …
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Nicht schlecht meine Herren !
Heute schreibt dein größter Kritiker und dein absolutes Vorbild auch mal ein Satz zum Spiel. Habe zwar nur die 2.HZ gesehen, muss aber sagen Hut ab vor der mannschaftlichen Geschlossenheit und dem absolut verdientem Sieg gegen einen starken Gegner. Wenn deine "Jungs" so konstant und willensstark weiterspielen ist der Platz an der Sonne möglich, aber aufpassen und wachsam sein jetzt seid Ihr die gejagten.
Ich gehe davonaus, daß du als alter "Trainerfuchs" deine Jungs gut trainierst und für die nächsten Gegner bestmöglich einstellst...Auch wenn man keinen aus dieser Mannschaft rausheben sollte, so muss ich doch ein Extra-Lob an Björni machen der sehr stark agierte !!!
P.S. Selbst mein Freund aus der "Alten Försterei" hat sehr gradlinig und diszipliniert gespielt...Glückwunsch nochmal an den neuen Spitzenreiter
Aus Sicht des Gegners
Tabellenführung abgegeben - Zweite verliert 24:30 gegen PSV II
Die SG bliebt sich treu und gibt wie schon in der Hinrunde die Tabellenführung nach einem Spieltag wieder ab und setzt damit der jüngsten Siegesserie ein Ende.
Am Sonntag lud die Reserve der Polizeisportler zum Spitzenspiel der Landesliga ein.
In der ersten Halbzeit trafen zwei sehr starke Deckungsreihen aufeinander, die sich fast vollends gegenseitig neutralisierten und einen Kräftevergleich auf Augenhöhe ermöglichten. Auf unserer Seite tat sich in den offensiven Aktionen besonders Adi Haase hervor, der sowohl eigene Torerfolge markierte, als auch seine Nebenmänner und Kapitän Gauglitz in Szene setzen konnte. Im Gegenzug bekamen wir über die ganze Dauer des Spiels den überragenden Jonannes Finck nicht in den Griff, der gefühlt jedes Tor im ersten Durchgang erzielte.
Fazit nach 30 gespielten Minuten: gute Deckung und ganz viel Luft nach oben im Angriff. Halbzeitstand 13:12 für die Gastgeber.
Im zweiten Spielabschnitt stellten wir unglücklicherweise dann für etwa 10 Minuten den gesamten Spielbetrieb ein. Im Angriff stellte sich das Spielgerät als unser größter Feind heraus und erleichterte der PSV Deckung erheblich die Arbeit. Fangfehler, Offensivfouls, technische Fehler en masse und weil das nicht schon lustig genug war, beschlossen wir noch kollektiv Nebenkriegsschauplätze mit den beiden Schiedsrichtern zu eröffnen. Die Polizeisportler erwiesen sich in der Phase als sehr schlechter Gastgeber und trafen dreist Wurf für Wurf um sich schließlich auf 20:14 abzusetzen. Genau genommen war die Geschichte an dieser Stelle gegessen. Dabei war es weniger die Abgeklärtheit der Sportpolizisten, sondern mehr unser Unvermögen, was verhinderte das Spiel noch einmal spannend zu machen. Selbst doppelte Unterzahlsituationen ließen uns die Gastgeber noch 2 zu 0 für uns entscheiden und anschließend verwarfen wir in Gleichzahl den nächsten freien Ball. So liefen die Minuten hinunter, wir steckten nicht auf und PSV ließ nicht locker, was letztlich dazu führte, dass die 6 Tore Vorsprung vom Beginn der zweiten Halbzeit auch am Ende noch auf der Anzeigetafel standen.
Alles jedoch kein Grund zur Panik. Im Prinzip war die Partie eine Art Spiegelbild des Hinspiels. So wie PSV in der Kolonnenstraße 10 Minuten lang nicht ins Spiel fand, verdaddelten wir eben am Sonntag den Start in den zweiten Spielabschnitt. Bei zwei Teams auf Augenhöhe und auf diesem Niveau sind das Auszeiten, die eben eiskalt bestraft werden. Realistisch betrachtet waren die Gastgeber am Sonntag einfach auf jeder Position 5%-10% stärker als wir und traten mannschaftlich geschlossener auf. Dabei hätten wir die Platte sicher nicht als Verlierer verlassen müssen. Leider agierten wir in manchen Phasen jedoch zu kopflos, was sicher aus den vielen Wechseln resultiert, die wir auf Grund von Krankheiten und kleineren Verletzungen vornehmen mussten. Die Polizisten hingegen klammerten sich in ihren schwächeren Momenten an ihr Gegenstoßkonzept und die einstudierten Wechsel vor der Deckung und fanden immer einen Tick schneller zurück in ihr Spiel als wir in das unsere. Zudem verschossen wir einfach wieder einmal mehr, als man sich das in einem Auswärtsspiel leisten kann, gerne auch mal wieder vom Punkt, wo Torsteher Krause 3 Mal gegen uns parierte. Außerdem fehlte uns der überragende Mann am Samstag, der, wie Genosse Finck auf der Gegenseite, das Team führen und mitreißen konnte.
War aber auch nicht alles schlecht im schönen Sportforum: Chefliterat und Tempelrentner Stutenbecker zum Beispiel opferte seinen Sonntagnachmittag um uns zu unterstützen und bewies damit, dass man selbst bei der SG TMBW nicht immer nur gegeneinander arbeiten muss sondern sich in seltenen lichten Momenten auch mal gegenseitig unterstützen kann. Vielen Dank dafür. Adi Haase hat wieder einmal unterstrichen, dass er schon jetzt eine feste Größe im Team darstellt und die einzige Konstante der letzten 5 Pflichtspiele ist. Vizekapitän und Kreativzentrum Voß meldete sich nach überstandener Verletzungspause mit solider Leistung zurück und unsere beiden Jüngsten, die Kameraden Büttner und Beaury, gehörten zu den Besten am Sonntag und erzielten gemeinsam 5 Tore im zweiten Spielabschnitt.
Zuletzt Glückwunsch an das Team des PSV zur starken Leistung und verdientem Sieg.
Stutenbecker, Wieck, Eule, Gauglitz (2), Polchow, Keller, Sommerfeld, Kasten (2), Müller (6), Haase (3), Voß (3), Krause (1), Beaury, Büttner (5)
Da fehlen zwar zwei von uns erzielte Tore, aber die wurden vom Kampfgericht leider versäumt zu notieren.
Dieser Jonannes Frink
Dieser Jonannes Frink wieder! Muss nen urster Recke sein .
;)
Genosse Finck
...inner Partei ist er anscheinend schon Mal. Der Weg ist geebnet für den Profisportler :)
Von nix
..kommt nix..
für das E und das S Verzeihung.. die haben sich im Eifer des Gefechts hineingeschlichen.